SUSE Linux GmbH

SUSE Linux GmbH

Maxfeldstraße 5
90409 Nürnberg
Tel.: +49 (0)911 740 53 - 0
Fax: +49 (0)911 7417 755
E-Mail: [email protected]
Web: www.suse.com

SUSE - der weltweit agierende Softwarehersteller für die führende SAP HANA Plattform dem SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications.

SUSE liefert eine SAP Plattform für den SAP Betrieb, integriertem SAP Support über den SAP Solution Manager und für die Optimierung der SAP Performance.

Der SLES for SAP Applications erfüllt alle an eine im SAP Umfeld gestellten Anforderungen im Bezug auf Betriebsstabilität und ist damit zum Standard im SAP Umfeld gereift.


Autoren

Friedrich Krey, Suse Linux (41 Artikel)

Michael Jores, Suse (2 Artikel)

Matthias G. Eckermann, Suse (1 Artikel)


Alle E-3 Artikel der Autoren:




1

Linux: Ein Eckpfeiler für Software Defined Infrastructure

Über Hana oder S/4 Hana hinaus: Bei der Data-Center-Transition in Richtung Software Defined Infrastructure stellen Linux und weitere Open-Source-Lösungen wichtige Eckpfeiler dar.

Die Verbreitung von Linux sowohl im SAP- als auch im Non-SAP-Umfeld legt weiter stark zu. Unlängst veröffentlichte Zahlen von IDC bescheinigen Server-Rekordabsätze. Tatsache ist, dass bei einem sehr großen Teil aller abgesetzten Systeme Linux vorinstalliert ist. Auch im SAP-Umfeld hat sich Linux längst etabliert. Der Unix-Linux-Schwenk bei den NetWeaver-basierten Systemen mit Any-DBs trug dazu bei, ebenso die Hanaisierung oder der Einsatz von Hana-basierten SAP-Anwendungslösungen, bei denen Linux bekanntlich gesetzt ist. Etliche SAP-Anwenderunternehmen, die ERP-Klassik durch S/4 ersetzen, haben die Hana-Migration inklusive der Migration von Unix oder Windows auf Linux, gepaart mit einem Any-DB-Wechsel, bereits hinter sich. Ein anderer Teil der SAP-Kunden ist in den Planungen oder mitten im SAP-Transformationsprozess. Obzwar Linux auch gewisse Neuerungen bedeutet, ist doch Linux im SAP-Umfeld […]

2

Gemacht für den Hybrid-Cloud-Einsatz

Im Rahmen von Hybrid-Cloud-Szenarien ist es von Vorteil, Komponenten zu nutzen, die eine Technologiekonsistenz sicherstellen. Mit Suse Linux Enterprise for SAP werden Deployments und Transitions von SAP-Anwendungen sowohl on-premise als auch off-premise unterstützt.

Beim On-premise-Einsatz von Hana oder Hana-basierten SAP-Lösungen wie etwa S/4, BW/4 oder C/4 stellt bekanntlich die Open-Source-Betriebssystemplattform Linux mit eine zentrale Systemkomponente dar, die von SAP vorgegeben ist. Andere Open-Source-Lösungen wie etwa Cloud Foundry (PaaS) oder OpenStack (IaaS) werden von SAP ebenfalls verstärkt eingesetzt oder präferiert. Im Zusammenhang mit Linux gilt Suse Linux Enterprise Server in der Ausprägung „for SAP Applications“ als bevorzugte und empfohlene OS-Plattform, mit einem Marktanteil von rund 95 Prozent – hierfür hat Suse auch den SAP-Hana-Innovationspreis 2017 erhalten. Die hohe Marktdurchdringung begründet sich insbesondere dadurch, dass SLES for SAP Applications zahlreiche Zusatzfunktionen speziell für den Mission-critical-SAP-Einsatz bereitstellt, die exklusiv in Zusammenarbeit mit SAP (Co-Innovationspartnerschaft) entwickelt wurden. Und zwar sowohl für den SAP-Klassik-Einsatz mit Any-DBs als auch […]

3

Linux macht vor dem gesamten Mittelstand nicht halt

Die Kombination SAP Hana und Linux weitet sich im breiten Mittelstand stetig aus. Auch bei kleineren Unternehmen, die dem Bereich Small Medium Enterprises (SME) zugeordnet werden.

