BTC Business Technology Consulting AG

BTC Business Technology Consulting AG

Escherweg 5
26121 Oldenburg
Tel.: +49(0) 441 / 3612-0
Fax: +49(0) 441 / 3612-3999
E-Mail: [email protected]
Web: www.btc-ag.com

Die BTC Business Technology Consulting AG ist eines der führenden IT-Consulting-Unternehmen in Deutschland mit Niederlassungen in der Schweiz, der Türkei, Polen, Japan und Rumänien. Das Unternehmen mit mehr als 1.600 Mitarbeitern und Hauptsitz in Oldenburg ist Partner von SAP und Microsoft. BTC erzielte in 2014 einen Umsatz von 201,3 Mio. Euro.

BTC hat ein ganzheitliches, auf Branchen ausgerichtetes IT-Beratungsangebot und damit eine führende Position in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Industrie und Dienstleistungen und Öffentlicher Sektor. Das Dienstleistungsangebot umfasst Beratung, Systemintegration sowie Applikations- und Systemmanagement. Ein weiterer Fokus liegt auf energienahen Softwareprodukten.

Seit der Gründung im Jahre 2000 hat die BTC AG ein dichtes Netz an Geschäftsstellen aufgebaut, um IT-Consulting kundennah erbringen zu können (Oldenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Leipzig, Mainz, Münster, Neckarsulm, Istanbul, Ankara, Poznań, Tokio, Timișoara, Zürich).

Die BTC Business Technology Consulting AG ist das IT- und Management-Consulting-Unternehmen für den Mittelstand und ein führender Anbieter von SAP-Outsourcing. Das weltweit an 14 Standorten vertretene Unternehmen mit Hauptsitz in Oldenburg ist Systemhaus-, Business- und Hosting- sowie Service-Partner der SAP AG.


Autoren

Christian Bruns, BTC (1 Artikel)

Thomas Weimar, BTC (1 Artikel)

Andreas Nehring, BTC (1 Artikel)

Austermann / Barton, BTC (1 Artikel)

Norbert Rosebrock, BTC (1 Artikel)

Bastian Wilkat, BTC (1 Artikel)


Alle E-3 Artikel der Autoren:




1

Blockchain nicht blinden Auges adaptieren

Die Blockchain, eine sichere Peer-to-Peer-Verbindung, die für Transaktionen keinen Marktplatz oder Mittler mehr braucht, elektrisiert derzeit die Wirtschaft. Diese zehn Could-dos sollten Unternehmen beachten, die den Einstieg in die Blockchain frühzeitig angehen wollen.

Unternehmen aller Branchen überlegen, welche Chancen die Technologie, die bisher meist mit dem Internet-Zahlungsmittel Bitcoin in Verbindung gebracht wurde, für sie hat. Die Energiebranche hat großes Interesse an der „kryptografisch abgesicherten Kette von Transaktionen“. Blockchain hat besonders im Energiesektor eine hohe Anziehungskraft: Im Mai 2017 gründete sich die Energy Web Foundation, um das Anwendungspotenzial zu erforschen. Im Juni 2017 gründeten 31 Teilnehmer den Bundesverband Blockchain. Auch die ersten Projekte und Machbarkeitsstudien laufen: Vattenfall untersucht zum Beispiel in seinem Projekt, wie man Strom ohne einen zentralisierten Markt handeln kann. TenneT und Sonnen sowie Vandebron und IBM testen in zwei Pilotprojekten ein flexibles und dezentrales Grid-Management. Auch die Abrechnung von E-Ladesäulen könnte über die sichere Blockchain erfolgen. Blockchain-Anwendungen schießen momentan wie Pilze […]

2

Die höhere Supportebene – Public Cloud Computing

Unternehmen können von der Public Cloud profitieren, ohne auf den individuellen Leistungsbedarf im IT-Betrieb zu verzichten. Als Himmelsleiter dient ein hybrides Konzept, das Infrastrukturleistungen aus der Public Cloud mit passgenauen Support-Leistungen kombiniert.

Public Cloud Computing heißt flexibler, am realen Bedarf orientierter Leistungsbezug sowie Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch. Die Vorteile liegen auf der Hand. Aus Capex werden Opex. Der Investitionsbedarf in IT-Infrastruktur und damit verbundene Risiken verlagern sich auf die Dienstleister. Freiraum für Agilität Die Betriebskosten reduzieren sich, da keine IT-Ressourcen mehr auf Vorrat vorgehalten werden müssen, um Spitzenlasten abzudecken. Der Personalaufwand in der Systembetreuung sinkt, da für die eigene Organisation ausgewiesenes IT-Experten-Know-how deutlich weniger gefragt ist. Es sind zunehmend eher Fachleute gefragt, die in der Lage sind, entsprechende Bedarfe in den Portalen der Public-Cloud-Anbieter sinnvoll zu erfassen. Kurz: Public Cloud Computing senkt Kosten und schafft Freiraum für mehr Agilität und Innovation. Allerdings kann nicht jedes Unternehmen – genauer jede Anwendungslösung – a […]

3

Intelligenter Messstellenbetrieb

Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende kann es mit dem Produktivstart der Smart-Meter losgehen. Messstellenbetreiber müssen schnellstmöglich eine vollständige Prozessunterstützung des intelligenten Messbetriebs etablieren. Eine effiziente Prozessgestaltung lässt sich auf Grundlage von SAP IS-U, dem Add-on SAP IM4G und einer Marktkommunikationskomponente realisieren.

