Advertorial Extra 2204 Mag 22-04

SAP-Workloads in eine Hybrid-Cloud bringen

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Geschrieben von FUJITSU

„Cloud, ja gerne – aber zunächst in Form einer Hybrid-Cloud.“ Diese Strategie favorisiert die Mehrzahl der deutschen SAP-Nutzer. Umsetzen lässt sich ein solcher Ansatz mit der Cloud Volumes Platform von NetApp in Kombination mit Lösungen von Fujitsu.

Ihre SAP-Umgebung komplett in eine Public Cloud zu verlagern, ist für die meisten deutschen Unternehmen noch keine Option. Das ergab 2021 eine Befragung der Mitglieder der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG). Von den Unternehmen, die zu Lösungen wie SAP S/4HANA migriert sind oder dies planen, bevorzugen 57 Prozent eine Implementierung im eigenen Rechenzentrum. Ein Grund ist, dass Unternehmen die vorhandene IT- und Storage-Infrastruktur weiterhin nutzen möchten. Gleichzeitig sehen SAP-Anwender aber durchaus die Vorteile einer Cloud. Dazu gehören erweiterte Optionen u. a. für Disaster Recovery und Backup. 

SAP-Anwender benötigen daher einen Ansatz, der es ihnen erlaubt, das bestehende Betriebskonzept der SAP-Umgebung weiterhin zu verwenden und gleichzeitig Applikationen, Workloads und Daten in einer Hybrid-Cloud-Umgebung zu betreiben und zu sichern. Zusätzlich sollten Anwendungsentwickler und Mitarbeiter in der Qualitätssicherung in der Lage sein, nach Bedarf mit geringem Aufwand Entwicklungs- und Testumgebungen in einer Cloud einzurichten. 

Lösung: Hybrid-Cloud mit der NetApp Cloud Volumes Platform

Die Lösung ist eine hybride IT-Umgebung in Verbindung mit einer übergreifenden Data Fabric des Kunden auf Basis von NetApp Cloud Volumes ONTAP und Cloud Volumes Services. Die Lösung ermöglicht es, Workloads, Daten und Storage-Ressourcen on premises und auf Cloud-Plattformen zentral zu verwalten. Die Cloud Platform Services von NetApp unterstützen zu diesem Zweck die führenden, und von SAP bevorzugten, Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS), Google (Google Cloud Platform) und Microsoft (Azure). 

Mit ihrer Data Fabric und den Cloud Services von NetApp können Unternehmen ihre SAP-Umgebungen im eigenen Rechenzentrum wie eine Cloud betreiben und gleichzeitig die Vorteile von Public Clouds nutzen. Quelle: NetApp

Einsatzszenarien: File Sharing, Backup und Test/Dev

Dadurch eröffnet sich im Zusammenhang mit SAP eine Reihe von Use Cases. So kann die Lösung von NetApp ein Shared File System auf Basis von NFS zur Verfügung stellen. Dadurch erhalten SAP-Nutzer Zugriff auf Datenspeicher im Unternehmensrechenzentrum und einer Hybrid-Cloud. Funktionen wie Snapshots/Cloning und Deduplication reduzieren den Speicherbedarf.

Vorteile ergeben sich auch bei der Sicherung der SAP-Systeme. Mit Cloud Volumes ONTAP können Unternehmen Storage-Snapshots solcher Daten in einer Cloud erstellen. Das dauert nur wenige Sekunden und wirkt sich nicht auf die Performance von SAP HANA aus. Durch die Datensicherung in einer Hybrid-Cloud lassen sich SAP-Daten beispielsweise nach einem Ransomware-Angriff schnell wiederherstellen. 

Auch Qualitätssicherungs- und Entwicklerteams profitieren von einer Hybrid-Cloud und einem übergreifenden Daten- und Storagemanagement mit NetApp Cloud Volumes ONTAP. Denn in den meisten SAP-Landschaften ist eine große Zahl von Systemkopien Voraussetzung, die für das Testen und die Software-Entwicklung herangezogen werden. Sie zu verwalten und zu aktualisieren, ist aufwändig. Mit den Werkzeugen wie FlexClone für das Klonen von Storage Volumes stehen Entwicklern Instrumente oder Hilfsmittel zur Verfügung, um SAP-Systemkopien in Minuten bereitzustellen. Diese Klone lassen sich zudem variabel zwischen dem Unternehmensrechenzentrum und einer hybriden Cloud hin und her bewegen. Das bedeutet ein einfacheres und effizienteres Lifecycle-Management von SAP-Lösungen.

