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Seeburger rückt bei Hausmesse neues Major Release BIS 6.7 ins Rampenlicht

Seeburger rückt bei Hausmesse neues Major Release BIS 6.7 ins Rampenlicht
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Allgemein ist das neue Major Release 6.7 der Business Integration Suite (BIS) von Seeburger ab 2020 verfügbar. Bei der vom Unternehmen jährlich abgehaltenen Hausmesse im Oktober stand der Relaunch mit fünf Kernthemen im Rampenlicht.

Die Notwendigkeit, Business-Prozesse sowohl intern wie extern möglichst optimal zu verzahnen, ist grundsätzlich nichts Neues. Die Digitalisierungswelle gibt ihr jedoch einen deutlichen Schub. Dass davon Best-in-Class-Anbieter profitieren, die sich schon lange dem Themenfeld Business Integration verschrieben haben, liegt auf der Hand.

Zu jenen gehört der international tätige SAP-Partner Seeburger mit Stammsitz im badischen Bretten, der mit über 10.000 Kunden weltweit – davon ein Großteil SAP-Bestandskunden – zu den Top-Playern im Business-Integration-Business zählt. Praktisch alle Kunden greifen dabei in irgendeiner Form auf das Kernprodukt des Unternehmens namens Business Integration Suite zurück.

Nun gibt es von BIS ein neues Major Release, und zwar 6.7, das ab Anfang 2020 allgemein verfügbar ist und konsequenterweise bei der im Oktober abgehaltenen jährlichen Hausmesse von Seeburger in den Mittelpunkt gerückt wurde.

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Wie Seeburger-CTO und Vorstandsmitglied Matthias Feßenbecker auf der Veranstaltung ausführte, „stand bei der Entwicklung von BIS 6.7 im Fokus, die Business Integration Suite konsequent als zentrale Plattform für die vielfältigen Integrationsszenarien im Digitalisierungszeitalter weiterzuentwickeln“.

Hausmesse Matthias Feßenbecker

Seeburger Hausmesse 2019: CTO Matthias Feßenbecker stellt Details zur neuen Business Integra­tion Suite 6.7 vor, inklusive neuen Betriebsmodells in der Public Cloud.

Fünf Kernthemen beim Relaunch

Gemäß seinen Ausführungen „lassen sich neue Prozess- und Geschäftsanforderungen wie etwa in Verbindung mit künstlicher Intelligenz (AI) und Big Data, Blockchain oder Real-Time-Integration in API- sowie IoT-Szenarien auf der Basis der agilen und skalierbaren Integrationsplattform vorteilhaft in die Tat umsetzen“.

Begleitet wurde die Entwicklung von BIS 6.7 von einem assoziierend mitwirkenden Customer Advisory Board.

Die Business Integration Suite geht weit über eine Art Datendrehscheibe hinaus. Vielmehr steht sie für eine technische und prozessuale Integration von B2B-/EDI-, Managed-File-Transfer-, E-Invoicing-, IoT-, API- und EAI-Anwendungen in beliebige ERP- Systeme, einschließlich einer weitreichenden SAP-Integration (wie etwa BIS im Zusammenspiel mit S/4 Hana, die Einbindung von SAP Ariba und anderes mehr).

Damit Unternehmen digitale Transformationsprozesse optimal realisieren können, hat sich Seeburger beim Produkt-Relaunch nach eigenen Angaben insbesondere auf fünf Kernthemenfelder konzentriert: auf eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, Integrationserweiterungen, einen Technologie-Switch beim bislang eingesetzten Applikationsserver, eine optimierte Betriebskosteneffizienz sowie die Nutzung weiterer flexibler Betriebsmodelle.

Konkret sollen neue Benutzeroberflächen eigene Sichten für unterschiedliche Benutzerrollen bieten, und zwar vom Inte­grationsexperten bis zum Anwender aus dem jeweiligen Fachbereich.

Im DevOps- Umfeld forcieren laut Unternehmen neue API-Schnittstellen und Werkzeuge zur Automatisierung die agile Bereitstellung von Integrationsinhalten, speziell auch bei der Nutzung der BIS-Plattform in der Cloud.

Ferner gibt es in Sachen Integration zusätzliche Unterstützung, um neue APIs und Schnittstellen schnell und sicher verwenden zu können. Weiter steht mit BIS 6.7 ein OSGI-konformes (ehemals Open Services Gateway Initiative) Framework als Technologiebasis für die Applikationsserverarchitektur zur Verfügung.

Damit ist es aus Sicht von Seeburger möglich, einzelne Elemente der Business Integration Suite flexibler als bislang zu entwickeln und auszurollen; neben der Tatsache, dass sich dadurch die Performance und die Betriebseffizienz steigern lassen.

Was die Betriebskosteneffizienz anbetrifft, lassen sich alle Routinevorgänge im Betrieb automatisieren. Neu in diesem Zusammenhang auch: ein überarbeitetes Monitoring oder die Unterstützung der Open- Source-Datenbank PostgreSQL als Systemdatenbank.

Außerdem können Kunden in puncto Betriebsmodelle mit BIS 6.7 nicht nur den On-prem- oder den Seeburger-Cloud-Betrieb wählen, sondern darüber hinaus auch die BIS-Nutzung in Public-Cloud-Umgebungen wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud Platform, inklusive Service-Optionen von iPaaS bis Full Service für alle Betriebs­varianten.

https://e-3.de/partners/seeburger-ag/

Über den Autor

Gottfried Welz, Fachjournalist

Gottfried Welz ist Fachjournalist und hat für das E-3 Magazin geschrieben.

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