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Hana-Hysterie

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Die Datenbank SAP Hana ist unschlagbar gut, weil nicht vergleichbar.

Im „Untergrund“ und im Backoffice der SAP-Community gibt es einen wissenschaftlichen Diskurs über Hana, Big Data und Open Source. Es ist eine „Hana-Hysterie“ ausgebrochen, weil offensichtlich wurde, dass Hana zwar Vereinfachung und Geschwindigkeit bringt, aber kaum Skalierung auf einer Cloud-Plattform.

Die allermeisten Hana-Anwendungen in der Cloud orientieren sich an den von SAP vorgegeben T-Shirt-Größen. Eine flexible Cloud-Konfiguration, wie es alle anderen SQL-Datenbanken ermöglichen, ist bei Hana noch nicht vorgesehen. Wie „gut“ ist Hana wirklich?

Sehr schwer zu sagen, denn AnyDB ist für S/4 nicht existent, somit gibt es auch keine Vergleichsmöglichkeit. Eine betriebswirtschaftliche, organisatorische, technische und lizenzrechtlicher Evaluierung wäre nur möglich, wenn S/4 customized wird und parallel auf Hana, DB2, Oracle, SQL-Server und MaxDB laufen könnte.

Winshuttle

Bis dahin ist für SAP-Bestandskunden, Partner, Hoster und Hyperscaler die Hana-Datenbank ähnlich einem Blindflug im Nebel. Den E-3 Bildungsauftrag zu dem Thema „Hana 3“ lesen sie ab heute im Online-PDF April 2020 auf Seite 18 von E-3 Autor und ehemaligen SAP-Mitarbeiter Werner Dähn (und ab kommenden Montag, 30. März, im Print-Magazin).

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel.: +49(0)8654 77130-21