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Vizuu setzt auf SAP

Vizuu SAP
Geschrieben von E-3 Magazin

Vizuu, Tochterunternehmen der weltweit agierenden Gruppe Schäfer Werke, setzt mit seiner IoT-basierten Plattformlösung auf die Systeme von SAP.

Vizuu ermittelt mit seinen Datenloggern, die im Deckel von industriellen Großcon­tainern (IBCs) verbaut werden, bis zu 20 containerspezifische Messwerte. Diese werden mittels intuitiver Benutzeroberfläche auf der SAP-basierten Cloud-Plattform abgebildet und speisen bei Bedarf permanent die Warenwirtschaftssysteme ihrer Kunden.

Dabei ist die IoT-Lösung für alle gängigen ERP-Systeme einsetzbar, auch für SAP selbst. Vizuu stattet zunächst die Container aus dem Hause Schäfer aus, ist aber herstellerunabhängig und kann auch in bestehende Containerflotten anderer Marken integriert werden.

Mit den Daten können Flottenmanager ihre Waren entlang der Logistikkette tracken, leere Con­tainer erkennen oder sogar Alarme setzen, die vor möglichen Ereignissen warnen, und so die Warenwirtschaft optimieren.

Nutanix  

Rainer Broecher

„Wir setzen auf die enge Partnerschaft mit dem größten europäischen Softwarehersteller, weil wir Sicherheit und permanente Verfügbarkeit für unsere hochsensiblen Prozesse benötigen.

Durch die Nutzung der SAP-Cloud-Plattform (SCP), SAP Leonardo Internet of Things (SAP Leonardo IoT) und SAP Analytics erhalten unsere Kunden zudem ein maximal nutzerfreundliches Front­end, welches sich in SAP wie auch in andere ERP-Systeme integrieren lässt“

so Rainer Bröcher, Geschäftsführer von Schäfer.

„Vizuu trägt der zunehmenden Bedeutung einer intelligenten digitalen Lieferkette Rechnung. Unsere Partnerschaft bietet Kunden Lösungen für permanente Transparenz in der Warenwirtschaft, für optimalen Ressourceneinsatz und verbesserten Kundenservice“

sagt Hartmut Thomsen, Präsident der Region Mittel- und Osteuropa bei SAP.

Hartmut Thomsen

Ziel sind smarte IBC im Sinne der Prozessoptimierung und IoT. Schäfers eigene Anforderung war es, eine intelligente Lösung zu finden, die warenwirtschaftliche Prozesse transparent macht und dem Nutzer in seinem eigenen ERP-System zur Verfügung gestellt werden können.

Im ersten Schritt wurde dazu eine Hardware entwickelt, die alle benötigten Informationen wie Füllstand, Standort, Druck und Temperatur etc. bereitstellt. Nachdem Kunden die Deckel umgerüstet haben, kann der Datenlogger die generierten Informationen zwei Jahre autark an den Nutzer senden.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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