License Ethics GmbH

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License Ethics steht für Transparenz und zukunftsoptimierte
S/4 HANA Enterprise Lizenzierung.

Wir sind Experten mit mehr als 20 Jahren Erfahrung bei SAP und zahlreichen Kundenprojekten und kennen uns mit SAP Lizenzen aus. Unsere Services:
Nachkauf: klassisch oder S/4HANA Enterprise?
Datenbankmigration: partial oder total? Runtime vs FullUse?
Vermessungsouttasking,
Verhandlungscoaching bei GEA (Gobal Enterprise Agrement)
Coaching: Lizenzroadmaps für S/4HANA für 26 Industrien
Vertragsverhandlungen mit SAP


Autoren

Stefan Autengruber, License Ethics (6 Artikel)


Alle E-3 Artikel der Autoren:




1

Zählen und sparen

Der „gläserne“ SAP-Bestandskunde kann in Kombination mit historischem Lizenz- und Vertragswissen seine Lizenzen durch USMM und LAW zählen sowie von Experten bewerten lassen – und sparen! Aber SAP kann dieses Wissen zur Evaluierung der „indirekten“ Nutzung verwenden. Fast alles ist möglich.

Teil 1 – Stefan Autengruber: SAP ist ein zentral organisierter Konzern. Als einziger Softwarehersteller weltweit speichert SAP bereits von Anfang an immer alle Lizenzdaten und kennt somit die Lizenzsituation eines jeden Kunden. Bei anderen Softwareherstellern wie Oracle und Microsoft ist dies nicht der Fall. Hier muss die Lizenzsituation des Kunden mühevoll mit Zählmethoden ermittelt werden. Dabei geht viel Information verloren und teilweise entstehen hohe Lizenznachzahlungen. Aus dieser Zählwelt kommen SAM-Toolanbieter. Sie haben als letzte Bastion SAP-Lizenzen entdeckt und wollen diese auch zählen und verwalten. Wozu? Lizenzen zählen kann man auch mit SAP-eigener Software (und nur dies ist anerkannt) wie USMM, LAW1, LAW2 und neu auch SolMan 7.2. Doch Toolanbieter gehen weiter und offerieren Nutzungsanalysetools, die Kosteneinsparungspotenziale erzielen können. Wie geht […]

2

E2E – nicht administrieren, orchestrieren

Das Denken in End-to-End-Prozessen beherrscht ERP von Beginn an. E2E ist letztendlich der Mehrwert eines jeden ganzheitlichen, betriebswirtschaftlichen IT-Systems. In diesen Systemen ist alles mit allem verbunden – ein Vorteil für den Anwender, eine Herausforderung für das Lizenzmanagement.

Teil 1 – Stefan Autengruber: Software-Asset-Management-Systeme (SAM)messen die SAP-Nutzung. Dies ist vergleichbar mit einer Verkehrszählung an einer Straßenkreuzung (API bzw. Schnittstelle). Richtiger wäre es jedoch, ein Street-Mapping ähnlich wie bei einer Straßenkarte zu erzeugen und in Prozessen und Verkehrsströmen zu denken. Nur dadurch werden Lizenzzuordnungen im neuen Digital-Access-Lizenzmodell klar und verständlich. Aufgrund neuer Anforderungen der Bestandskunden und geänderter Anforderungen durch neue Technologien hat SAP im April 2018 ein neues Lizenzmodell für indirekte Nutzung angekündigt (Indirect Digital Access). Auf den ersten Blick erkennt man keine Systematik. Wer SAP jedoch lesen kann, weiß, dass Struktur dahintersteckt. Data Architecture: SAP hat die Hoheit über Stammdaten. Diese dürfen nach wie vor kostenlos ausgelesen werden. Alles andere würde gegen EU-Gesetze verstoßen. Das weiß auch SAP. […]

3

SAP-Lizenzen – Technik schlägt Recht

Braucht man als SAP-Lizenznehmer einen Juristen? Ja, weil die Kombination aus PKL und AGB nur für geschulte Experten mit historischem Wissen beherrschbar ist. Nein, weil sich operative, komplexe ERP-Architekturen ohnehin nicht mit den SAP-Lizenzverträgen synchronisieren lassen. Alles ist möglich.

