MAG 15-11 Szene

Einkauf per Self-Service

2015
Geschrieben von E-3 Magazin

Das Fashion- und Lifestyleunternehmen s.Oliver wickelt ab sofort den indirekten Einkauf im Self-Service-Verfahren über SAP Supplier Relationship Management (SRM) ab.

Mit dem SAP-SRM-Einsatz verfolgt s.Oliver das Ziel, die Beschaffung von Nicht-Produktionsmaterialien wie Büroartikel, Soft- und Hardware sowie Marketing-Services zu beschleunigen und zu vereinfachen.

Entscheidend ist die enge Integration der neuen Einkaufslösung in die vorhandenen SAP-Systeme. Damit benötigen die Mitarbeiter kein zusätzliches Passwort, um mit SRM zu arbeiten, sondern greifen nach der Anmeldung in ihrem rollenbasierten SAP-Portal direkt darauf zu.

Dies spart Zeit und erhöht die Sicherheit der gesamten SAP-Systemumgebung. Veränderungen in der Personalstruktur, die sich auf die Rolle von Mitarbeitern im Bereich des indirekten Einkaufs auswirken, lassen sich vom SAP HR automatisch an das SRM-System übertragen.

Winshuttle

Ohne zusätzliche manuelle Arbeitsschritte sind damit z. B. die fachlichen und finanziellen Genehmigungsberechtigungen revisionssicher gespeichert und immer auf dem neuesten Stand.

Die Anwender können die benötigten Materialien und Dienstleistungen mit wenigen Mausklicks bequem in der angeschlossenen Kataloglösung auswählen und in den Warenkorb laden. Dadurch wickeln immer weniger Mitarbeiter ihre Bestellungen am Einkauf vorbei ab. Mehrkosten werden verhindert.

Schneller laufen auch die fachlichen und finanziellen Genehmigungsprozesse, die bei der Katalogbestellung auf drei Freigabestufen reduziert wurden. Bei den Freitextbestellungen wurden die Freigabestufen sogar halbiert.

Die Anwenderfreundlichkeit trägt dazu bei, die Maverick-Buying-Quoten im indirekten Einkauf von s.Oliver zu reduzieren. Mitarbeiter nutzen das vorhandene SAP-Einkaufssystem dazu, anstatt „wild“ zu bestellen.

Apsolut unterstützte die Implementierung der SAP-basierten Einkaufslösung mit einem ganzheitlichen Projektansatz – von der Planung über Projektmanagement und -koordination bis zum Know-how-Transfer für die Anwender.

Zuerst wurden für jeden Blueprints erstellt und mit den Fachbereichen abgestimmt, dann daraus Implementierungskonzepte entwickelt. Die SRM-Einführung ist Teil eines Gesamtprojekts, mit dem s.Oliver auch künftig zusammen mit Apsolut die Geschäftsprozesse in der indirekten Beschaffung weltweit optimieren will.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

Hinterlassen Sie einen Kommentar