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Für eine offenere Logistik

Dachser, DB Schenker, duisport und Rhenus gründen die Open Logistics Foundation, um das nächste Kapitel der Digitalisierung in der Logistik aufzuschlagen
4. Februar 2022
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Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist der Aufbau einer europäischen Open-Source--Community mit dem Ziel, die Digitalisierung in Logistik- und Supply-Chain-Management auf der Basis von Open Source voranzutreiben und logistische Prozesse durch De-facto-Standards zu vereinheitlichen. Eine derartige Technologieinitiative ist bis dato nicht nur einmalig in der Logistik, die Stiftungsgründer nehmen damit auch eine Vorreiterrolle beim Zukunftsthema Open Source ein.

Die Stiftung wendet sich an alle logistikaffinen Unternehmen und ihre IT-Entwickler. Sie ist über ihren ebenfalls in Berlin gegründeten Förderverein Open Logistics e. V. offen für neue Mitglieder aus allen Bereichen der Logistik, angefangen bei Industrie, Handel und Dienstleistung über Frachtführer bis hin zu
politischen Organisationen.

Zahlreiche Unternehmen haben ihre Mitarbeit im Förderverein bereits angekündigt, darunter AEB, BLG Logistics Group, GS1 Germany, Lobster Logistics Cloud und die Bochumer Setlog Holding, aber auch Vereine wie die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung sind dabei. So soll sichergestellt werden, dass Open Source auch in der Logistik die Bedeutung bekommt, die diesem Thema zusteht.

Legen die Basis für eine Open-Source-Community in der Logistik (v. l.): Stefan Hohm (Dachser), Prof. Michael ten Hompel (Fraunhofer IML), Stephan Peters (Rhenus), Christian Bockelt (DB Schenker), Markus Bangen (duisport).

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