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Kernziel der IBM ist es, Unternehmen aller Größen bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Digitalisierung ist aber erst die Voraussetzung für höheren Nutzen, hinzu kommen müssen verschiedene andere Initiativen, um zu realen Geschäftsergebnissen zu gelangen: Business Analytics, Cloud Computing, Security und künstliche Intelligenz sind hier zu nennen. Diese strategischen Felder bilden für IBM sowohl die Basis ihres stetig erweiterten Lösungsportfolios als auch die Grundlage ihrer fortschreitenden Transformation hin zu einem Cognitive-Solutions und Cloud-Plattform Anbieter. Innovation bildet dabei den Kern der IBM Strategie. Mit der im Januar 2014 erfolgten Neugründung der IBM Watson Group unterstreicht IBM die Bedeutung der künstlichen Intelligenz (KI) für das Unternehmen – einer neuen Ära von IT-Systemen, die lernen, argumentieren und in natürlicher Sprache mit den Menschen interagieren können. An der Vision, vernetzte Geräte, Systeme und Sensoren mittels kognitiver Fähigkeiten intelligent zu machen, wird IBM im neuen Watson Center arbeiten.

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Autoren

Michael Kramer, IBM (29 Artikel)

Andreas Klaus Span, IBM (2 Artikel)


Alle E-3 Artikel der Autoren:




1

Die Reifeprüfung

Im September öffnete die Dmexco, die Nabelschau des digitalen Business, wieder ihre Tore. 41.000 Besucher trafen über 1000 Aussteller aus über 40 Ländern und lauschten den 550 Sprechern.

Auf der Veranstaltung war zu sehen, dass sich die Branche ändert. Viele Unternehmen betonten die Verantwortung, die sie für die Gesellschaft und die Wirtschaft haben. Dazu passend das Motto der Messe, „Take C.A.R.E.“, wobei die Abkürzung für „Curiosity, Action, Responsibility und Experience“ steht. Diese Begriffe wurden von Sprechern wie Tim Höttges von der Deutschen Telekom aufgegriffen, der feststellte, dass sich viele Menschen zurzeit unwohl fühlen – auch in Bezug auf die Digitalisierung der Wirtschaft. Hier können wir in der Tat als Branche und auch Sie als unsere Kunden beitragen, die Vorteile der zunehmenden Digitalisierung zu zeigen. Gerade die digitale Transformation kann fast überall, wie in den Bereichen Marketing, E-Commerce und Supply Chain, bestehende Jobs sichern und viele neue entstehen lassen. […]

2

HoP: Historischer Rückblick und eine Erfolgsstory

Mit SAP Hana 1.0 SPS 08 erschien im August 2015 die erste Hana-Version auf der IBM-Power-Plattform. Von Anfang an verzichteten IBM und SAP darauf, den Appliance-Ansatz zu fahren. Konfigurationsflexibilität, nahtlose Integration und einfacher Betrieb standen im Vordergrund.

Der Gedanke einer In-memory-Datenbank, die als Single Source of Truth dienen soll, ist mehr als zehn Jahre alt und war und ist das Kernprojekt des SAP-Aufsichtsratsvorsitzenden Professor Hasso Plattner. Auf dieses Konzept richtet sich mittlerweile die gesamte SAP-Konzernstrategie aus. Mit dem Bekenntnis und der Vorgabe, bis 2025 Hana durchgängig als Plattform zu nutzen, hat man sich de facto selbst zum Erfolg verurteilt und setzt alles auf ein Blatt, sprich In-memory-Konzept. Appliance only Als Hana dann erstmals als neue Technologie 2010 von SAP angeboten wurde, konnte man diese Datenbank- und Entwicklungsplattform ausschließlich auf bestimmten und fest konfigurierten Intel-Rechnern betreiben. SAP titulierte diese Kombination als „Appliance“, wenn auch die Infrastrukturkomponenten und Hana von verschiedenen Firmen stammten. Dieses geschlossene Konzept sollte die Komplexität […]

3

Wettbewerbsvorteil: Ganzheitliches Denken und integrierte Systeme

Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit zwischen IBM und SAP bieten diese beiden globalen IT-Unternehmen eine Lösung, die Bestandskunden in die Lage versetzt, Synergien zu nutzen und eine Umgebung zu implementieren, die ein Höchstmaß an Effektivität und Effizienz bietet.

