Aspera GmbH

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Dennewartstraße 25-27
52068 Aachen
Tel.: +49 (0)241 963 1220
Fax: +49 (0)241 963 1229
E-Mail: [email protected]
Web: www.aspera.com

Aspera ist seit 2000 ein mehrfach ausgezeichneter Marktführer im Software-Lizenzmanagement.

Unser Service umfasst:
▪ Kaufmännische Analyse der SAP-Verträge
▪ Technische Nutzungsanalyse
– SAP User
– SAP Engines
– Indirekte Nutzung
▪ Bedarfsanalyse
▪ Verhandlungsstrategie


Autoren

Guido Schneider, Aspera (6 Artikel)

Janik Schipp, Aspera (1 Artikel)

Stephan Pflanzer, Aspera (2 Artikel)

Vera Vianden, Aspera (0 Artikel)


Alle E-3 Artikel der Autoren:




1

Guten Boden schaffen für die Architektur der Zukunft

Alle SAP-Kunden stehen vor umfangreichen S/4-Migrations-Projekten und Vertragsumwandlungen. Diese lassen sich mit der Kombination aus Enterprise Architecture Management (EAM) und strategischem Lizenzmanagement bewältigen.

SAP Leonardo Powers Enterprises with Intelligent Technologies – so eine Überschrift auf einer Marketingfolie der SAP auf der diesjährigen Sapphire in Orlando. Hasso Plattner sprach – mal wieder – darüber, dass bald alles schneller wird. Damit meint er die Entwicklung und Einführung neuer Prozesse. Auch wenn SAP-Kunden nur die Hälfte solcher Marketingaussagen glauben, denken viele darüber nach, die neue SAP-Technologie in den nächsten Jahren einzuführen. Denn auch, wenn man nicht an die Verheißungen der SAP glaubt, zum Beispiel an durchschnittlich 35 Prozent Umsatzsteigerung, wie es besagte Marketingfolie verspricht, so haben SAP-Kunden keine Wahl. S/4 Hana wird kommen. Früher oder später. Das bedeutet, dass alle SAP-Kunden vor S/4-Migrations-Projekten und Vertragsumwandlungen stehen. Dabei sollte man immer mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Dazu gehören […]

2

Neues SAP-Lizenzmodell, alte Herausforderungen

Umgeben von Mauern aus rechtlich fragwürdigen Klauseln und zahlreichen Stolperfallen – denen er nur mit überhöhten Zahlungen entgehen kann – sieht sich der SAP-Kunde vor der Mission, der SAP unbeschadet zu entkommen.

Die SAP-Lizenzwelt steht vor großen Veränderungen: Neue Messverfahren und Preismodelle zur indirekten Nutzung, die anstehende S/4-Migration, die Einführung zahlreicher neuer SAP-Cloud-Produkte und die Unsicherheiten zwischen der nutzungsbasierten und berechtigungsbasierten User-Lizenzierung katapultierten den SAP-Kunden mitten in ein Lizenzierungs-Labyrinth. Klare Definition fehlt „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ – SAP zum Thema indirekte Nutzung, 2018. Dieses Zitat existiert so natürlich nicht. Fakt ist jedoch: Weder in den AGB noch in der Preis- und Konditionenliste liefert SAP eine klare Definition darüber, was genau indirekte Nutzung eigentlich ist. Hier heißt es lediglich, dass jeder Benutzer, der die SAP-Software nutzt – ob direkt oder indirekt –, eine entsprechende Lizenz benötigt. Wie genau „Nutzung“ definiert ist, beschreibt der Auszug aus der PKL 2018/2 (April 2018), Seite […]

3

Massiver Lizenzbedarf für alle Unternehmen

SAP plant, im neuen Jahr 2018 eine Lizenzbedingung gegenüber ihren Kunden durchzusetzen, die in der Preis- und Konditionsliste (PKL) 2017/4 auf Seite 25 bereits enthalten ist.