Seit Jahresbeginn nimmt der Rollout im intelligenten Messstellenbetrieb (iMSB) Fahrt auf. Im Rahmen von größeren Sanierungen oder Neubauten sind zumindest moderne Messeinrichtungen einzubauen. Mit Marktverfügbarkeit von Smart-Meter-Gateways schreibt das Gesetz dann den Einsatz intelligenter Messsysteme vor. Damit greift automatisch die buchhalterische Trennung des intelligenten Messbetriebs vom traditionellen Verteilnetz- und Zählermanagement. Kurz: Ein Messstellenbetreiber – unabhängig davon, ob grundzuständig oder wettbewerblich – muss schnellstmöglich eine vollständige Prozessunterstützung des intelligenten Messbetriebs etablieren. Eine Herausforderung für Messstellenbetreiber sind die sehr engen Preisobergrenzen, die der Gesetzgeber vorgibt. Dadurch sind sie gezwungen, in Infrastruktur und Applikationen zu investieren, selbst wenn sie anfangs nur wenige Messpunkte managen müssen. Durchgängige Prozessautomatisierung Messstellenbetreiber sind daher gefordert, aus Effizienzüberlegungen eine systemübergreifende automatisierte Prozessdurchführung zu etablieren. Gleichzeitig gilt es die […]

4

Einkauf ohne Einkauf

Der digitale Strukturwandel führt im industriellen Einkauf zu tief greifenden Veränderungen. Die Tage des operativen Einkaufs als Organisationseinheit sind gezählt. Beschaffungsprozesse werden weitgehend automatisiert – auch über Ariba und S/4.

Die von Sensoren erfassten Betriebs- und Produktionsparameter einer Fertigungsstraße lassen einen wartungsrelevanten Zustand erkennen. Der vorsorgliche Austausch eines Werkteils soll die Gefahr eines Stillstands in der Produktion bannen. Die in Zukunft sich miteinander austauschenden Systeme (M2M, S2S, S2M und andere) erkennen durch bestimmte Algorithmen eventuell anfallende Systemstörungen und deren Bedarf an Ersatzteilen. Diese können durch hinterlegte Automatisierungsverfahren eine Bestellung beziehungsweise Bedarfsmeldung auslösen. Das hier beschriebene Szenario ist ein typisches Beispiel für Predictive Maintenance, wie es im Zuge von Industrie 4.0 diskutiert wird. Es stellt einen exemplarischen Beschaffungsprozess der Zukunft dar. Der komplette operative Einkaufsprozess findet ohne Involvierung der Organisationseinheit Einkauf in den Fachbereichen statt – vollautomatisiert von der Bestellung über die Warenannahme bis zur Bezahlung. Im Gegenzug gewinnen die Einkaufsprofis […]

5

Ethical Hacking in SAP

Die Digitalisierung macht kritische Infrastrukturen verwundbar. Ein Mittel, das Sicherheitsniveau zu prüfen, sind Sicherheitsanalysen durch sogenannte „Ethical Hacker“. Mit professioneller Hilfe werden Sicherheitslücken rechtzeitig identifiziert, bevor „reale“ Hacker echten Schaden anrichten.

Die zeitweise Nichterreichbarkeit von Webseiten beliebter Online-Services wie Twitter, Spotify, Reddit oder Paypal im Oktober, der kürzlich bekannt gewordene Diebstahl von 500 Millionen Kundendatensätzen bei Yahoo 2014, die wiederholten Cyber-Attacken auf Webseiten des Bundeskanzleramts und Bundestags – Nachrichten zu Vorfällen, die auf die Anfälligkeit unserer durchdigitalisierten Welt hinweisen, gibt es gefühlt im Überschuss. Mehr denn je sind daher Unternehmen aus Eigennutz, aber auch vom Gesetzgeber gefordert, die IT-, Kommunikations- und Steuerungstechnik-Infrastrukturen ihrer Organisation zu schützen. Wie hoch die potenzielle Gefährdungslage mitunter ist, zeigte vor zwei Jahren ein Selbsttest der Ettlinger Stadtwerke. Binnen zwei Tagen gelang es hier einem beauftragten IT-Experten, sich in das Netz der Stadtwerke zu „hacken“ und die Kontrolle über die Steuerungsleitwarte zu übernehmen. „Ethical Hacking“, wie die […]

6

Stadt/4 Hana

Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen bei der Einführung der Doppik tun sich die Entscheider in den Kommunen noch schwer mit Strategien für den Wechsel auf die nächste Generation von SAP-Software. Welche Potenziale für das E-Government stecken in S/4 Hana?

Hana und S/4 Hana erobern die Unternehmen. Laut einer Untersuchung von Techconsult unter dem Titel „Businessprozesse zukünftig auf der Überholspur“ planen 60 Prozent der Unternehmen ernsthaft, die neue In-memory-Technologie einzuführen. Die öffentlichen Unternehmen halten sich zwar noch zurück, doch Beispiele wie der Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) zeigen: Auch hier ist die neue Technologie aus Walldorf angekommen. Kein Wunder, schließlich verspricht sie eine ganze Reihe von Vorteilen, wie etwa die einfachere und schnellere Bereitstellung von Reports, anwenderfreundlichere Oberflächen mit Fiori und die Senkung der Betriebskosten durch geringeren Speicherbedarf aufgrund von Datenkompression. Vor diesem Hintergrund hat die KDO ihren Kunden in Aussicht gestellt, ihre Lösung doppik&more bis 2018 auf S/4 Hana zu migrieren. Skepsis bleibt vorherrschend Viele Anwender im öffentlichen Sektor […]