Die führende Plattform, die speziell für die Verarbeitung großer Datenmengen entwickelt wurde, liefert die Ergebnisse, die die Branche von Power-Systemen erwartet: Flexibilität, Belastbarkeit und Performance. Das ist enorm wichtig, da wir von einem Markt sprechen, der ursprünglich auf nur eine Plattform (Intel x86) und sehr strenge Konfigurationsmöglichkeiten beschränkt wurde. Auf IBM-Power-Systemen wurde hingegen eine sehr flexible und skalierbare Umgebung entwickelt, um Unternehmenskunden mit ihren geschäftskritischen In-memory-Analysen zu helfen, Echtzeiteinblicke in ihr Business zu erzielen und Kosten zu senken. Hohe Flexibilität und niedrige TCO Diese Kombination, die die bewährten Pow­er-Vorteile mit Linux als Betriebssystem nutzt, bietet höchste Flexibilität, Ausfallsicherheit und Leistung. Für Hana-Kunden, die derzeit andere Hardware-Plattformen nutzen oder testen, bieten Power-Systeme eine echte, genauer gesagt die einzige Alternative zu x86-Systemen. […]

4

Der Kunde wird zum Channel

Showrooming ist das Ärgernis im Offline-Handel: Kunden lassen sich Waren erklären, probieren sie aus und kaufen online. Ein Start-up aus San Francisco macht den Kauf zur Nebensache. Eine gute Idee?

Die Firma heißt B8ta (ausgesprochen „Beta“), wurde 2015 gegründet und betreibt inzwischen neun „Flagship Stores“ und 70 sogenannte Shop-in-Shops in den USA. Die Geschäftsidee ist es, Kunden vor dem Kauf zu beraten und zu informieren. Ob der Kunde die Ware dann auch bei ihnen kauft oder in einem anderen Shop on- oder offline, ist für B8ta weniger wichtig, nach eigenen Angaben ist es sogar egal. Wie machen sie das? Wenn wir uns das Sortiment von B8ta anschauen, so sind es vorrangig neue Produktideen, Vorstellungen neuer Hersteller oder Produkte, die erklärungsbedürftig sind, sodass der potenzielle Kunde – auch nicht der Trendsetter – sie nicht ungeprüft kaufen mag. Viele der Produkte sind neu im Handel oder es sind (noch) unbekannte Start-ups. Auch […]

5

Das „Weg“ ist das Ziel

Was mit den Retouren im Onlinehandel passiert, interessierte bisher kaum. Vor Kurzem ging es als „Skandal“ durch die Medien, dass Amazon Rückläufer vernichtet. Ein Skandal? Wirklich?

Der Zeitungswald rauschte vor ein paar Tagen und prangerte die Vernichtungswut von Amazon bei zurückgenommenen Waren an. Die Medien, Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace und sogar das Bundesumweltministerium waren sich einig: Unerhört! Auslöser waren Bilder aus einem Retourenlager von Amazon. Nun kann man durchaus kritisch über den Onlinegiganten schreiben. Amazon stand 2017 für rund 53 Prozent der deutschen E-Commerce-Umsätze. Wenn die Umsätze des Amazon Marketplace dazugerechnet werden, beträgt der Anteil sogar 62 Prozent. Das ist für den Mitbewerb und die Verbraucher kein gesundes Verhältnis mehr. Trotzdem, sehen wir uns die Retouren bei Amazon neutral an: Es gibt eine Reihe von Gründen, warum der Onlinehandel teilweise auf die Rückführung von Retouren in den Verkauf verzichtet. Zum einen sind es juristische Gründe, dass bestimmte […]

6

DSGVO: Mein Name ist Hase, ich speichere nichts

Wenn Sie die Kolumne lesen, ist die neue EU-DSGVO bereits in Kraft. Ein grundsätzlich sinnvoller Ansatz. Trotzdem wird es Jahre dauern, bis das Gesetz nur diejenigen zügelt, für die es geschrieben wurde.

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) löst die von 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG ab, die noch aus der „Internet-Steinzeit“ stammt. Grundsätzlich gut ist die gleiche Gültigkeit in allen EU-Ländern. Dass es sich um ein scharfes Schwert handelt, zeigt sich auch daran, dass Facebook die Verwaltung von 1,5 Milliarden seiner Profile noch schnell aus dem EU-Raum in die USA verlagert hat. Große Online-Datenkraken, die unmäßig Daten sammeln, waren ein Ziel des Gesetzes. Es trifft allerdings so gut wie alle Unternehmen, bis hin zum kleinen Onlinehandel, und sogar Vereine! Kurz, es betrifft uns alle, auch Sie! Worum geht es? Es geht um das Sammeln, Speichern und Verarbeiten personenbezogener Daten durch Ihr Unternehmen. Betroffen sind alle Daten, die Personen (leichter) identifizierbar machen, also alle Merkmale […]

7

E-Commerce – Es ist ein Leuchten am Ende des Tunnels

Immer mehr Unternehmen in Europa bieten Produkte direkt oder über Dritte online an. Aber nur 77 Prozent haben eine Website und nur 18 Prozent bieten darüber ihre Produkte an.

