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Fusionen, Übernahmen, Partnerschaften im Dezember 2022 / Januar 2023

20 Jahre Expertise in SAP Die Digital-, Consulting- und Software-Gesellschaft Valantic verstärkt ihre SAP-Expertise mit der SAP-Beratung ComSol.  Der SAP-Partner ComSol bietet Beratungen für Handels- und Konsumgüterunternehmen an und unterstützt […]
13. Februar 2023
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20 Jahre Expertise in SAP

Die Digital-, Consulting- und Software-Gesellschaft Valantic verstärkt ihre SAP-Expertise mit der SAP-Beratung ComSol. 

Der SAP-Partner ComSol bietet Beratungen für Handels- und Konsumgüterunternehmen an und unterstützt Unternehmen bei der ganzheitlichen S/4-basierten Business Transformation: vom Design wettbewerbsdifferenzierender Geschäftsprozesse über die Implementierung bis hin zum späteren Betrieb (Application Management). ComSol offeriert SAP-Implementierung und -Beratung, Entwicklungs- und Support-Services, SAP-Lizenzen, Projektmanagement und Inhouse-Trainings. Das Beratungs- und Produktspektrum ist auf die Bedürfnisse von Handels- und Konsumgüterunternehmen zugeschnitten.

Holger von Daniels, Valantic

"Mit der Verstärkung durch ComSol wachsen wir in diesem Bereich auf mehr als 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Holger von Daniels,
CEO und Gründer, Valantic

Durch den Einsatz von branchenerprobten Geschäftsprozessen (Industry Best Practices) auf Basis von S/4 können SAP-Bestandskunden nicht nur von kürzeren Einführungszeiten profitieren, sondern auch von den damit verbundenen positiven Effekten der Standardisierung, Harmonisierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse. „Durch den Zusammenschluss mit ComSol können wir unsere multinationalen Kunden und den gehobenen Mittelstand noch ganzheitlicher bei der Digitalisierung unterstützen: von der Definition der Digitalisierungsstrategie über die Ausgestaltung der Customer Journey bis zur Implementierung von State-of-the-Art-SAP-Systemen“, betont Holger von Daniels, Gründer und CEO bei Valantic.


Lösung in SAP Financials

Die Anforderungen an Unternehmen der Wohnungs-, Bau- und Immobilienwirtschaft steigen. Das äußert sich auch im Wunsch nach digitalen Zahlungsprozessen und Electronic-Banking-Lösungen.

Als Dienstleister für die Branche bauen daher die Digitalisierungsexperten von Promos Consult ihre Kooperationsaktivitäten im Zahlungsverkehr aus. Kooperationspartner sind die PlusForta, eine Anbieterin von Mietkautionsbürgschaften, und die Aareal First Financial Solutions, eine Spezialistin für integrierten Zahlungsverkehr. Beide sind Tochtergesellschaften der Aareal Bank. Bereits seit 20 Jahren wird das in der Wohnungswirtschaft führende Zahlungsverkehrsverfahren BK01 der Aareal Bank bei einem Großteil der Promos-Kunden für die Debitorenbuchhaltung sowie kreditorische Abbuchungen genutzt. Die geschlossene Partnerschaft ergänzt dieses Angebot um neue digitale Produkte.

„Die Plattformlösung ermöglicht eine medienbruchfreie Einbindung neuer Zahlverfahren in bestehende Zahlungs- und Buchungsprozesse der SAP-Systeme unserer Kunden. Dadurch führt einerseits die Digitalisierung der Prozesse zu Kosteneinsparungen sowie einer höheren Prozessqualität. Andererseits steigt zudem die Attraktivität des Produkts Miete, weil die Mieterinnen und Mieter das aus anderen Lebensbereichen gewohnte Zahlverfahren auch im Mietverhältnis nutzen können“, beschreibt Thoralf Beyer, Chief Sales Officer, die Vorteile.


Partnerschaft für die Digitalisierung

Digitale Transformation in der Fertigung: Scheer wird Low-Code und Plattform für das GEC Digital Production System entwickeln.

