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Sicherheit für S/4-Hana-Migrationen

[shutterstock: 1095422036, Rawpixel.com]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Eine der aktuell größten Aufgaben für SAP-Verantwortliche ist die anstehende Migration auf S/4 Hana. Dabei werden die Themen SAP-Sicherheit und -Compliance erschreckend oft komplett außer Acht gelassen.

„Das ist grob fahrlässig“

sagt Bodo Kahl, CEO Sast Solutions der Akquinet.

„S/4 Hana ist eine komplett neue Software und Altlasten öffnen Hackern Tür und Tor. Die Umstellung auf S/4 ist die Chance, die Sicherheit der SAP-Systeme enorm zu verbessern.“


 

Drei Aspekte sollten im Rahmen einer sicheren S/4-Hana-Migration berücksichtigt werden, zum Beispiel die technische Absicherung. Nach einem Security- Audit erfolgt die Härtung der Zielsysteme, gefolgt von der kontinuierlichen Echtzeit-Überwachung auf kritische Vorfälle.

Ebenfalls entscheidend ist die Anpassung des Berechtigungskonzepts. Bei der Migration kann das existierende Berechtigungskonzept nicht eins zu eins übernommen werden.

Bei dieser Gelegenheit ist es daher mehr als sinnvoll, vorhandene Rollen auf kritische Berechtigungen und SoD-Konflikte zu prüfen und störungsfrei zu transferieren.

Schließlich sollten Unternehmen ihren Abap-Code aufräumen. Erfahrungen zeigen, dass bis zu 70 Prozent der kunden­eigenen Codes obsolet sind und nicht migriert werden müssen. So aufgeräumt sind S/4-Hana-Systeme dann bestens vor Bedrohungen geschützt.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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