Woher kommt nun das Licht am Ende des Tunnels? Es sind die Wachstumsraten. Gegenüber den E-Commerce-affinen Amerikanern und vielen asiatischen Ländern ist bei uns der prozentuale Anteil geringer, hat aber hohe Wachstumsraten. Den höchsten Zuwachs mit über 30 Prozent (immer 2016 in Bezug zu 2015) hat dabei der statio­näre Handel, der den Online-Handel als Ergänzung entdeckt. Durch das deutlich bessere Verstehen des einzelnen Kunden und die direkte Interaktion, zum Beispiel über Kampagnen, entsteht eine deutlich intensivere Kundenbindung. Hersteller, die ihre Waren versenden, sind im Schnitt um etwas über zehn Prozent gewachsen. Das bedeutet, dass das Wachstum nun ‚immerhin‘ dem des E-Commerce entspricht, aber deutlich über dem Wachstum der anderen Kanäle liegen dürfte. Hier sehe ich in Zukunft noch größeres Wachstum, […]

8

Skalierung – wie viele Scheiben hättens gern?

Beim Metzger ist die Skalierung einfach. Aber in der IT können kleine Projekte ganz groß werden und müssen schon anders begonnen werden. Auch wenn die Fachabteilung ungeduldig ist.

Als junger Vertriebsbeauftragter bei IBM hatte ich einmal ein Meeting mit Hasso Plattner, seinerzeit im Vorstand der SAP für Technik zuständig, und er fragte mich nach einer Hardwarelösung, die sich dem Bedarf anpasst. Nun, wir hatten kurz danach HACMP angekündigt, bei dem Kunden die Leistung bei hoher Verfügbarkeit stetig verändern können. HACMP ist heute PowerHA und flexible Lösungen gibt es einige. Ich musste an dieses Gespräch denken, als wir vor Kurzem IBM WebSphere Commerce in der Version 9 vorgestellt haben. Was bisher nämlich fehlte, war die Übertragung solcher flexiblen Systeme auf die Anforderungen des E-Commerce. Ich habe häufig mit Kunden zu tun, die schnell und klein starten wollen. Hier steht der Wunsch nach kurzfristigen Erfolgserlebnissen im Vordergrund. Trotzdem müssen solche […]

9

„Go“ for Gold

Nein, hier geht es nicht um die XXIII. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, sondern um die Umsetzung eines neuen Geschäftsfeldes von Amazon.

Anders als Unternehmen, die den Onlinehandel für sich entdecken, dreht Amazon den Weg um und geht als Onlinehändler in die Fläche. Es war Mitte vergangenen Jahres abzusehen. Mit dem Kauf der amerikanischen Biomarktkette Whole Foods wurde klar, dass Amazon im stationären Handel mehr betreiben will als nur einen Testmarkt. Der neue Coup von Amazon heißt „Amazon Go“. Der stärkste Onlinehändler der westlichen Welt entdeckt den stationären Handel für sich. Da die Dynamik im Onlinehandel eine deutlich größere ist, war klar, dass Amazon Innovationen und sein Konzept auch in Amazon Go einfließen lässt. Die größte Neuerung bei Amazon Go ist die Einführung des kassenlosen Einkaufens. Ich gehe nicht davon aus, dass Amazon damit die Kosten senken möchte, zumindest nicht kurzfristig. Im […]

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Traue keiner Statistik…

Sie kennen das: Sie sprechen mit mehreren Anbietern einer Produktgruppe und jeder erzählt Ihnen stolz, dass er Marktführer ist. Wahrscheinlich hat nach seiner Definition sogar jeder recht.

Zu den Aufgaben von Marketing und Vertrieb gehört es, ihre Produkte in möglichst schönem Licht darstellen zu lassen. Da ist es hilfreich, auch eine Marktführerschaft unterzubringen. Manchmal real und nachvollziehbar, manchmal abenteuerlich begründet. Die Definition der Hersteller und ihre Vorstellungen sind nicht immer in Deckung zu bringen. Im E-Commerce-Bereich, vor allem wenn der Kunde SAP einsetzt, muss mit Zahlen noch vorsichtiger umgegangen werden. Eine theoretisch große Verbreitung einer Lösung, die Kunden – weil kostenfrei angeboten – lizenziert wurde, aber nicht zum Einsatz kommt, hilft wenig bei der eigenen Entscheidung im Produktiv­einsatz. Es zählt nicht, was ein Kunde mit anderen Lizenzen dazubekommt, sondern was er zur produktiven Nutzung ausgewählt hat. Ein Wert, der schnell zu ermitteln ist, ist die Anzahl der […]