Coverstory 22-06 Mag 22-06

Noch erfolgreichere Zukunft

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Es bedarf keiner Kristallkugel, um dem SAP-Partner GIB, der in wenigen Wochen ifm heißen wird, eine erfolgreiche Zukunft vorauszusagen.

SAP feiert das 50-jährige Bestehen und die SAP-Community hält kurz inne und fragt sich: Was ist Erfolg, woher kommt er? Neben allen technischen Errungenschaften, wirkmächtigen Innovationen und betriebswirtschaftlichen Erfindungen waren eine SAP’sche Erfolgsgarantie immer das Beziehungsmanagement zwischen SAP und den Kunden sowie die ganzheitliche Problemlösung. Genau in dieser Tradition ist GIB entstanden und wird sich als Teil der ifm-Unternehmensgruppe weiterentwickeln. Einen Teil dieses erfolgreichen Weges konnte ich beobachten.

GIB wurde 1992 gegründet und hat aktuell am Standort Siegen etwa 120 Mitarbeiter sowie weltweit 900 Kunden. Betreut werden etwa 1000 SAP-Systeme. Seit 21 Jahren hat GIB eine Partnerschaft mit SAP und entwickelte sich nachhaltig weiter – wobei hier der Begriff Nachhaltigkeit sehr bewusst gewählt ist.

Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip bedeutet, dass aus einem erfolgreichen Schaffen wiederum Neues geschaffen wird. Der Begriff kommt aus der Forstwirtschaft, wo offensichtlich eine umsichtige Bewirtschaftung des Walds nicht nur Ertrag bringt, sondern auch neue Bäume wachsen lässt. Das Prinzip des schonenden Umgangs mit Ressourcen lässt sich auf viele Bereiche anwenden. Nachhaltigkeit will auch zukünftigen Generationen eine Chance geben und ist damit das Gegenteil von Raubbau.

GIB beschäftigte sich mit dem Thema Beschaffung, was nicht nur eine komplexe Herausforderung ist, sondern auch den Gedanken in sich trägt, ressourcensparend ein Maximum an Ertrag zu erzielen. Ein sorgsamer Umgang mit den Produktionsmitteln bewirkt eine Nachhaltigkeit in der Aufbau- und Ablauforganisation.

GIB wurde zu einem wichtigen Mitspieler in der SAP-Community und viele SAP-Bestandskunden erlangten durch den Kontakt zu GIB einen neuen Blick auf das Thema Beschaffung. Bis zu einem gewissen Grad verfolgte das Unternehmen aus Siegen damit einen Bildungsauftrag. Alljährliche Veranstaltungen am Unternehmenssitz sind nicht nur ein SAP-Community-Treffpunkt, sondern auch ein Lernangebot. Die Verantwortlichen bei GIB haben immer ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Kunden geteilt, weil geteilte Erkenntnisse eben den beschriebenen Nachhaltigkeitseffekt haben.

Offiziell liest sich diese erfolgreiche Entwicklung in einer Unternehmensdarstellung folgend: „Die Softwarelösungen der GIB erweitern den SAP-Standard um wichtige dispositorische Funktionen und Methoden. Zwei zentrale Effekte beim Einsatz der Lösungen sind in der Reduktion unnötiger Lagerbestände und der erhöhten Lieferbereitschaft deutlich und dauerhaft zu sehen. Dadurch gewinnen GIB-Kunden den entscheidenden Vorsprung in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit.“ Weil die Beschaffung im Rahmen eines ERP-Systems nur ein Ausschnitt ist, entwickelte sich GIB zum SCM-Anbieter weiter. Aktuell verfügt GIB über ein weltweit führendes Supply-Chain-Excellence-Programm und bietet damit den SAP-Anwendern nachhaltige End-to-End-Prozesse.

Supply Chain Excellence ist keine geringe Aufgabe, geht es hier letztendlich doch um das Auffinden eines erfolgreichen Prozesses in einem kybernetischen System. Die Agilität von Logistikketten und Supply Chain wird auf Seite 46 dieser Coverstory im Detail erläutert. GIB jedenfalls nahm die Herausforderung einer Kybernetik der Supply Chain an. Dieser Schritt von einer Beschaffungslösung hin zu einer ganzheitlich gedachten Lieferkette war wichtig, weil SAP-Bestandskunden immer mehr dieser Steuermannskunst brauchen. Der Begriff Kybernetik stammt aus dem Altgriechischen und bezeichnet den Steuermann, der sein Schiff sicher und erfolgreich durch die Ägäis steuert. Daher auch die allgemeingültige Übersetzung für Kybernetik als die Steuermannskunst, die nun GIB mit ihren Software-Werkzeugen der SAP-Community anbietet.

Was kommt nach Supply Chain Excellence? Auch die Lieferkette ist nur ein Teil eines großen Ganzen, das mit IoT, Industrie 4.0 und ERP umschrieben werden kann. Die Herausforderungen der kommenden Jahre werden nicht nur resiliente Lieferketten und Produktionsstandorte sein, sondern eine ganzheitliche und wirkmächtige Beherrschung der eigenen Aufbau- und Ablauforganisation – von der CNC-Maschine bis in die Finanzbuchhaltung oder wie es die Muttergesellschaft von GIB, das globale Unternehmen ifm, präzisiert: „ifm setzt strategisch auf eine ganzheitliche Digitalisierung und wird sich so vom Sensorhersteller zum Lösungsanbieter entwickeln.“

Das Unternehmen ifm wurde 1969 in Essen gegründet und beschäftigt aktuell weltweit etwa 8100 Mitarbeiter, die bisher über 160.000 Kunden betreuten. Seit der Firmengründung entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung. Daraus entstanden in den vergangenen Jahren über 1000 Patente. Als einer der Pioniere im Bereich Industrie 4.0 entwickelt und implementiert ifm ganzheitliche Lösungen für die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette „vom Sensor bis ins ERP“.

Es ist ein logischer Schritt, wenn GIB und ifm verschmelzen. ifm wird das Wissen und die Erfahrung von GIB in die Welt tragen und beide Unternehmen ergänzen sich in ihrer Expertise.

https://e-3.de/partners/gib-sales-development-gmbh/ ‎

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter pmf@b4bmedia.net | Tel.: +49(0)8654 77130-21

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GIB

GIB Sales & Development GmbH, Martinshardt 19, 57074 Siegen

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