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[shutterstock.com: 87971107, Iaroslav Neliubov]

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War of Talents gegen die Big 5

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten können das Image und die Attraktivität eines Arbeitgebers deutlich erhöhen. Wer hier die Nase vorn hat, spielt im Run nach jungen Talenten und Fachexperten auch ganz vorn mit.

Mittelständische ERP-Anbieter haben es nicht immer leicht im Wettrennen um qualifizierte Mitarbeiter. Geeignete IT-Fachkräfte werden überall händeringend gesucht. Die IT-Branche spricht inzwischen von einem regelrechten „War of Talents“. Wer nicht zu den „Big 5“ am IT-Beratermarkt gehört, braucht bei der Personalsuche Elan und gute Ideen. So haben wir im vergangenen Jahr eigens eine Bewerberseite eingerichtet, um gezielt über die Arbeitsmöglichkeiten bei einem mittelständischen SAP-Spezialisten zu informieren. Aber sicherlich ist noch kein Experte vom Himmel gefallen. Ganz aktuell bieten wir deshalb jetzt potenziellen Mitarbeitern zusätzlich unsere speziellen Aus- und Weiterbildungsangebote an der SOA People Academy an. Sowohl unsere bestehenden Mitarbeiter als auch junge Talente erhalten so die Möglichkeit, sich an der SOA People Academy aus- und fortzubilden: Sie dürfen dort hochkarätige […]

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Susanne Henkel (SAE Geschäftsführerin) und Erich Schaarschmidt (SAE Geschäftsführer)

Visualisierung für Vertrieb und Service

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CAD-Daten sind das Grundgerüst. Die Variantenkonfiguration ist das individuelle Angebot an den Kunden. Hinzu kommen ein gutes Beziehungsmanagement und die Preisfindung. Bis ein ERP-System ein zufriedenstellendes Angebots- und Verkaufssystem ist, braucht es viele Adaptierungen. SAP-Partner SAE hat diesen gordischen Knoten gelöst. Mit den Geschäftsführern Susanne Henkel und Erich Schaarschmidt sprach Peter M. Färbinger, E-3 Magazin.

Natürlich weiß man, dass ein Bild mehr als tausend Worte „sagen“ kann. Aber stimmt das auch im technischen Umfeld, in der Produktion und im Vertrieb? Dort, wo CAD-Daten vorliegen, scheint doch alles gesagt. „Sobald mehrere Varianten eines Produktes möglich sind, kann eine Visualisierung der entscheidende Kaufanreiz sein“ weiß jedoch Geschäftsführer Erich Schaarschmidt aus zahlreichen Kundenkontakten. SAE hat eine weltweit einzigartige Software für die Variantenkonfiguration mit 3D-Visualisierung als selbstständiges und zu SAP kompatibles System entwickelt. „Der große Vorteil ist, dass die Technikabteilung in der Angebotsphase nicht belastet und der Vertrieb und das Produktmanagement selbstständig 3D-Modelle erzeugen können“ bringt Susanne Henkel diese Innovation auf den Punkt. CAD ist und bleibt das Herzstück technischer Angebote. Diese Daten sind nicht nur komplex, sondern auch […]

[shutterstock.com: 520284433, Zapp2Photo]

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Interactive Virtual Reality im CPQ-Prozess

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Industrie-4.0-Initiativen benötigen und beschleunigen Variantenfertigungen. Dabei passt sich der Vertrieb von variantenreichen komplexen Produkten ebenfalls Richtung 4.0 an mit Configure-Price-Quote-Software, die Konfigurations-Management und Virtual-Reality-Simulationen verzahnt.

Die Umsatz- und die Marktanteilszuwächse von Maschinen- und Anlagenbauern haben zu einem Großteil damit zu tun, dass Produkte oder ganze Produktsystemlösungen in immer variantenreicheren Ausprägungen angeboten werden können, und dies weltweit. Diese Fähigkeit wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Zukunft der Unternehmen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung werden die Unternehmen weiter erfolgreich sein, die den disruptiven Charakter dieser Entwicklung annehmen und sich sinnvollen neuen Möglichkeiten und Techniken öffnen. Diese Entwicklung wird sich nicht nur fortsetzen, sondern durch die Nutzung diverser Digitalisierungsmöglichkeiten noch deutlich verstärken. Angesagt in den Fertigungsunternehmen sind Industrie-4.0-Offensiven inklusive IoT, Vernetzung von Digitalisierbarem, ein wesentlich höherer Automationsgrad, noch schnellere Entwicklungszyklen oder die Nutzung von Unternehmenslösungen wie etwa S/4 als „Digital Core“ – um im Endeffekt variantenreiche Produkte praktisch auf […]

HWS Hilfswerk Siedlung

S/4 für die Kirche

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Das kirchliche Immobilienunternehmen Hilfswerk-Siedlung (HWS) aus Berlin hat zu Jahresbeginn erfolgreich auf ein neues ERP-System umgestellt.

