MAG 21-05 SAPanoptikum & Short Facts

Innovationskraft statt Ressourcenfresser

[shutterstock 551728885, Olena Yakobchuk]
[shutterstock 551728885, Olena Yakobchuk]
Geschrieben von E-3 Magazin

Software wird in immer kürzeren Releasezyklen weiterentwickelt, allen voran bei SAP. Gründliches Testen bildet das stabile Fundament – vorausgesetzt, frischer Wind kommt ins Testvorgehen.

Ohne gründliche Tests kann kaum ein Unternehmen mit gutem Gefühl ein neues Softwarerelease durchführen – das gilt ­gerade bei geschäftskritischen SAP-Anwendungen. Doch wie werden die Testanstrengungen nicht zum Ressourcenfresser, sondern unterstützen die Innovationskraft des Unternehmens?

Folgende Tipps helfen bei der Beantwortung und Umsetzung dieser Frage. SAP verfolgt eine ehrgeizige, auf die Cloud fokussierte Innovationsstrategie. 40 Prozent der Hybrid- und Cloud-Kunden ergreifen diese Chance und aktualisieren monatlich, 44 Prozent schon täglich. Wessen Teststrategie nicht agil und schlank genug ist, um diese neue Realität zu unterstützen, kann entweder sein Innovationspotenzial nicht ausschöpfen oder setzt sich einem extremen Geschäftsrisiko aus.

Unternehmen müssen in Bewegung bleiben und die Herausforderung annehmen – wer stillsteht, fällt zurück. Hinzu kommt, dass im Durchschnitt 67 Prozent der funktional durchgeführten Tests keinen Mehrwert bieten. Man kann sogar sagen, dass sie eine komplette Zeitverschwendung sind. Die gute Nachricht lautet: Unternehmen können den Großteil ihrer Risiken mit nur wenigen Tests abdecken – dafür brauchen sie aber ein Skalpell, keine Axt.

Schnelle Risikobewertungen und strukturierte Methoden zum Test Case Design helfen dabei, zu bestimmen, welche Tests 80 Prozent der wichtigsten Geschäftsrisiken abdecken. Diese Tests sollten Unternehmen beibehalten oder erstellen. Der Rest kann getrost weg und muss auch in Zukunft nicht erstellt werden.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

Hinterlassen Sie einen Kommentar