MAG 22-02 Management

Expansion digitalisieren

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Geschrieben von E-3 Magazin

Internationales Wachstum ist das Ziel eines fast jeden ambitionierten Unternehmens. Aufgrund der Globalisierung sind selbst den kleinsten Firmen kaum mehr Grenzen gesetzt.

Eine zunehmende Internationalisierung und mehr werdende Niederlassungen bedeuten naturgemäß aber auch eine Vielzahl an neuen Herausforderungen. Nicht selten müssen Prozesse überdacht und effizienter gestaltet werden. Während die Globalisierung vielen Unternehmen Chancen in neuen Märkten bietet, so ist auch die Konkurrenz am Markt gestiegen.

Mit den neuen Entwicklungen ergeben sich Herausforderungen, die von vielen Betrieben nicht selten unterschätzt werden. Michael Seebacher, Geschäftsführer bei CNT Deutschland, weiß über Schwierigkeiten des Mittelstands Bescheid: „Der Markt wird immer größer, es gibt kaum noch Firmen, die nicht international unterwegs sind.“

Muss man plötzlich europaweit oder gar weltweit mehrere Niederlassungen führen, kann schon die gemeinsame Abwicklung von kleineren Projekten zur Herausforderung werden. Grundsätzlich seien die Aufgaben, mit denen sich die Unternehmen aus dem Mittelstand konfrontiert sehen, kaum zu verallgemeinern: „Manche unserer Kunden möchten ihren Materialstamm zentralisiert führen, die Pflege der Daten aber so einfach wie möglich gestalten. Andere möchten wissen, wie sie ihre Organisationsstruktur definieren sollen, sodass diese auch bei einem wachsenden Unternehmen flexibel bleibt“, so Seebacher. 

Michael Seebacher, CNT
Der Markt wird immer größer, es gibt kaum noch Unternehmen, die nicht international unterwegs sind. – Michael Seebacher, Geschäftsführer, CNT Deutschland

So unterschiedlich die Herausforderungen in den verschiedenen Branchen jedoch auch sind, lassen sich doch einige Gemeinsamkeiten erkennen. Ein häufiges Problem von Unternehmen ist beispielsweise die Datenpflege im System. „Oft werden die gleichen Daten innerhalb der Organisation von mehreren Niederlassungen oder Abteilungen verwendet“, erklärt Seebacher.

Teilweise führe fehlende Transparenz in der Stammdatenpflege dann dazu, dass Daten mehrfach oder falsch im System angelegt und verwendet werden. Hier spielt auch das Stichwort Effizienz eine große Rolle. Das Ziel bei einer Prozessoptimierung ist unter anderem auch die Entlastung der Mitarbeiter. „Wenn Prozesse automatisch oder semi-automatisch ablaufen und eine abteilungsübergreifende Transparenz geschaffen wird, haben Mitarbeiter die Möglichkeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren“, erläutert der Geschäftsführer. Zudem sei auch die Optimierung unterschiedlicher Logistikprozesse häufig Inhalt einer Anfrage an die Beratungsfirma. 

Aufgrund der vielschichtigen Herausforderungen der Globalisierung und deren Folgen für die eigene Organisation sowie der marktspezifischen Anforderungen greifen viele mittelständische Unternehmen auf digitale Hilfe in Form von Softwarelösungen zurück.

Auch in Zeiten von Corona war die Nachfrage hoch: „Zwar mussten manche Firmen IT-Projekte kurzfristig stoppen, dafür investierten andere ihre frei gewordenen Ressourcen explizit in die Umsetzung von digitalen Projekten“, stellt Geschäftsführer Michael Seebacher klar.

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