Teil 1 – Stefan Autengruber: Indirekte Nutzung – wer definiert das? Als Jurist beginnt man mit der Frage: Was ist die Rechtsgrundlage? Erst wenn klar ist, welche Rechtsnormen anzuwenden sind, erörtert man den Sachverhalt. Die Subsumption des Sachverhalts zu den Rechtssätzen ergibt die Antwort. Indirekte Nutzung stützt sich auf zwei Anspruchsgrundlagen: einerseits auf das Urheberrecht, das den Urheber schützt und ihn berechtigt, ein Lizenzentgelt für sein geistiges Werk einzufordern, andererseits auf eine vertragliche Vereinbarung. Ohne rechtlich genau auf die Unterschiede einzugehen, sei festgestellt, dass sich die indirekte SAP-Nutzung (fast) ausschließlich auf die vertraglichen Vereinbarungen bezieht. SAP bietet jetzt zwei Indirekt-Nutzungsmodelle an. Der Kunde hat das Wahlrecht. Um sich für ein Modell entscheiden zu können, muss man Vorteil und Risiko eines […]

4

Developer-Lizenzstrategien für und gegen Hana

SAP ist sich ihrer „Lizenz-Schuld“ bewusst und versucht ohne Gesichtsverlust zaghaftes Reparaturdienstverhalten. Aber SAP-Chef Bill McDermott hat zu viele Baustellen für schnelle Antworten. Eine nächste Eskalation droht rund um einen möglichen „Native Hana Developer“.

Teil 1 –  Stefan Autengruber Wagen wir den Blick in die Zukunft. Wie entwickelt sich der Developer User in S/4 Hana? Was auffällt, ist, dass es keinen User mehr gibt, sondern die Bezeichnung „Developer Access“ – also der Zutritt zur Entwicklungstätigkeit. Wer SAP kennt, weiß, dass „Grauzonen“ zuerst in den Preislisten niedergeschrieben werden und erst später exekutiert werden: Der Developer Access als „zusätzliche Lizenzkomponente zur Entwicklung der Software“ deckt noch lange nicht alle Entwicklungstätigkeiten ab: Es gibt jetzt eine Development Cloud und wer darin entwickeln will, benötigt eine Web-IDE-Lizenz (Integrated Development Environment). Aktuell verrechnet SAP nur die IDE-Lizenz, aber rechtlich gesehen ist man auch berechtigt, den Developer Access nachzuberechnen. Das exekutiert SAP noch nicht, sondern vielleicht erst in ein paar […]

5

Historisches Wissen

SAP war vom technischen und betriebswirtschaftlichen Ansatz her eine Revolution. Das Unternehmen und die Beziehung zu den Bestandskunden haben sich großteils evolutionär entwickelt. SAP ist kein Schnellschuss, somit ist historisches Wissen eine Garantie für zukünftigen Erfolg.

Teil 1: Stefan Autengruber Es begann diesmal im Café Sperl in Wien. „Es gibt immer mehr SAP-Lizenzexperten“ stellt Chefredakteur Färbinger fest: „Wie kann man erkennen, wer gut ist und wer nicht?“ Das ist ganz einfach. Ein wahrer Lizenzexperte hat 18 Jahre SAP-Preislisten und AGB im Kopf. SAP hatte bis etwa 2008 die Preislisten unter Verschluss gehalten. Diese waren geheim und nur einer bestimmten „Elite“ zugänglich. Wer in dieser Zeit nicht schon SAP-Lizenzexperte war, kann es heute nicht sein, da ihm das Wissen und die Historie fehlen. Im Jahr 2000 verkaufte sich R/3 durch Weiterempfehlung und Auftritte mit Einklatsch-Szenarien. Wer bei SAP anruft und zu erkennen gibt, dass er weniger als 1000 Lizenzen braucht, der bekommt nicht einmal eine Absage. Das […]

6

Nutzen Sie die indirekte Nutzung

Wer jetzt nicht beginnt, SAP-Lizenz-Know-how aufzubauen, wird es spätestens bei der Migration auf S/4 bereuen. Der britische Getränkehersteller Diageo hätte sich viele Probleme und Geld ersparen können, hätte er die wahre Geschichte der indirekten Nutzung gekannt. Die Fakten liegen seit 2005 auf dem Tisch.

Teil 1 Stefan Autengruber Zu Jahresbeginn präsentierte mir Peter Färbinger einen Schatz aus dem E-3 Archiv: die SAP-Preislisten von sieben Jahren mit dem ersten Exemplar von 2005. Würden die Bestandskunden sich dieser Fakten entsinnen, so könnten sie mit juristischem Know-how und technischen Kenntnissen viele Lizenzprobleme lösen. Indirekte Nutzung wäre kein „Gespenst“ mehr. Ob die SAP-Installation eine Sales- und Service- oder Engines-Lizenz benötigt, könnte der Bestandskunde aus seinen Vertragsinhalten schließen. So wird klar, was und wie weit SAP auditieren darf. Der Sachverhalt des Getränkeherstellers Diageo aus UK wird hier beispielhaft nach Deutschland transformiert und analysiert. Aufgrund dieser Erkenntnisse können sich SAP-Kunden orientieren, die 2005 erstmals die Business Suite lizenziert haben und Salesforce als Drittsoftware im Einsatz haben. Diageo hat 2005 die […]