Der Blick auf SAP richtet sich zu einem großen Stück weit auf den Business-Suite-Nachfolger S/4 Hana – eher weniger auf die ERP-Mittelstandslösung SAP Business One, kurz B1, für kleine und mittelgroße Unternehmen. Dabei hat sich die Marktdurchdringung von B1 über die Jahre hinweg prächtig entwickelt. Mehrere Zehntausend Installationen gibt es weltweit. Auch setzen zahlreiche Großunternehmen oder großunternehmens­ähnliche Mittelständler Business One ein, im Rahmen ihrer sogenannten Hub-and-Spoke-Strategie. Das bedeutet, dass in der Unternehmenszentrale entweder SAP-Klassik oder S/4 Verwendung findet und in Niederlassungen oder Tochtergesellschaften B1, mit der vorteilhaften Koppelung oder Integration beider SAP-Systeme. Nebenbei bemerkt gibt es auch eine Vielzahl von B1-Branchenlösungen mit speziellen industriespezifischen Anwendungsfunktionen, etwa für die Prozessindustrie, für die Kunststoffindustrie, für Maschinenbauer, für die Automotive-Industrie oder, oder, oder. […]

4

SLES 15 for SAP Applications: Brückenbauer und mehr

SAP Hana und Linux haben sich längst zu einem erfolgreichen Tandem entwickelt. Jetzt ist Suse Linux Enterprise Server (SLES) for SAP Applications 15 da. Mit innovativer multimodaler Funktonalität und Erweiterungen für den Hana-Einsatz.

In den nunmehr über acht Jahren des gemeinsamen Miteinanders von Suse und SAP zum Thema Hana wurden zahlreiche Innovationen speziell für den nutzenbringenden Einsatz dvon Hana entwickelt und Anwendern bereitgestellt, etwas um Downtimes zu minimieren, die Performance zu optimieren oder das Deployment und das Managen von Hana-Systemen zu vereinfachen. Wobei die SAP-Suse-Partnerschaft bis ins Jahr 1999 zurückreicht. Die von SAP genannten Zahlen im Rahmen der Sapphire im Mai sprechen eine deutliche Sprache: 25.000 verkaufte Lizenzen von Hana, 8500 von S/4. Nahezu zu 100 Prozent kommt dabei Suse SLES for SAP Applications als empfohlene und bevorzugte Linux-Betriebssystemplattform für Hana-Systeme zum Einsatz. Und zwar in den Versionen 11 und 12. Mit der neuen Version SLES for SAP Applications 15 können Anwender noch […]

5

Hana, Linux und Blockchain

Bei dezidierten Geschäftsprozessen auf Blockchain zu setzen, macht absolut Sinn. SAP unterstützt Unternehmen aus diversen Branchen mit Blockchain Services. Hana und Linux sind quasi Blockchain-kompatibel.

An IoT, Künstlicher Intelligenz/Machine Learning oder Blockchain führt kein Weg vorbei. Derlei Technologien oder Methodiken sind zweifelsfrei in der Lage, Mehrwerte oder Nutzenvorteile für Unternehmen zu erbringen. Allerdings braucht es einen Business-Case, kreierte neue Geschäftsmodelle oder konkrete Anwendungsanforderungen, bei denen dann die genannten Technologien als Basis dienen. SAP stellt über die SCP und hier konkret SAP Leonardo entweder direkt einsetzbare Lösungen, Frameworks oder Services bereit. Sie sind darauf ausgerichtet, bestehende SAP-Anwendungslösungen zu ergänzen oder anzureichern, so S/4 Hana. In diesem Zusammenhang stellt SAP sicher, dass beispielsweise verwendete SAP Blockchain Services mit dem „Digital Core“ S/4 Hana nahtlos zusammenarbeiten. Egal, ob es sich um S/4 On-Premise oder S/4 Hana Cloud handelt. Integration ohne Medienbrüche Das bedeutet konsequenter Weise, dass die Hana […]

6

Technologieneuerungen aus guten Gründen

Schnell hat sich Linux bei SAP-Bestandskunden etabliert. Schließlich setzt Hana den Linux-Einsatz voraus. Der Einsatz weiterer Neuerungen bei der Infrastruktur hält bereits Einzug.

Natürlich ist SAP-Kunden daran gelegen zu wissen, wie es um die Kernangebote für die Digitalisierung wie etwa S/4 oder der SAP Cloud Platform, kurz: SCP, bestellt ist – überblicksmäßig, aber auch im Detail. Dabei ist vordergründig der Blick auf betriebswirtschaftliche Anwendungen oder Prozesse gerichtet. So gut wie immer geht es aber auch um Infrastruktur- oder Technologiethemen. Wobei logischerweise SAP die Richtung vorgibt. In immer stärkerem Maße setzen Unternehmen unterschiedlicher Größe weltweit auf Hana oder Hana-basierte SAP-Lösungen wie etwa S/4. Und damit auf Linux als von SAP definierte Betriebssystemplattform. Dabei stellt Suse Linux Enterprise Server (SLES) for SAP Applications die bevorzugte und etablierte Betriebssystemplattform dar, die sich in zigtausend Praxiseinsätzen bewährt hat und zahlreiche Nutzenvorteile für SAP-Kunden bietet. Insbesondere durch die […]

7

SAP Data Hub, Linux und Container as a Service (CaaS)

Datenverwaltung, Datenintegration und Datenorchestrierung stehen bei SAP Data Hub im Mittelpunkt. Unterfüttert wird die Lösung infrastrukturseitig mit Linux, aber auch mit modernster Containertechnologie.

