Coverstory 21-10 MAG 21-10

Gemeinsam für den deutschen Mittelstand

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Geschrieben von Marco Tücking, SNP

All for One und SNP wollen gemeinsam den deutschen Mittelstand bei der Business- und IT-Transformation auf das nächste Niveau heben. Die Kooperation zwischen All for One und SNP begann im Juni 2020.

Ziel der Vereinbarung ist es, den mittelständischen Kunden der All for One Group einen schnellen und sicheren Wechsel nach SAP S/4 Hana zu ermöglichen. All for One hat auf der Grundlage unserer Software ein mittel-standsgerechtes Angebot im Abomodell entwickelt.

Mit der Datentransformationsplattform CrystalBridge und dem Bluefield-Ansatz bietet SNP die Möglichkeit zur selektiven Migration auf Tabellenebene. All for One betreut die SAP-Kunden ganzheitlich und wird bei der technischen Migration durch die SNP Delivery unterstützt. Dadurch können beide Partner einen Skalierungseffekt erzielen. Dieses Angebot namens Conversion/4 wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

All for One hat aktuell rund 1000 SAP-Wartungskunden im deutschsprachigen Markt, die sukzessive nach S/4 migrieren werden. Unsere Software CrystalBridge schafft Planungssicherheit und Transparenz bei Business- und IT-Transformationen. Die Software flexibilisiert komplexe Transformationsaufgaben und ermöglicht die Kombination mehrerer Einzelprojekte zu einem Gesamtprojekt.

Durch Automatisierungen erhöhen wir die Qualität und reduzieren auf der anderen Seite die Projektlaufzeit auf ein Minimum. CrystalBridge ist eine End-to-End basierende Datentransformations-Plattform und ermöglicht einen gemeinsamen Factory-Ansatz.

Im Juli 2021 haben wir eine Bilanz über unsere Zusammenarbeit gezogen. Mittlerweile blicken wir auf über 20 unterschriebene Projektverträge zurück, darunter auch einige spannende Leuchtturmprojekte. Unser Leistungsangebot und unser Verständnis kundenorientierten Arbeitens, stets mit dem Blick auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden bei komplexen Transformationsprojekten, ergänzen sich optimal.

Die Resonanz auf dem Markt hat uns überzeugt, unsere Partnerschaft auszubauen. Mit unseren ergänzten Vereinbarungen wollen wir noch enger zusammenarbeiten, ein größeres Kundensegment adressieren und die vertriebliche Reichweite steigern.


Case Study: Cleanpart steigt mit Bluefield in vier Monaten auf S/4 Hana um

Cleanpart wird in naher Zukunft vollständig in den Mitsubishi-Chemicals-Konzern integriert. Transparenz über alle Unternehmensbereiche hinweg wird dadurch immer wichtiger. Das Reporting etwa wird sich nach eigenen Einschätzungen verdreifachen.

CFO Paul Spranger hat die Aufgabe übernommen, Cleanpart für die Integration fit zu machen. Sein Hauptanliegen beim Umstieg auf SAP S/4 Hana war von Anfang an, das Projekt so schnell wie möglich umzusetzen, die künftigen laufenden Betriebskosten niedrig zu halten und die Mehrwerte in Reporting und Prozessen zu realisieren. „Man kann heutzutage ein Unternehmen nicht mehr erfolgreich führen, wenn man eine desintegrierte ERP-Struktur mit vielen verschiedenen Softwares und vielen Schnittstellen hat, das führt nur zu Komplikationen, vermeidbaren Komplikationen, Verlangsamungen und Fehlern. Das hatten wir in der Vergangenheit“, sagt Paul Spranger, Finance Director bei der Cleanpart Group.

Für den Umstieg vom bisherigen SAP-ERP/ECC-System auf S/4 wählte Cleanpart das SAP-Transformation-Abonnement Conversion/4. Dabei nutzen die Berater von All for One die Datentransformations-Plattform CrystalBridge sowie den softwarebasierten Bluefield-Ansatz von SNP.

