Snow Software

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E-Mail: [email protected]
Web: www.snowsoftware.com/de

Jeden Tag verlassen sich weltweit mehr als 6.000 Organisationen auf Snow, um Software-Risiken und -Kosten zu minimieren und Asset-Verfügbarkeit zu optimieren. verwaltungstechnologien über unterschiedliche Plattformen hinweg.

Snow Software ist Weltmarktführer bei der Bereitstellung von Software Asset Management-Lösungen, darunter Inventarisierungs- und komplexe Softwarelizenz- Jeden Tag nutzen Unternehmen Snow-Lösungen zur Analyse und Verwaltung von mehr als 1,7 Milliarden Softwareeinträgen – darunter mittelständische Unternehmen ebenso wie multinationale Unternehmensgruppen und Regierungen.


Autoren

Joachim Paulini, Snow Software (2 Artikel)

Benedict Geissler, Snow Software (1 Artikel)

Myrja Schumacher, Snow Software (1 Artikel)


Alle E-3 Artikel der Autoren:




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Heißer Sommer, stürmischer Herbst

Nach der überstandenen Hitzewelle des Sommers steht den SAP-Lizenz-verantwortlichen in den Unternehmen eine bislang ebenso noch nicht da gewesene Sturmflut an Lizenzinnovationen und Herausforderungen bevor.

Langweilig war es in der Welt der SAP-Lizenzen in der vergangenen Dekade noch nie. Zurzeit rollt jedoch eine wahre Flut an Neuerungen heran. Dazu gehört ein komplett neues Lizenzmodell für indirekte Nutzung mit einem zugehörigen (noch nicht verfüg­baren) Messverfahren von SAP. Des Weiteren der Versuch von SAP, die Benutzerlizenzierung berechtigungsbasiert zu etablieren, mit einem ebenso noch nicht verfügbaren Messverfahren, der mehr oder minder sanfte Zwang von SAP, auf S/4 Hana zu migrieren, inklusive der Migration der Lizenzverträge, oder die Abkündigung einiger On-premise-Lösungen von SAP und dafür zahlreiche neue SAP-Cloud-Lösungen. Zu erwarten sind außerdem vermehrte „Extended Audits“ von SAP. Auch für uns als Lösungsanbieter ist es eine spannende Zeit, denn wir wollen unseren Kunden möglichst zeitnah die Werkzeuge in die Hand […]

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Dr. Jekyll und Mr. Hyde?

Seit dem 10. April redet jeder über das vorläufige Lizenzmodell, auf das sich SAP mit ihren Usergruppen ASUG und DSAG geeinigt hatte: Es gibt ein rudimentäres Konzept, eine Preisliste. Was jedoch noch fehlt, ist eine technische Evaluierung.

Die Einführung von neun Dokument-Typen war die logische Konsequenz für das digitale Zeitalter – nach „order-to-cash“ und „procure-to-pay“ im letzten Jahr. Gut getimt vor der Sapphire Now in Orlando, wo Bill McDermott C/4 Hana vorstellte (ein CRM-Tool ohne Third Party). Ein anderes Thema ging im Lizenzreigen fast unter: Rund ein Jahr nach dem SAP-Schwerpunkt „Indirekter Zugriff“ und der Einführung transaktionsbasierter Lizenzierung stellte SAP die formale Trennung von Sales und dem SAP Global License Audit and Compliance Team (GLAC) auf globaler Ebene vor. Die Trennung erinnert mich an den Dr. Jekyll in Stevensons berühmter Geschichte. Ihm gelingt es, den schlechten Teil seines Wesens von sich abzuspalten und zu einer eigenen Person zu machen. Allerdings habe ich Schwierigkeiten mit der Zuordnung, welcher […]

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Neue Lizenz-Optionen

In seiner Sapphire-Keynote sprach SAP-CEO Bill McDermott auch über das Preisszenario indirekte Nutzung. Joachim Paulini von Snow glaubt nicht, dass mit den neuen Optionen die Diskussion vorbei ist.

SAP-Chef Bill McDermott hatte zwei Minuten seiner Keynote bei der Sapphire hinter sich, da kam schon Empathie auf. Er gab zu, dass Indirect Access, auch bekannt als indirekte Nutzung, für viele ein Grund zur Sorge ist; SAP hat deswegen nun neue Lizenz-Optionen eingeführt. Die Diskussion um SAP-Lizenzen wird also so bald nicht abreißen. Indirekte Nutzung war in letzter Zeit immer wieder ein Thema in der Presse, vor allem im Fall Diageo und im Fall AB InBev, mit denen SAP noch eine Rechnung offen hatte – über 54 Millionen Pfund und 600 Mio. Dollar respektive. Doch es geht um mehr: SAP treibt S/4 Hana in der Cloud voran und die IoT-Initiativen mit SAP Leonardo tun ihr Übriges dazu, dass immer mehr […]

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Keine Angst vor Drittanbieter-Applikationen

Immer mehr Unternehmen erkennen mittlerweile, wie wichtig die richtige Lizenzierung und Verwaltung von Software ist. Seit Längerem im Fokus steht die indirekte Nutzung – für SAP-Kunden ist das der größte Risikofaktor bei der Lizenzierung.

Softwarehäuser wie SAP können zusätzlich zu bestehenden Lizenzgebühren Abgaben verlangen, wenn Drittprogramme zum Zweck des Datenaustauschs auf ihre Software zugreifen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Vorgang automatisiert erfolgt oder durch einen Nutzer initiiert wird, der in der Applikation des Drittanbieters eine bestimmte Funktion nutzt. In einem solchen Fall wäre die richtige Vorgehensweise, SAP über die Inbetriebnahme der entsprechenden Software zu informieren und zu klären, ob weitere Lizenzen erworben werden müssen oder nicht. Viele Kunden unterlassen jedoch genau das – weil sie denken, dass es sich hier um eine rechtliche Grauzone handelt, oder weil sie annehmen, dass SAP auf diesen Verstoß nicht aufmerksam wird. Entdeckt SAP jedoch Aktivitäten, die auf eine indirekte Nutzung von SAP-Applikationen hindeuten, erhebt der Hersteller […]