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Ohne Standardisierung geht’s nicht mehr

Ohne Standardisierung geht’s nicht mehr
Wie beim klassischen Lego-Haus: Standard-Bausteine statt Individualentwicklungen werden in Zukunft die Grundlage der IT-Landschaft sein, meint SAP-Partner Cortility.
Geschrieben von Cortility GmbH

Inzwischen ist klar, dass SAP mit S/4 Hana einen IT-Standard setzt. Welche Antworten für die zukünftige Strategie bei Stadtwerken heute zu erarbeiten sind, zeigt Cortility auf der E-World 2020.

Zeitdruck, Kostendruck und Datenflut erfordern effizientere IT-Systeme und -Prozesse. Und dabei ist es egal, ob die Regulierung oder Anforderungen durch neue Geschäftsmodelle die Treiber sind.

Auch die mittlerweile in der Energiewirtschaft spürbaren technologischen Trends wie Cloud und Big Data sorgen dafür, dass Standardisierung und Automatisierung die wesentlichen strategischen Aufgaben für eine zukunftsfähige IT sind.

„Viele Prozesse werden in Zukunft in Cloud-Systemen ablaufen, die für den Nutzer eine Blackbox sind“

blickt Klaus Nitschke, Geschäftsführer von Cortility, voraus.

Auch würden Geschäftsprozesse zukünftig mit unterschiedlichen, ineinandergreifenden und standardisierten Tools abgebildet – eine Individualisierung mit Programm-Code wie bisher wird kaum noch möglich sein.

„Das ist vergleichbar mit einem klassischen Lego-Haus: Da greift man auf Standard-Bausteine zurück, um seine Lösung zu realisieren“

erklärt Nitschke.

„Die Entwicklungen bei den IT-Systemen sorgen dafür, dass wir nicht mehr über technische Einführungsprojekte sprechen, sondern über Transformationsprojekte, die in die Geschäftsprozesse der Unternehmen eingreifen“

hebt Nitschke hervor. Er betont dabei, dass bereits heute die konzeptionellen Grundlagen erarbeitet werden sollten und auch können.

„Welche Lehren aus den Umsetzungsprojekten zu MaKo 2020 für die Zukunft gezogen werden können, steht bei uns dieses Jahr ebenso im Fokus wie die grundlegende Veränderung der IT-Strategie durch SAP S/4 Hana, Cloud-Produkte, wie die SAP MaKo-Cloud oder die SAP Cloud Plattform, und andere Energiewirtschaftssoftware rund um die Digitalisierung“

so der Branchenexperte.

Intelligentes Vertrags- management auch im Einkauf

Während die automatisierte Steuerung der Lieferverträge bei vielen Stadtwerken heute schon Alltag ist, erfolgt das eigene Vertragsmanagement häufig noch wie vor Jahrzehnten. Dabei ermöglicht die Automatisierung neben deutlichen Effizienzsteigerungen auch zusätzliche Chancen für den Einkauf.

So können Wartungspläne, Geräte-Lifecycle und Kündigungsfristen im System hinterlegt werden und für eine höhere Transparenz bei den Handlungsoptionen sorgen. Ebenso bietet Cortility auch das Vertragsmanagement als Stand-alone-­Anwendung san.

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