Advertorial Extra 1909 Infrastruktur

Wenn die Rechnung nicht mehr aufgeht

[shutterstock: 615029336, hvostik]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Die digitale Welt wird immer vernetzter. Globale Netzwerke bestimmen schon jetzt unsere Zukunft. Amazon, Google, Uber & Co. haben es vorgemacht, das Zeitalter klassischer On-premise-Lösungen hat längst seinen Zenit überschritten, auch im Rechnungswesen.

Broker- und Sharing-Plattformen und neue Services aus der Cloud liegen im Trend. Dementsprechend wandelt sich die „klassische“ Vertriebswelt drastisch: Aus einstigen Produktanbietern werden zunehmend Serviceanbieter mit innovativen, hochflexiblen Geschäftsmodellen. Wer hier noch auf starre Abrechnungssysteme setzt, wird dem digitalen Wandel auf Dauer nicht gewachsen sein. Bei den neuen Geschäfts- und Abrechnungsmodellen geht die Rechnung dann schon bald nicht mehr auf.

„Digitale Technologien eröffnen auf dem Weg von der Produktorientierung hin zur Serviceorientierung komplett neue Möglichkeiten und Geschäftsfelder. Diese erfordern wiederum neue Abrechnungsmodelle“, weiß Jasmina Cejan, Principal Consultant bei der GTW Management Consulting GmbH in Wien, aus zahlreichen Anwenderprojekten, bei denen sie SAP BRIM (vormals Hybris Billing) implementiert hat. In einer vernetzten Welt werde weniger gekauft, mehr geleast, gemietet, abonniert, geshart und genetzwerkt. Dementsprechend haben sich die Abrechnungsmodi deutlich gewandelt. Neben den veränderten Abrechnungsmöglichkeiten rücken aber auch eine flexible Preisgestaltung, ein variables Kundenvertrags- sowie Forderungsmanagement in den Fokus.

Abrechnung für jedes denkbare Geschäftsmodell

Was aber verbirgt sich hinter SAP BRIM? Um es in einem Satz zu sagen: BRIM, sprich Billing and Revenue Innovation Management, ist eine branchenunabhängige und flexible Softwarelösung für die Preisermittlung, Abrechnung und Fakturierung unterschiedlichster Dienstleistungen und Produkte in einer einheitlichen Systemlandschaft.

Fujitsu

Mit der Lösung können innerhalb kurzer Zeit neue Produkte bzw. Produktpakete eingeführt, einheitliche Rechnungen erstellt, Simulationen durchgeführt, Zahlungen und Mahnungen verwaltet werden. Ferner bietet SAP BRIM die Massendatenverarbeitung, Echtzeitanbindung und Umsetzung von Pre- und Postpaid-Szenarien. Durch die Konfigurierbarkeit und Modularität sowie die Integration mit anderen SAP-Modulen (z. B. SAP SD, SAP FI-AR, SAP IS-U) und die Einbindung vorhandener Abrechnungssysteme bietet die SAP-Lösung eine hohe Flexibilität.

Jasmina Cejan

„Insbesondere die Abrechnung digitaler Services ist somit flexibel möglich, das können Abonnements sein, Leasing- oder Nutzungsverträge, Einmalgebühren, Verbräuche und vieles mehr“, betont Jasmina Cejan. Die SAP-Lösung kombiniert dabei unterschiedliche Abrechnungsquellen, macht die Rohdaten mittels Mediationssystem SAP-konform und fasst diese während der Abrechnung und Fakturierung auf einer einzelnen Rechnung zusammen. Selbst bei sehr komplexen Geschäftsfällen wird der Rechnungsstellungsprozess erheblich einfacher. „Wir hatten bisher noch keinen Fall, bei dem wir eine neue Geschäftsidee, und war diese auch noch so ungewöhnlich, nicht in SAP BRIM hätten abbilden können.“ Ganz gleich, ob nun einmalige, wiederkehrende Gebühren oder nutzungsbasierte Transaktionen – sämtliche Abrechnungsarten lassen sich in SAP BRIM abbilden. Die Lösung bietet also nichts von der Stange, sondern kundenspezifische Abrechnungsmaßkonfektionierung. Im Telekommunikationsbereich können das Pre- und Postpaid-Szenarien sein, auf Internetplattformen auch Partnerbeteiligungsmodelle, wobei die Preisfindung in Echtzeit erfolgt.

Der gesamte Offer-to-Cash-Geschäftsprozess ist in SAP BRIM abbildbar mit Angebotserstellung, Abrechnung der genutzten Services bis hin zu Rechnungserstellung und Forderungsmanagement. Für das Miet- und Leasinggeschäft ist von Vorteil, dass sich selbst vorhandene vor- und nachgelagerte Systeme anbinden lassen, das kann ein externes Customer Relationship Management (SAP CRM) sein, aber auch ein fremdes Abrechnungs- und/oder Steuerberechnungssystem.