Die Digitalisierung spielt für HWS eine zentrale Rolle bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens. „Mit der Umstellung und der Investition in ein neues ERP-System haben wir einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung unternommen. Viele der bisher oft manuell durchzuführenden Einzelschritte wurden automatisiert, Prozesse schlanker und nachvollziehbarer gemacht“ so HWS-Geschäftsführer Jörn von der Lieth. Mit der Einführung von S/4 betraute das Immobilienverwaltungsunternehmen der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Branchenexperte Promos. Mitarbeiter nutzen nun iPhones für die mobile Objektbetreuung, Mieter und Interessenten sollen auch mit Apps versorgt werden.

Das-Letzte-Satire

SAP im Geschwindigkeitsrausch

SAP hat eine lang bekannte Verhaltensstörung: die Ungeduld. Kaum wurde eine neue Idee geboren, schon soll der Bestandskunde diese lizenzieren. Korrekturen und Fehlerbeseitigungen geschehen dann im operativen Betrieb.

Das S/4-Desaster setzt sich langsam in den Köpfen der Bestandskunden fest, aber noch lange sind nicht alle ERP-Altlasten aufgeräumt, konsolidiert oder entsorgt. Die In-memory-Computing-Datenbank Hana macht Spaß und ist eine Herausforderung, aber Vorsicht beim operativen Alltagsbetrieb. Noch schlummern Anomalien und Bugs im Programmcode: Nach Hana ist Hana 2 eine wesentliche Verbesserung. Die Runderneuerung ist aber noch nicht abgeschlossen. Wer kann, wartet auf Hana 3 um das Jahr 2020. SAP hingegen kümmert sich nicht um operative Stabilität, sondern drängt zu weiteren Lizenzierungen. Der ERP-Weltmarktführer aus Walldorf braucht Umsatzwachstum, um seine Cloud-Investitionen und IoT/KI-Innovationen zu stemmen. Wie lautete der Abschlusssatz auf der SAP’schen FKOM 2018 in Barcelona: „S/4 Hana growth is strong but start to position and sell Leonardo now!“ Der Bestandskunde […]

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Neues Leben im SAP-System

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Ein wichtiger Bestandteil der Fabrik 4.0 ist das sensorgestützte Monitoring der Maschinen und Anlagen.

Bereits heute können Condition-Monitoring-Systeme Auswertungen für Maschinen bereitstellen, um so die Leistungsfähigkeit elementarer Anlagen kontinuierlich und vollautomatisch zu beurteilen. Das trägt dazu bei, ungeplante Ausfallzeiten zu verhindern. Dieser Nutzen lässt sich noch deutlich steigern, indem die so ermittelten Informationen in die Business-Prozesse miteinbezogen werden. Hier setzt die GIB Shop Floor Integration – SFI an: Das vollintegrierte und zertifizierte SAP-Add-on ermöglicht den echtzeitnahen Austausch zwischen Sensor und ERP-System. Es verarbeitet Ereignisse und prozessrelevante Informationen aus den angeschlossenen Quellsystemen, löst sinnvolle Folgeaktivitäten und -prozesse aus und steuert sie. Die Software erkennt beispielsweise bei der Auswertung der Sensordaten feine Unterschiede, die durch beginnenden Verschleiß verursacht werden, und kann infolgedessen im ERP-System eine Instandhaltungsmeldung auslösen, für die rechtzeitige Verfügbarkeit von Ersatzteilen sorgen und alle […]

[shutterstock.com:519713428, PHOTOCREO Michal Bednarek]

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Informationsdefizit beseitigen

Unter dem Motto „Auf Vordenken programmiert: Intelligente IT macht den Unterschied“ sollen die DSAG-Technologietage in Stuttgart neue Denkanstöße liefern.

Unternehmen wissen, dass der Digitalisierungszug losgefahren ist. Es ist nur noch eine Frage des Zeitpunkts, wann sie aufspringen wollen oder müssen. Dementsprechend sollte auch die IT für diese Reise ihre Tickets gelöst haben und bereit sein, den notwendigen Sprung mit entsprechender Technik und Ressourcen zu unterstützen. Im Rahmen der Digitalisierung müssen neue Geschäftsprozesse immer schneller realisiert werden. Klassische ERP-Systeme lassen sich jedoch nicht so schnell wie nötig anpassen oder aktualisieren. Darum spielen vermehrt hybride IT-Ansätze eine Rolle. Dabei kommt den Cloud-Lösungen die Aufgabe zu, neue Ansätze aufwandsarm integrieren zu können, ohne ein bestehendes Konzept aufgeben oder Haupt-Applikationen ablösen zu müssen. Wohin geht die Reise? Damit dies in den Unternehmen angemessen umgesetzt werden kann, braucht es klare Aussagen von SAP, wohin […]

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Klarheit im Personalwesen

Viele DSAG-Mitglieder wünschen sich mehr Klarheit von SAP zur Strategie im Personalwesen. Diesem Wunsch ist der Softwarehersteller jetzt nachgekommen: Es wird eine neue On-premise-Lösung für das Personalwesen geben, deren Wartung der Softwarehersteller bis 2030 zusichert.

