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SNP und All For One: Partner für den Mittelstand

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Geschrieben von E-3 Magazin

In diesem E-3 Interview erklärt Martin Finkbeiner, Senior Director Technology Consulting bei All for One Group, wie die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen funktioniert und welchen Mehrwert Kunden daraus generieren.

E-3: Warum hat sich All for One für SNP als strategischen Partner entschieden?

Martin Finkbeiner, All for One: Weil die Datentransformations-Plattform CrystalBridge und die selektive Datenmigration – auch Bluefield-Ansatz genannt – weltweit marktführend sind. Die Erfahrung und das Know-how von SNP in der tabellenbasierten Datentransformation sind wirklich einzigartig. Darüber hinaus ergänzen wir uns einfach ideal. SNP hat die Software und die Vorgehensweise. Wir übersetzen den SNP-Ansatz in ein mittelstandsgerechtes Angebot und erbringen die Dienstleistung für unsere Kunden.

Martin Finkbeiner, Senior Director Technology Consulting bei All for One: in perfekter Harmonie mit SNP und der Plattform CrystalBridge für die S/4-Conversion.
Martin Finkbeiner, Senior Director Technology Consulting bei All for One: in perfekter Harmonie mit SNP und der Plattform CrystalBridge für die S/4-Conversion.

E-3: Gibt es schon erste gemeinsame Projekte?

Finkbeiner: Ja, natürlich. Wir haben gemeinsam schon über ein Dutzend Projekte erfolgreich umgesetzt. Darunter sind auch einige spannende Leuchtturmprojekte – zum Beispiel die Migration auf SAP S/4 Hana der Cleanpart Group. Wir arbeiten sehr erfolgreich zusammen und schaffen für unsere mittelständischen Kunden viel Mehrwert.

E-3: Welchen Mehrwert sehen Sie durch einen tabellenbasierten Migrationsansatz?

Finkbeiner: Das Spannende am Bluefield-Ansatz von SNP ist, dass er die Daten und das Customizing trennt. Denn viele SAP-Kunden wollen zwar zurück in den Standard, aber dabei auch Notwendiges und Bewährtes in die Zukunft mitnehmen. Und das sowohl bei den Daten als auch beim Customizing und Configurations. Und genau dies ist mit der Vorgehensweise von SNP eben möglich. Wir haben viele Mittelständler, die sagen: Endlich können wir unser System aufräumen – sowohl in den Daten als auch im Customizing – und dabei genau so weit gehen, wie wir wollen.

E-3: Warum adressieren Sie den Mittelstand mit einem softwarebasierten Ansatz? Ist das nicht viel zu komplex?

Finkbeiner: Ganz im Gegenteil: Dieser Ansatz ist gerade für den Mittelstand geeignet, der begrenzte interne IT-Ressourcen hat. Denn damit können wir die Migration teilautomatisiert und somit äußerst effizient durchführen. Es ist die Grundlage für eine industrialisierte Transformation nach S/4 – für unsere Conversion Factory. Außerdem gibt es noch ein weiteres starkes Argument: Für die Anzahl der zu migrierenden SAP-Systeme gibt es mit dem klassischen Consulting-Ansatz gar nicht genügend SAP-Berater. In den nächsten Jahren müssen Tausende Kunden auf S/4 und Hana migrieren.

E-3: Viele Kunden planen die S/4-Umstellung erst spät. Sehen Sie die Gefahr eines generellen Beratungsengpasses am Markt?

Finkbeiner: Ja, natürlich. Wir sehen das schon jetzt, und in Zukunft erst recht. Deshalb setzen wir ja auch auf die Partnerschaft mit SNP und den softwarebasierten Ansatz. Denn so können wir einen hohen Automatisierungsgrad bei der S/4-Umstellung anbieten. Und zwar mit wenig Aufwand auf unserer Seite, aber auch auf Kundenseite. Darüber hinaus beabsichtigen wir, unsere eigenen Kapazitäten für das Projektgeschäft zu erweitern, und wollen dafür das Data Transformation Center -Europe von SNP in Polen übernehmen. Kurzum: Wir bauen auf den softwarebasierten Ansatz, das DTC und unsere Beratungsleistung – und führen all dies in unserem Conversion/4-Angebot zusammen.

E-3: Warum sollte ein Kunde jetzt nach S/4 migrieren?

Finkbeiner: Warum denn nicht? Aus unserer externen Sicht spricht nichts dafür zu warten – außer gegebenenfalls interne Gründe der Kunden. S/4 ist in SAP-Anwenderunternehmen ein zentrales Kernelement für die Digitalisierung. Alle Innovationen der SAP finden in S/4 Hana statt. Unser Grundgedanke lautet „Keep the core clean“ – also in den Standard zu gehen und von der SAP-Innovationsstrategie zu profitieren. Wir von All for One haben ein mittelstandsgerechtes Conversion/4-Angebot entwickelt, mit dem sich kontinuierliche Innovationen umsetzen lassen.

E-3: Was macht All for One zu einem Triple-Winner, wie man kürzlich lesen konnte?

Finkbeiner: Unser Conversion/4-Ansatz kommt bei unseren Kunden, Mitarbeitern und unseren Geschäftspartnern an. Das freut uns natürlich sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben für unseren Ansatz in kurzer Zeit drei Nominierungen erhalten: SAP hat uns den Pinnacle Award in der Kategorie „SAP S/4 Hana Movement“ – als global führender Partner – vergeben, Microsoft hat uns als Partner of the Year Finalist in der Kategorie „SAP on Azure“ ausgezeichnet und die Analysten von ISG als „Leader Germany“ in der Kategorie „SAP S/4 Hana Ecosystem“. Das Triple macht uns natürlich ein wenig stolz und ist gleichzeitig Ansporn, weiter für den Mittelstand zu liefern.

E-3: Vielen Dank für das Gespräch.

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E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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