Mehrwerte durch Spezialisten von Fujitsu

Eine SAP-Umgebung in Verbindung mit NetApp Cloud Volumes ONTAP bringt allerdings einen deutlich höheren Nutzen, wenn sie um Lösungen von Fujitsu erweitert wird. Das Unternehmen stellt SAP-Anwendern ein stimmiges Paket von Consulting-Diensten, Managed Services sowie Hard- und Software zur Verfügung.

So können Experten von Fujitsu beispielsweise in enger Zusammenarbeit mit SAP-Kunden evaluieren, ob ihre SAP-Infrastruktur optimal auf die Anforderungen der Anwendungen abgestimmt ist, welche Optimierungspotenziale der IT-Landschaft sich auftun und zu welchem Zeitpunkt mit Einschränkungen durch Kapazitätsgrenzen bei prognostiziertem Wachstum zu rechnen ist. Bei dieser Bestandsaufnahme kommt der FUJITSU SystemInspection Service for SAP Solutions zum Einsatz. In einer Kombination aus Analyse- und Beratungsleistung werden zentrale Performance-Metriken auf der physikalischen und logischen Ebene erfasst und darauf aufbauend in Kooperation mit dem Kunden Vorschläge entwickelt, wie sich die Qualität von SAP-Anwendungen steigern und durch Investitionen in die Infrastruktur optimieren lässt. 

Kombination von „On Premises“ und Public Cloud: Wie Unternehmen ein Hybrid-Datacenter für SAP Landscapes mit Lösungen von Fujitsu und NetApp einrichten können.
Bild: Fujitsu/NetApp

Betrieb vereinfachen oder auslagern

Eine weitere Option besteht in der Automatisierung des Betriebs der SAP-Landschaft, etwa mithilfe der PRIMEFLEX for SAP Landscapes Lösungen von Fujitsu. In dieser vereint sind hoch performante und ausgezeichnete Systeme der PRIMEFLEX-Lösungen sowie die FlexFrame Orchestrator-Managementsoftware. Die Kombination erlaubt den automatisierten Betrieb Ihrer gesamten SAP-Systemlandschaft auch über klassische Grenzen hinweg, ob on-prem oder in der Cloud, als eine homogene Landschaft. 

Unternehmen, die eine hybride SAP-Umgebung einrichten wollen, können zudem ergänzend auf die Software „Cloud Management Stack for SAP“ zurückgreifen. Mit ihr lassen sich die Abläufe in einer SAP-Landschaft sowohl in der Cloud als auch im Firmen-Datacenter automatisieren und steuern. Alternativ dazu bietet es sich für SAP-Kunden an, den Betrieb ihrer SAP-Landschaft ganz auszulagern. Auch hierfür stellt Fujitsu mit dem Service Hub eine Plattform bereit, über die SAP-Kunden den Betrieb ihrer (hybriden) Umgebung an Experten von Fujitsu übergeben können – als Managed Service. Fujitsu arbeitet im Hintergrund sowohl mit Amazon AWS als auch Microsoft Azure zusammen und reichert das eigene Angebot mit Diensten der Hyperscaler an. 

Flexible Finanzierungs- und Nutzungsmodelle

Um Nutzern von Fujitsu Lösungen die Umstellung auf eine Hybrid-Cloud nicht nur in technologischer Hinsicht zu erleichtern, lässt sich zudem auf flexible Finanzierungs- und Nutzungsmodelle zurückgreifen. Mit Fujitsu uSCALE können Kunden die Flexibilität eines Pay-per-Use-Modells, wie sie es von der Cloud gewohnt sind, auch bei sich im heimischen Rechenzentrum implementieren. Der Fujitsu uSCALE Pay-per-Use Consumption Service unterstützt die geschäftliche Transformation mit skalierbaren IT-Ressourcen, die messbar, kostentransparent und auf die Geschäftsanforderungen abgestimmt sind. NetApp hat mit Keystone Flex einen vergleichbaren Ansatz entwickelt. Er besteht aus variablen Zahlungsoptionen und Storage-as-a-Service-Angeboten für Hybrid-Cloud-Umgebungen.

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