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SAP startet Initiative 5 & 5 by ’25

[shutterstock: 1379009579, Party people studio]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Die Initiative 5 & 5 by ’25 unterstützt unter der Leitung von SAP-Vorstandsmitglied Adaire Fox-Martin Sozialunternehmen.

Die SAP-Initiative 5 & 5 by ’25 zielt darauf ab, bis 2025 fünf Prozent der adressierbaren Ausgaben im Einkauf mit Sozialunternehmen sowie mit Unternehmen, die Vielfalt (engl. Diversity) fördern, zu tätigen. Mit diesem Ziel will SAP weltweit weitere Unternehmen inspirieren, mehr Waren und Dienstleistungen von sozial engagierten Lieferanten zu kaufen und so einen positiven Einfluss auf die Gesellschaften zu erzielen, in denen sie tätig sind.

Nach Angaben der Weltbank beliefen sich die globalen Beschaffungsausgaben im Jahr 2019 auf mindestens 14 Billionen US-Dollar. Indem sie einen Bruchteil dieser Ausgaben an zertifizierte Sozialunternehmen weiterleiten, haben Organisationen die Chance, soziale und ökologische Probleme anzugehen.

Basierend auf ersten Pilotprojekten in ausgewählten Märkten schätzt SAP, bis 2025 bis zu 60 Millionen US-Dollar der adressierbaren globalen Ausgaben pro Jahr an Sozialunternehmen und Diversity-Unternehmen vergeben zu können. Bei den DAX-Unternehmen wird diese Zahl auf etwa 2,5 Milliarden Euro geschätzt, bei den US-amerikanischen Fortune-500-Unternehmen auf bis zu 25 Milliarden US-Dollar.

Soziale Unternehmen sind darauf ausgerichtet, die Welt positiv zu verändern. Sie ähneln anderen kommerziellen Unternehmen, jedoch mit drei entscheidenden Unterschieden: Sie werden auf der Grundlage eines klaren sozialen oder ökologischen Auftrags gegründet und geführt; sie verwenden den Großteil ihres Gewinns wieder für diesen Zweck; und sie werden hauptsächlich vor dem Hintergrund dieses Auftrags geprüft.

Eine auf Diversität fokussierte Lieferkette bevorzugt Unternehmen, die sich zu mindestens 51 Prozent im Besitz einer Einzelperson oder Gruppe befinden und von dieser betrieben wird, die Teil einer traditionell unterrepräsentierten oder benachteiligten Bevölkerungsgruppe ist. Das sind z. B. Unternehmen im Besitz von Frauen, von Minderheiten oder von Ureinwohnern, um nur einige zu nennen.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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