Chefredakteur-Blog MAG 21-04

Rise with Hyperscaler

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Wer ernsthaftes Interesse an der digitalen Transformation hat, wartet nicht, bis SAP das Programm Leonardo wiederbelebt und die fünfte No-Code/Low-Code-Entwicklungsplattform nach Mendix, Ruum, Signavio und AppGyver präsentiert.

Wie der Anwenderverein DSAG schon vor einigen Jahren feststellte, lässt sich auch mit der Business Suite 7 und AnyDB eine gute Grundlage für die digitale Conversion schaffen. Und der Rest? Die Hyperscaler haben aufgerüstet: In den vergangenen Jahren wandelten sich Microsoft, Google und AWS von Infrastrukturdienstleistern zu Innovatoren.

Das notwendige Wissen vorausgesetzt, lassen sich IIoT, KI/ML, Blockchain, Edge Computing und viele andere Herausforderungen mit den Werkzeugen und Services der Hyperscaler ganz hervorragend lösen. Und weil SAP sehr konsequent das OData-Modell (Open Data Protocol) verfolgt, ist für den konsolidierten Datenverkehr zwischen den Anwendungen gesorgt.

Zur Erinnerung: SAP Data Hub ist tot, OData – the best Way to Rest (sagen die Insider). Somit hat „Rise“ auch in der SAP-Community seine Berechtigung, eben nur nicht als Rise with SAP, sondern als Rise with Hyperscaler.

SAP ist und bleibt das überlebensnotwendige Back-Office mit ERP, HR, SCM und CRM – wahrscheinlich besser On-prem, sonst in der Cloud mit Salesforce, Workday und anderen. Rise with Hyperscaler befriedigt nicht den Allmachtsanspruch der SAP, ist aber ein neuer Ansatz für die digitale Transformation.

Weil noch kann SAP mit SurpRISE nicht erklären: Was gibt es Neues? Das Digitalisierungskonzept hat von SAP einen neuen Anstrich bekommen, unterscheidet sich aber kaum von Run Simple, Embrace oder Conversion. Besser gleich zu Rise with Hyperscaler.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
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