Die Partnerschaft der beiden inhabergeführten Unternehmen German Edge Cloud und Scheer führt zwei Pioniere der digitalen Transformation zusammen. Verbesserungen in den Bereichen Qualität, Resilienz, -Lieferfähigkeit, Transparenz und OEE sind die entscheidenden Vorteile. German Edge Cloud (GEC) ist Teil der Friedhelm Loh Group und spezialisiert auf Edge- und Cloud-Lösungen, insbesondere für industrienahe Anwendungen und Shopfloor-Apps für die digitalisierte Fertigung von morgen. Die Fertigungs- und IIoT-Spezialisten begleiten die Smart Factories von den ersten Digitalisierungsschritten bis hin zum agilen, digitalen Produktionsmanagement. Scheer hat eine führende Softwareplattform entwickelt, um die Entwicklung und Integration digitaler Produktionsanwendungen sowie die Automatisierung innovativer Fertigungsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Prof. Dr. Friedhelm Loh

"In der Industrie zählen Tempo und Flexibilität in der Digitalisierung – aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen."

Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender,
Loh Group

„Unsere Familienunternehmen verbindet die Leidenschaft für Innovation“, sagt Professor Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group: „In der Industrie zählen jetzt Tempo und Flexibilität in der Digitalisierung – auch und gerade vor dem Hintergrund der aktuellen und kommenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Das voranzutreiben ist ein wesentliches Ziel der strategischen Partnerschaft zwischen German Edge Cloud und Scheer.“ Professor August-Wilhelm Scheer, Gründer und Inhaber der Scheer Holding, sagt: „Wir sind sehr froh, für Scheer einen innovationskräftigen Partner in der Industrie gefunden zu haben. Die GEC und Friedhelm Loh Group verfügen über tiefe Kenntnisse und Praxiserfahrungen der industriellen Automatisierungsprozesse. Scheer bringt Expertise im Bereich Applikationsentwicklung, Integration und Prozessautomatisierung ein. Gemeinsam verschaffen wir der fertigenden Industrie einfacheren Zugang zur Wertschöpfung mit IIoT. Davon profitiert vor allem der Mittelstand.“


Verkauf der Cubeware

Rödl und Partner hat Primrose Investments beim Verkauf des deutschen Business-Intelligence-Softwareanbieters Cubeware an das US-amerikanische Unternehmen Insightsoftware beraten. Mit der Transaktion will Insightsoftware, ein Portfoliounternehmen von TA Associates, HG Capital und Genstar Capital und Anbieter von Reporting-, Analyse- und Performance-Lösungen, die Präsenz und den Kundenstamm in Europa stärken. Das interdisziplinäre Rödl-und-Partner-Team wurde von Mario Schulz geleitet, der zusammen mit Juliane Krafft beim Carve-out, der Transaktionsgestaltung und den Verhandlungen rechtlich unterstützte.

Primrose Investments ist Teil der India Builders Corporation (IBC), eines international bekannten indischen Immobilienentwicklers mit generationsübergreifender Immobilien-Erfahrung. Das Unternehmen besitzt nach eigenen Angaben Kompetenzen in weiteren Geschäftsfeldern wie Plantagen, Hotel und Gastgewerbe, Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen und der Software-Entwicklung. Cubeware ist spezialisiert auf Business-Intelligence- und Performance-Management-Plattform.


Designing for Sustainability heißt die Forschungskooperation zwischen dem Hasso-Plattner-Institut und Massachusetts Institute of Technology, die am 2. November in New York City feierlich unterzeichnet wurde. Das Programm soll die gemeinsame wissenschaftliche Forschung an beiden Instituten in den Bereichen nachhaltiges Design, Innovation, Informatik und digitale Technologien sowie die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis vorantreiben. Mit diesem Engagement wollen HPI und MIT globale Herausforderungen angehen, wie sie in den United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) zum Ausdruck kommen. Das Programm wird Lehrkräfte und Studierende beider Einrichtungen miteinander verbinden, um eine möglichst große gesellschaftliche Wirkung zu erzielen. „Diese Kooperation bringt neue Möglichkeiten für die Forschung und unsere Studierenden“, sagt Christoph Meinel, Professor und Geschäftsführer am HPI sowie Leiter des Fachgebiets Internet-Technologien und -Systeme.