Weit mehr als Energieversorgung

Einige typische Branchenabrechnungsszenarien sollen zeigen, wie flexibel SAP BRIM in der Praxis einsetzbar ist. Die Komponente „Vertragskontokorrent“ ist ein Nebenbuch (Subledger), welches für Branchen mit einem sehr großen Kundenstamm und entsprechend hohen Belegaufkommen mit Massendatenverarbeitung entwickelt wurde. Dadurch ist SAP BRIM für den Einsatz in Versicherungs-, Versorgungs-, Telekommunikations- und Medienunternehmen wie auch im öffentlichen Bereich besonders gut geeignet.

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SAP BRIM bildet den gesamten Offer-to-Cash-Geschäftsprozess ab mit Angebotserstellung, Verrechnung bzw. Bewertung und Bepreisung der genutzten Services bis hin zur Rechnungserstellung, Forderungsmanagement und Mahnwesen. (Bild: GTW Management Consulting GmbH)

Schon längst gehen beispielsweise die Dienstleistungsangebote eines Energieversorgers über die bloße Bereitstellung von Strom, Gas und Wasser hinaus. Die Daten über die Verbräuche werden heute meist mit Smart- Metering-Systemen minuten- oder sekundengenau übermittelt und abgerechnet. Spielen bei der Verrechnung der Konsumation etwa Zeitpunkt und Energieverbrauch eine Rolle, so lassen sich diese für die Tarifierung in SAP BRIM heranziehen, da sie ebenfalls an das Rating-System übergeben werden. Nutzt ein Verbraucher zudem das Angebot, sein E-Auto, E-Bike oder seinen E-Scooter zu „betanken“, können diese Verbrauchsdaten in Echtzeit abgerechnet werden, und zwar unabhängig davon, ob die Bezahlung mit der Kreditkarte, Paypal, per Überweisung oder über eine App erfolgt. Ist das Versorgungsunternehmen gleichzeitig regionaler Telekommunikations- oder Smart-Home-Anbieter, dann können die Abrechnungsdaten auf eine Sammelrechnung gedruckt werden. „Dadurch erhält ein Kunde höchste Transparenz über seine tatsächlichen Verbräuche, da sie detailliert auf einer einzelnen Rechnung erfasst sind“, so Jasmina Cejan.

Vermietet, geleast und geshart

Da es inzwischen kaum noch ein Produkt oder eine Dienstleistung gibt, die sich nicht in irgendeiner Form mieten lässt, sind diese Geschäftsmodelle geradezu ideal für die kundenspezifische Abrechnung über SAP BRIM. So können auch Industrie-Mietparks oder Mietservices minutengenau ihre Dienstleistungen fakturieren. Wird zum Beispiel ein Bagger samt Fahrer an einen Bauträger vermietet, wird am Bagger ein spezieller Sensor installiert, der aufzeichnet, wann genau der Bagger im Einsatz ist. Derartige aufgezeichnete Daten können an SAP BRIM gesendet und im System abgerechnet werden. Damit lassen sich beispielsweise gemietete oder geleaste Maschinen nicht nur nach dem tatsächlichen Maschinenstundensatz verrechnen, sondern je nach Mietvertrag auch nach Spindelumdrehungen. Auch teure Handwerkzeuge wie Bohrmaschinen werden immer öfter ausgeliehen und nicht mehr selbst angeschafft. Mit einem Messgerät ausgestattet können sowohl Leihstundensätze als auch „Umdrehungen im Einsatz“ verrechnet werden. Dem Ideenreichtum der Miet- und Leasingmodelle sind in SAP BRIM kaum Grenzen gesetzt.

Plattformgeschäfte individuell fakturieren

Überhaupt ist SAP BRIM aufgrund seiner enormen Flexibilität und modularen Anpassungsfähigkeit geradezu prädestiniert für den Einsatz auf Internet- und Kollaborationsplattformen oder für Start-ups. Broker-Modelle sind ein bekanntes Beispiel dafür. Ein Vermittler stellt etwa online eine Plattform für App-Entwicklungen zur Verfügung. Dort treffen die App-Entwickler und potenziellen Abnehmer aufeinander. Wenn der Broker auf seiner Plattform SAP BRIM integriert, steht Entwicklern und Kunden ein flexibles Abrechnungssystem zur Verfügung. Der Plattformbetreiber erhält dann beispielsweise für jede Transaktion eine Provision.

Und das Fazit von Beraterin Jasmina Cejan: „Der Kunde muss nur die Idee haben, wie er aus seinem Produkt eine Dienstleistung macht, zum Beispiel ein Carsharing-Service, und wir können die Abrechnung in SAP BRIM umsetzen.“

https://e-3.de/partners/gtw_gmbh/

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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