Mag 22-03 Szene

Gemeinsam zur Klimaneutralität

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Geschrieben von E-3 Magazin

Den CO₂-Fußabdruck zu messen und zu steuern spielt eine wichtige Rolle beim Erreichen von Netto-null-Emissionen. Das wissen auch SAP und BearingPoint.

SAP und die Management- und Technologieberatung BearingPoint haben eine Kooperation im Bereich von Lösungen angekündigt, um den ökologischen Fußabdruck, insbesondere von Treibhausgasemissionen, zu ermitteln. Beide Unternehmen wollen gemeinsam eine zukunftsorientierte Lösung konzipieren und entwickeln, um Kunden auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.

Den CO₂-Fußabdruck zu messen und zu steuern spielt eine wichtige Rolle beim Erreichen von Netto-null-Emissionen und ist Bestandteil des von SAP geförderten Programms zum Klimaschutz. Unternehmen stehen zunehmend unter dem Druck, ihren CO₂-Fußabdruck nicht nur auf Unternehmensebene, sondern auch für einzelne Produkte zu ermitteln. Dabei stehen viele Firmen jedoch vor der Herausforderung, Daten zu erfassen, zu konsolidieren und zuzuordnen. Mit der vor Kurzem eingeführten Lösung SAP Cloud for Sustainable Enterprises, SAP-Lösungen für Nachhaltigkeit und der langjährigen Erfahrung von BearingPoint bei der Berechnung von Emissionen sind die beiden Unternehmen bestens dafür gerüstet, innovative Lösungen zu entwickeln, mit denen Kunden den ökologischen Fußabdruck über ihre gesamte Wertschöpfungskette hinweg verfolgen können.

„Mit der Partnerschaft zwischen SAP und BearingPoint für eine gemeinsame Entwicklung bündeln wir zwei große Stärken: BearingPoint hat umfassende Erfahrung darin, Kunden bei der Ermittlung von Möglichkeiten zur Emissionsverringerung und bei der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen zu unterstützen; und SAP verfügt über Innovationsfähigkeit, eine umfangreiche Systemlandschaft und ein breites Kundenspektrum. Als Partner werden wir gemeinsam die Grenzen des Möglichen neu definieren, um die Wirtschaft dem Ziel der Klimaneutralität näherzubringen“, sagt Gunther Rothermel, SVP, Head of S/4 Hana Sustainability, SAP.

Während viele Unternehmen ihre Scope-1- und Scope-2-Emissionen bereits erfassen und analysieren, ist es von entscheidender Bedeutung, die gesamte Wertschöpfungskette inklusive Scope-3-Emissionen zu berücksichtigen. Dazu müssen Netzwerke den Datenaustausch mit Partnern wie Lieferanten, Kunden, Auditoren und Behörden unterstützen, auch wenn diese unterschiedliche IT-Systeme einsetzen. SAP Product Footprint Management baut auf dem fundierten Know-how von BearingPoint bei der Berechnung des Fußabdrucks auf Unternehmens- und Produktebene sowie bei der Verwendung von Algorithmen auf.

Damit unterstützt die Lösung die Datenerfassung sowie Berechnungen, um den kompletten CO₂-Fußabdruck und die ökologische Bilanz zu messen. Die SAP-Lösung ist vollständig in S/4 Hana und die intelligente Unternehmensarchitektur integriert und kann darüber hinaus mit anderen Datenquellen verknüpft werden. Damit ist es möglich, den Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette automatisch zu bewerten, auch in heterogenen Systemlandschaften.

„Die Partnerschaft mit BearingPoint beschleunigt die Lösungsroadmap für SAP Product Footprint Management und wird uns helfen, zu einem der führenden Anbieter von Lösungen zur Berechnung der ökologischen Bilanz von Produkten zu werden. Diese Lösungen werden unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Produkte und Services bedeutend nachhaltiger zu gestalten“, sagt Peter Maier, President, Industries and Customer Advisory, SAP.

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E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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