Es ist die Rede davon, dass SAP die Basis zur Vergabe von Named-User-Lizenzen ändert, und zwar von „tatsächlicher Nutzung“ zur Nutzung auf Basis „vorhandener Berechtigungen“. Übliche Salamitaktik aus Walldorf Bereits 2017 hat die SAP begonnen, die Community auf die bevorstehende Veränderung „einzustimmen“. Für 2018 hat sie angekündigt, dass sie nicht nur eine neue Version der USMM herausbringen, sondern auch bekannt geben wird, wie die Nutzung der User-Lizenzen auf Basis von Berechtigungen konkret aussehen wird. Sicher ist, dass SAP mit der neuen Version der USMM dem Kunden weitere Steine in den Weg legen und ein optimiertes Lizenzmanagement für SAP-Named-User-Lizenzen erneut schwieriger und komplexer wird. In der Regel haben Mitarbeiter für die tägliche Arbeit mehr Berechtigungen, als sie eigentlich brauchen. Ändern sich […]

4

Ein erstes Entgegenkommen

Seit Monaten sind die DSAG und SAP in Gesprächen darüber, wie in Zukunft mit dem strittigen Thema der „NetWeaver Foundation For Third Party Applications“ umzugehen ist.

Im August 2017 gab es dazu eine Veröffentlichung im DSAG-Netz. Dabei ging es unter anderem um die Neuregelung der Lizenzierungspflicht für Drittanbieter-Szenarien (SAP NetWeaver Foundation for 3rd Party Applications). Von einem Meilenstein war gar die Rede. Zugriff über APIs nicht mehr lizenzpflichtig Darin stellte die DSAG unter anderem klar, dass der Code von Kunden oder von Drittanbietern auf dem Abap- oder Java-Stack laufen muss, damit überhaupt ein Anspruch seitens der SAP gegeben ist. Warum war dies wichtig? In den PKLs bis 2015/4 war stets von Runtime-Umgebungen die Rede. Das hatte SAP in der PKL 2016/2 jedoch geändert. Da hieß es plötzlich, dass auch Anwendungen, die über APIs auf die Daten in den SAP-Tabellen zugreifen, ebenfalls eine zusätzliche „SAP NetWeaver Foundation […]

5

Gesunde Lizenzlandschaft

SAP fokussiert die „Cloud-first-Strategie“ und bietet ihren Kunden eine breite Palette an Lösungen. Eine echte Wahl, diese Lösungen nicht zu verwenden, hat so manch einer nicht. Doch wie kommen Kunden zu einer gesunden SAP-Lizenzlandschaft, die ihre Lizenzen berücksichtigt und hochwirksam optimiert?

Wie kommen Kunden zu einer gesunden SAP-Lizenzlandschaft, die ihre Lizenzen berücksichtigt und hochwirksam optimiert? Mit Hana Enterprise Cloud (IaaS), Hana Cloud Platform (PaaS) und SAP-SaaS-­Applikationen wie Hybris, Ariba, Success­Factors, Fieldglass oder Concur bietet die SAP Ersatz für die klassische On-premise-­Implementierung. SaaS-Lösungen zu nutzen bringt grund­sätzlich große Vorteile, denn sie können innerhalb sehr kurzer Zeit eingeführt werden. Kunden nutzen dabei die Best-Practice-Integrationsszenarien der SAP und ergänzen diese mit den notwendigen Anforderungen ihres Unternehmens. Zusätzlich in Hardware oder Software zu investieren oder diese zu installieren ist nicht mehr notwendig. Darüber hinaus kann eine Skalierung entsprechend der jeweiligen Anforderung jederzeit vollzogen werden. Das entlastet nicht nur die IT, sondern unterstützt auch die Fachbereiche in ihrer Flexibilität, sich immer schneller auf immer wieder neue […]

6

Zu Unrecht unterschätzt: Ein einheitliches SAP User Management

Immer wieder stellen wir fest, dass eine der Haupt­ursachen für Überlizenzierung unserer SAP-Kunden ein unzureichendes SAP User Management ist. Dieses ist jedoch die Grundlage für eine korrekte Lizenzvergabe, weil damit die genaue Zahl der benötigten SAP-User in der Landschaft bestimmt werden kann.

Bis auf wenige Ausnahmen ist dies nur eine User-Lizenz pro aktivem SAP-User. Aus zahlreichen SAP-Projekten wissen wir, dass der Schnitt zwischen 1,1 und 1,4 Lizenzen pro Mitarbeiter liegt. Die Mehrzahl der Kunden nutzte zur Vermeidung dieses Problems eine ZBV oder IDM. Beide sollen einen eindeutigen Login je SAP-User über alle existierenden SAP-Accounts liefern. So können alle SAP-Accounts eines Mitarbeiters der zugehörigen Person in der License Administrative Workbench (LAW) durch die Konsolidierung zugeordnet werden. Die Praxis sieht allerdings anders aus, da sich die meisten Kunden historisch bedingt über unterschiedliche Login-Vergaben für ihre SAP-Accounts verfügen. So wird z. B. als Login der Nachname plus die ersten ein bis drei Buchstaben des Vornamens verwendet, ein paar Jahre später wird etwa ein IDM eingerichtet, […]

7

Die magischen Treppen im Schloss SAP

Finanziert die SAP ihre neue Strategie durch versteckte Preiserhöhungen bei Bestandskunden? So mancher fühlt sich an Harry Potter erinnert beim Versuch, unbeschadet den Weg über die magischen Treppen in Schloss Hogwarts zu finden – die jedoch plötzlich und unerwartet ihre Richtung ändern.