In vielen Quellen verstecken sich bekanntlich viele Daten. In Big-Data-Pools, aber auch in Cloud-Anwendungen, in ERP-Systemen oder in BI- oder BW-Applikationen. Mit SAP Data Hub ist der Walldorfer Softwarekonzern SAP ein herausforderndes Themenfeld angegangen, das in vielen Unternehmen in der einen oder anderen Art und Weise ausgemacht wurde und das da heißt: „mehr aus Daten rausholen“. Was auch eine SAP-Studie bestätigt. Ein Ergebnis: 86 Prozent der IT-Entscheidungsträger vertreten die Auffassung, dass sie mehr mit ihren Daten anfangen könnten, hätten sie einen möglichst ganzheitlichen Zugriff darauf. Mehr als nur ein Tool Im Kern sorgt SAP Data Hub für Integration, kanalisiert und verwaltet aber auch Daten oder Informationen aus den zahlreich vorhandenen Quellen. Doch nicht nur das: Mit der SAP-Lösung – schlicht […]

8

Live/Online-Patching beim Linux-Enterprise-Einsatz

Bereits Realität ist ein Live- oder Online-Patching des Linux-Kernels im Enterprise-Umfeld – ohne typische System-Stop-and-go-Szenarien. Ausgefeilte Management-Software fungiert als zusätzlicher Nutzenbringer.

Serviceunterbrechungen wie Updates oder Patches sind zwar geübte Prozeduren in IT-Divisions in Unternehmen. Aber eigentlich will man sie nicht. Nicht häufig und auch nicht mit unverhältnismäßig lang andauernden Downtimes oder mit einem Ressourceneinsatz, der nicht gerechtfertigt ist. Suse hat sich als Linux-Pionier und -Innovator bereits vor längerer Zeit mit dem Thema Linux-Kernel-Patches sehr intensiv auseinandergesetzt und erhebliche Entwicklungsarbeiten unternommen. Das Resultat: Suse Linux Enterprise Live Patching, eine Komponente von SLES for SAP Applications, die faktisch eine Art Nonstop-IT-Nutzung unterstützt. Die Lösung wurde zuerst für x86-64-Server (Hana-on-Intel-Server) in SLES 12 for SAP Applications (SP1) bereitgestellt, seit Kurzem ist sie auch für IBM-Power (Hana-on-Power-Server) verfügbar (SP3). Ein Aspekt im Rahmen der Entwicklungen war, das klassische Dynamic Software Updating (DSU) zu erweitern, vornehmlich […]

9

Spectre, Meltdown und Hana

Die allgemein als „Spectre“ und „Meltdown“ bekannte Familie von Sicherheitslücken in Hauptprozessoren können wir mit Fug und Recht als den schwerwiegendsten Einschnitt in der Entwicklung der IT der vergangenen 50 Jahre bezeichnen.

Ende 1967 wurden die Grundlagen gelegt für das, was wir heute „out-of-order execution“ nennen, zu Parallelisierung auf Ebene des Hauptprozessors und damit zu einer besseren Ausnutzung der verfügbaren Kapazitäten und letztlich einem höheren Durchsatz des Gesamtsystems. Die Sicherheitslücken stellen diese Errungenschaften zwar nicht infrage, die notwendigen Schutzvorkehrungen schränken ihre praktische Nutzung aber zunächst unter gewissen Voraussetzungen ein, vor allem aber sind Auswirkungen auf den Gesamtdurchsatz des Systems möglich. Ich möchte mich dem Thema in vier Schritten nähern: Erstens: Was sind ­Spectre und Meltdown, und wer ist betroffen? Zweitens: Was können wir tun? Drittens: Was hat Suse bisher getan, und was planen wir in den nächsten Monaten? Und viertens: Warum nennen einige Hersteller keine konkreten Zahlen zum potenziellen Verlust der Systemleistung? […]

10

Wie Linux den Großeinsatz von S/4 Hana unterfüttert

Immer mehr Groß- und Größtunternehmen schwenken auf S/4 Hana ein. Inwieweit unterstützt Suse Linux SLES for SAP diese SAP-Anwendergruppe mit ihren großen, komplexen SAP-Systemen?

Auch die Anwendergruppe der großen und größten Unternehmen weltweit, die schon jahrelang SAP einsetzen, schwenkt verstärkt auf S/4 Hana ein. Sie machen rund 20 Prozent aller SAP-Anwender aus. Ein Ziel für sie dabei: ERP-ECC-Systeme auf S/4 und Hana umzustellen. Dabei gehen sie selbstverständlich gründlich vor und benötigen bis zum Produktivstart sicherlich auch mehr Zeit als beispielsweise Firmen, die dem Mittelstand zuzurechnen sind. Die hier genutzten SAP-Systeme sind nun einmal größer, umfangreicher oder auch komplexer. Insbesondere sowohl was die Granularität der unterstützten Geschäftsprozesse als auch was die notwendigerweise verwendeten weitläufigen SAP-Großinfrastrukturen anbelangt. Das Datenbankvolumen (allein) eines ERP-Systems bei einem Groß- oder Größtunternehmen mit hohen zweistelligen Milliardenumsätzen reicht immerhin gut und gerne in den zweistelligen TB-Bereich. Nicht selten gibt es mehrere ERP-Systeme. […]