Im Bild v. l.: Hashim Sarkis, Dr. Moritz Matthey, Dr. Marcus Kölling, Prof. John Ochsendorf, Prof. Christoph Meinel.
Im Bild v. l.: Hashim Sarkis, Dr. Moritz Matthey, Dr. Marcus Kölling, Prof. John Ochsendorf, Prof. Christoph Meinel.

Unternehmensfusionen

Trotz des derzeit schwierigen makroökonomischen Umfelds liegt die Zahl der Unternehmensfusionen und -übernahmen unter Technologiedienstleistern weiter deutlich über dem historischen Durchschnitt.

So wurden in diesem Jahr weltweit 161 Transaktionen getätigt. Das sind zwei Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres 2021, aber über 40 Prozent mehr als 2019. Dienstleister, Technologieanbieter und Private-Equity-Firmen suchen weiterhin mit Hochdruck nach Fähigkeiten in den Bereichen Cloud, Engineering, Datenanalytik, Benutzerfreundlichkeit und Cybersicherheit. Die meisten Analysten gingen laut Information Services Group  wegen der weltwirtschaftlichen Turbulenzen davon aus, dass das Übernahmegeschehen in diesem Jahr deutlich abflaut.

ISG Grafik

Die Zahl der Unternehmensfusionen und -übernahmen unter Technologiedienstleistern blieb 2022 bisher unverändert hoch.

Zumindest für die Zahl der Fusionen und Übernahmen ist dies nicht der Fall. Allerdings ist der Wert dieser Übernahmen im Vergleich zum vergangenen Jahr um mehr als die Hälfte gesunken, da sich die Unternehmen aktuell auf kleinere, ergänzende Akquisitionen konzentrieren. So gab es im laufenden Jahr im Vergleich zu 2021 zum Beispiel zehn Prozent mehr Übernahmen, die unterhalb der Marke von 50 Millionen US-Dollar blieben.


Die IT-Kosten im Blick

Die digitale Transformation verändert die Wahrnehmung und das Selbstverständnis von klassischen IT- und DV/Org-Abteilungen, damit entsteht auch ein neues Bedürfnis gegenüber Dienstleistern.

In vielen Unternehmen gilt die IT-Abteilung nach wie vor ausschließlich als Kostenfaktor. Dass der Bereich einen zunehmend steigenden Wertbeitrag leistet, wird oft übersehen. Das betrifft zum einen die durch IT erreichte Kosteneffizienz im gesamten Unternehmen etwa durch die Automatisierung von Prozessen. Zum anderen ist IT immer häufiger Teil von innovativen Produkten und Services, die sich schon heute positiv auf das wirtschaftliche Ergebnis auswirken und zudem die Zukunftsfähigkeit sichern. Um die Zusammenhänge zwischen den von der IT verursachten Kosten und dem von ihr realisierten Wertbeitrag transparent zu machen, ist ein gesamtheitliches Management über die komplexen IT-Leistungsverflechtungen hinweg essenziell. Das ermöglicht das integrierte und ganzheitliche IT-Business-Management-Tool des Karlsruher Softwareanbieters Bee360.

Signing Ceremony MHP und Bee360
Signing Ceremony MHP und Bee360. V. l.: Team MHP mit Verantwortlichem Björn Kasten (Mitte links) sowie Sönke Claussen, CEO bei Bee360 (Mitte rechts), und sein Team.

Um Unternehmen eine optimale Kombination von Technologie und Beratung zu bieten, haben Bee360 und MHP eine strategische Partnerschaft vereinbart. Björn Kasten, Partner von Digital Platforms und Solutions bei MHP: „Die IT und die zugrunde liegende Infrastruktur lassen sich immer leichter nutzen. Ein intelligentes und optimales Zusammenspiel der Komponenten wird gleichzeitig immer anspruchsvoller. Unsere gemeinsame Motivation für die strategische Partnerschaft ist es, das Potenzial von Bee360 und MHP zu nutzen und Unternehmen eine Lösung an die Hand zu geben, mit der sie diese Herausforderung meistern können. Heute ist es wichtiger als jemals zuvor, den Überblick über die Organisation zu behalten und den Wertbeitrag der IT in den Fokus zu rücken. Dies stellt einen signifikanten Mehrwert für Unternehmen dar.“

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