Für SAP-Lizenzen wie für Schloss Hogwarts gilt: Nur wenige wissen noch, wo’s langgeht. Welche neuen Überraschungen erwarten SAP-Kunden in Zukunft? Erkennbar ist auf alle Fälle ein Trend, der sich seit 2014 ausweitet und immer „kreativere“ Formen annimmt: Bestandskunden sehen sich immer häufiger mit unerwarteten Nachkäufen konfrontiert. Gibt es einen Weg über die sich ständig verändernden Treppen im Schloss SAP? Ja! Indem der kühne SAM-Manager das Schicksal in die eigenen Hände nimmt und sich wappnet. 1. Treppe: Pauschale für Non-SAP-DB-Nutzung Die Pauschale für die Non-SAP-Datenbank-Nutzung (z. B. von Oracle) wurde zunächst von 11 Prozent auf 15 Prozent, dann auf 19 Prozent und jetzt auf 22 Prozent erhöht. Eine solche Pauschale zu akzeptieren mag auf den ersten Blick als der einfachste Weg […]

8

Indirekte Nutzung: Was Kompliziertes noch komplizierter macht

Was versteht man unter indirekter Nutzung? Welche Lizenzen sollte man kaufen? Mit der Änderung der Beschreibung für SAP NetWeaver Foundation for Third Party Applications in der Preis- und Konditionenliste (PKL) 2016/2 ist die Verwirrung größer geworden.

Das Thema „indirekte Nutzung“ ist aus zwei Perspektiven zu betrachten: Auf der einen Seite geht es darum, dass Anwender SAP-Software direkt oder indirekt nutzen. Dafür benötigt man je nach Nutzung ein entsprechendes Nutzungsrecht in Form einer „Named-User-Lizenz“. Auf der anderen Seite gibt es Applikationen, die SAP-Technologie nutzen. Dafür sollen SAP-Kunden ein entsprechendes Nutzungsrecht für die „SAP NetWeaver Foundation for Third Party Applications“ bei SAP erwerben. Anwenderperspektive Bei der Nutzung durch den Anwender ist der Fall vergleichsweise einfach. Hierbei geht es aus Sicht der SAP um Missbrauchsverhinderung. Sie verlangt, dass jeder, der SAP-Software nutzt, dafür ein entsprechendes Nutzungsrecht besitzt – unabhängig davon, wie auf die SAP-Software zugegriffen wird. Das ist zunächst nachvollziehbar und verständlich. Als Beispiel wird häufig Salesforce.com angeführt. Wenn […]

9

Acht Herausforderungen bei der SAP-Lizenzverwaltung

SAP überlässt es den Kunden schon immer, SAP-Userlizenzen gemäß Vereinbarung (Vertrag) manuell zu vergeben. Schwammige Beschreibungen, was ein SAP-User mit einem Lizenztyp machen darf und was nicht, machen die Vergabe nicht leichter.

In den vergangenen Jahren sind die Transparenz und damit der Überblick über die genutzte und benötigte SAP-Lizenz durch neue Produkte sowie „neue“ Lizenzmetriken (Hana-Lizenzierung, SAP-Engines, indirekte Nutzung oder Cloud) völlig verloren gegangen. Viele SAP-Kunden hat das nicht gestört: Sie hatten ja den „besten SAP-Vertrag“ und die „besten Konditionen“. Warum sollten sie also bei der Lizenznutzung näher hinsehen? Heute zeigt sich, dass sie dies besser getan hätten. Denn nun stehen sie in puncto SAP-Lizenzmanagement vor zahlreichen Herausforderungen. Und diese lassen sich mit den SAP Audit-Tools oder manuellen, Excel-basierten Lösungen nicht ansatzweise lösen. Der SAP-Lizenzbedarf (Nutzungsrechte) richtet sich 1:1 nach der Nutzung der SAP-Systeme, die sich – wie man dies von der SAP-Benutzer- und SAP-Rollen-Verwaltung schon lange weiß – ständig ändert. 1. […]