MAG 21-09 Szene

Einfacher geht immer

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Geschrieben von E-3 Magazin

Der Cloud Foundry Summit 2021, der am 21. und 22. Juli auch dieses Jahr pandemiebedingt virtuell stattfinden musste, hielt allerlei Überraschungen bereit.

Auf dem Programm des Summits standen Neuigkeiten zur aktuellsten Version von cf-for-k8s (Cloud Foundry für Kubernetes) sowie Nachrichten von Foundation-Mitgliedern.

cf-for-k8s v5

„Der erste Ansturm der Entwickler auf Kubernetes war ein bisschen fehlgeleitet“, erklärte Chip Childers, Executive Director der Cloud Foundry Foundation, im Zuge einer Pressekonferenz am Tag vor dem Summit. „Kubernetes ist eine Infrastruktur, die in vielerlei Hinsicht virtuellen Maschinen ähnelt. Es ist absolut die nächste Version der Infrastruktur, es hat eine Menge Potenzial – aber es ist Infrastruktur. Die Entwickler, die sich dafür entscheiden, direkt mit Kubernetes zu interagieren, stellen fest, dass sie eine Menge Arbeit leisten müssen, um von ihrem Code zur laufenden Software zu gelangen. Es ist eine Priorität der Cloud Foundry Foundation, das Leben der Entwickler auf dieser Infrastruktur zu erleichtern.“

Die neueste Version von cf-for-k8s (v5) mit Aktualisierungen der Kernkomponenten von Cloud Foundry soll zu diesem Ziel beitragen. Die Lösung unterstützt jetzt kpack v0.3.1 und Istio v1.9.5 und kann auf Kubernetes-Clustern mit v1.18 bis v1.20 installiert werden. Das Projekt hat den Upgrade-Prozess für die zugrunde liegenden Istio-Service-Mesh-Networking-Komponenten deutlich verbessert und wurde aktualisiert, um die neueste Generation von Paketo-Buildpacks zu unterstützen.

Was gibt es Neues?

Auch die Mitglieder der Foundation hatten einige Neuigkeiten in petto. So kündigte Minio die Verfügbarkeit seiner Objektspeicher-Suite auf der OpenShift-
Plattform und dem Marketplace von RedHat an. Mit einer zertifizierten Red-Hat-Lösung ist Minio nun auf jeder wichtigen Kubernetes-Distribution sowie bei jedem großen Cloud-Anbieter verfügbar.

SAP hat sich ebenfalls engagiert: Das ERP-Unternehmen hat die allgemeine Verfügbarkeit der neuen Bosh-Stammzelle für die Cloud-Foundry-Community bekannt gegeben. Zuvor wurde die Stemcell von einer anderen Firma erstellt, gewartet und freigegeben. Da dieses Unternehmen beschloss, seine Arbeit an den Stemcells einzustellen, hat sich SAP bereit erklärt, die Community mit einem neuen Stemcell-Angebot zu unterstützen und Sicherheitsupdates für Tausende von virtuellen Maschinen (VMs) zu liefern.

Auch VMware hat viel geleistet, vor ­allem bei der Entwicklung der neuen tech­nischen Governance-Struktur der CFF, die Transparenz und das Einbeziehen der Community-Aktivitäten zu ihren wichtigsten Zielen zählt. Das Unternehmen war ebenfalls federführend bei der Entwicklung neuer Cloud-Foundry-Funktionen, darunter die Unterstützung für HTTP/2-­Routing. Außerdem hat VMware an der ersten allgemeinen Verfügbarkeit (GA) der Bionic-Stammzelllinie gearbeitet.

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E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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