Paul Spanger, CFO bei Cleanpart und S/4-Conver­sion-Manager: "Desintegrierte ERP-Strukturen bringen keinen Erfolg."
Paul Spanger, CFO bei Cleanpart und S/4-Conver­sion-Manager: “Desintegrierte ERP-Strukturen bringen keinen Erfolg.”

Der Umstieg von ECC auf S/4 wurde in nur vier Monaten Netto-Projektlaufzeit vollzogen. Selbst Vorprojekte wie die Umstellung auf Businesspartner oder Schnittstellenanbindungen, beides Themen, für die man im herkömmlichen Verfahren ein fünfmonatiges Vorprojekt aufsetzt, wurden innerhalb des Hauptprojekts durchgeführt. Vor allem aber wurden damit Stillstandzeiten im laufenden Geschäftsbetrieb vermieden, das heißt, der Umstieg erfolgte ohne Unterbrechung des Geschäftsbetriebs.

„Wir haben uns für das Conversion/4-Abonnement entschieden, weil es die wirtschaftlichste, die schnellste Lösung für unser Problem war. Es hält die Kosten auf einem vernünftigen Niveau und vermeidet Ausfallzeiten des bestehenden Betriebs. Der Bluefield-Ansatz war entscheidend für die Einhaltung der Deadline“, so Paul Spranger.

Von Anfang an wurden die Key User von ihren täglichen Aufgaben rund um das bestehende ECC-System entlastet, sodass diese die gewonnene Zeit zum Enablement für SAP S/4 nutzen konnten. Conversion/4 geht somit weit über den rein technischen Umstieg hinaus und nimmt zusätzlich die Mitarbeiter in den Blick, um die Potenziale in den Geschäftsprozessen zu erschließen und so Innovation ins Unternehmen zu bringen.

Cleanpart erhält sein S/4-System als Managed Service von All for One, also inklusive Betrieb und Support. Der Betrieb erfolgt auf Microsoft Azure – aus Sicht von Paul Spranger die zukunftsweisendste Cloud-Plattform für Businessanwendungen. Das Betriebsmodell auf Azure sorgt für Kostentransparenz und -sicherheit über die gesamte Abo-Laufzeit.

Mit SAP S/4 hat Cleanpart nun ein integriertes System über verschiedene Unternehmensbereiche – von Finance und Controlling über Produktion bis HR. Damit ist die Basis geschaffen, um zum einen die Anforderungen an das Konzern-Reporting zu erfüllen, zum anderen Verbesserungen in den Prozessen und Produktionsabläufen umzusetzen.

Das Betriebsmodell – S/4 als Managed Service von All for One auf Azure – macht den laufenden SAP-Betrieb finanziell kalkulierbar, kosteneffizient und schont die knappen Ressourcen des eigenen IT-Teams. Die schnelle, sichere und reibungslose Durchführung des eigentlichen Conversion-Projekts dient nun im Mitsubishi-Chemicals-Konzern als Blaupause. Cleanparts Positionierung als Schnellboot im Konzern wird dadurch untermauert – ein netter Nebeneffekt, wie Paul Spranger schmunzelnd erwähnt.

„Jedes Unternehmen weltweit muss über Digitalisierung nachdenken. Von einem IT-Partner erwarten wir Engagement, Kenntnisse über unser Unternehmen, Erfahrung im Umgang mit unseren Anforderungen und Flexibilität. All for One und SNP kennen ihr Geschäft“, so Paul Spranger. „Mit einem Anbieter, der unser Geschäft nicht kennt, der nicht alle Leistungen hat, die wir brauchen, wäre es unmöglich gewesen, das so schnell zu machen. Es war ein großes Vergnügen, mit den Leuten dort zu arbeiten.“ (pmf)

Über den Autor

Marco Tücking, SNP

Marco Tücking ist Alliance Manager CEU bei SNP und damit Seite an Seite mit All for One.

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