Die DSAG begrüßt die weitere Verfügbarkeit einer On-premise-­HCM-Lösung als ersten Schritt, will aber weiter kritisch beobachten, wie die neue Lösung im Sinne der Kundenbedürfnisse ausgestaltet wird. Die Aussage zur bisherigen ERP-Lösung für das Personalwesen von SAP war eindeutig: SAP HCM wird noch bis 2025 als On-premise-Lösung verfügbar sein. Und für die Zeit danach hat SAP bis jetzt strategisch die Cloud- bzw. Software-as-a-Service-Lösung SuccessFactors positioniert. Dass SAP die nun eine On-premise-­Lösung mit einer Wartungsperiode bis 2030 anbieten sieht die DSAG positiv. „Es ist gut, dass SAP jetzt zumindest bis 2030 eine On-premise-Lösung bietet und vielen unserer Mitgliedsunternehmen damit erst einmal Optionen ermöglicht“ erläutert Jean-Claude Flury, DSAG-Vorstand Business Networks Integration. Er hat die DSAG-Forderung nach einer klaren Aussage von SAP zur Zukunft […]

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Mister No/Name

Atmos, Matrix und Fiori

Zu Weihnachten bekam ich von meiner Frau eine Atmos von Jaeger LeCoultre. Für einen Ingenieur und alle Uhrenliebhaber kann es kein besseres Geschenk geben. Um die Energiefrage geht es auch bei Matrix und dem SAP’schen Fiori.

Dieses „Perpetuum mobile“ ist mehr ein physikalisches Wunder als eine Pendeluhr. Laut Werksangaben ist sie auf eine Laufzeit von 600 Jahren ausgelegt. Aufgrund von Umwelteinflüssen sollte man diese Standuhr aber alle zehn Jahre fachmännisch reinigen lassen. Diese Schönheit, Präzision, Verlässlichkeit und natürlich der Perpetuum-mobile-Gedanke sollten auch für SAP-Software gelten. Früher war natürlich nicht alles besser, aber R/3 Enterprise war einer Atmos schon sehr ähnlich. S/4 ist noch weit von einer Robustheit vergangener ERP-Tage entfernt. Immer öfter stellt sich die Frage, ob SAP das alte und bewährte Ziel einer ganzheitlichen, betriebswirtschaftlichen Standardsoftware noch verfolgt. „Was meinst du damit, dass dein gutes, altes R/3 einem Perpetuum mobile ähnlich war?“ Ich sitze mit meiner Frau vor der Atmos und versuche zu erklären: Eine […]

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Cloud Computing Kolumne O

Die Kunden gehen in die Cloud – wohin gehen die Systemhäuser?

Cloud-Lösungen werden, sollten sie sich etablieren, die IT-Industrie revolutionieren. Systemhäuser müssen ihren Charakter radikal verändern, wollen sie weiterhin bestehen. Innovation und Kundenführung werden massiv an Bedeutung gewinnen.

A lle großen Softwarehersteller forcieren ihre Cloud-Lösungen. Ihr Versprechen sind geringere Einführungskosten und kontinuierliche Innovation durch regelmäßige Updates, im Fall der S/4 Hana Cloud z. B. quartalweise. Die bisherigen kritischen Stimmen und Debatten betreffen die Datensicherheit, den ausbaufähigen Funktionsumfang oder die (bewusst) eingeschränkte Anpassungsfähigkeit an spezifische Kundenwünsche. Welche sind aber mögliche Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle der Systemhäuser, die sich auf die Einführung von On-premise-Lösungen spezialisiert haben? Eine erste Herausforderung ist, ihre Kunden durchs Dickicht der existierenden Lösungen zu lotsen. Anstelle durchgängiger Plattformen sind Unternehmen heute mit einer Vielzahl von Optionen aus On-premise- und Cloud-Lösungen unterschiedlicher Reifegrade bezüglich Funktionalität und Konnektivität konfrontiert. Aus ihnen müssen sie ihre Ziellandschaft zusammenstellen und entscheiden, welchen Versprechungen der Marketingstrategen sie Glauben schenken wollen und welchen […]

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