Chefredakteur-Blog

Native und Only

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Was mir beim Schreiben dieser Coverstory aufgefallen ist: Ein Cloud-nativer Anbieter wie Workday geht das Thema Transformation wesentlich ruhiger und souveräner an als ERP-Weltmarktführer SAP. Das Unternehmen aus Walldorf steht seit den ersten Schritten in die Cloud unter Rechtfertigungsdruck.

Auf Basis eines ausgereiften Cloud-only-Ansatzes will Workday den SAP-Bestandskunden eine wohldurchdachte Evolution anbieten: naturgemäß agil und resilient, nicht disruptiv und hektisch. SAP zaubert halbjährlich neue Konzepte aus dem Zylinder, siehe Rise with SAP, was Bestandskunden irritiert: Es fehlt an Orientierung im SAP-Ökosystem.

Die notwendige Orientierung auf dem Weg in die Cloud liefert diese E-3 Coverstory, entstanden gemeinsam mit Chano Fernandez und Jens Krüger von Workday. Larry Ellison von Oracle hat Anfang dieses Jahres gemeint, dass SAP-Systeme nicht schlecht sind, aber sie sind nicht für die Cloud geeignet und werden es auch nie sein. Workday als Cloud-natives Unternehmen ist anders.

Ich weiß nicht, ob ich Larry Ellisons Aussage hundertprozentig zustimmen würde“, sagte Workday-Co-CEO Chano Fernandez im E-3 Gespräch, „aber ich denke, es ist definitiv einfacher, wenn man ohne Altlasten in die Cloud gehen kann“. Eine Erkenntnis aus der E-3 Coverstory: Wenn man für die Cloud programmiert, dann gibt es keinen Custom Code.

Meiner Meinung nach sind Unternehmen, die von Anfang an Cloud in ihre Planung miteinbeziehen, besser dran bezüglich Innovationsgeschwindigkeit, Agilität und Flexibilität. Diese Überlegungen könnten auch für SAP-Bestandskunden gelten.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
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