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Digitalthemen 2016 – Security first

2016
Geschrieben von E-3 Magazin

IT-Sicherheit, Cloud Computing und Industrie 4.0 sind die drei wichtigsten Digitalthemen des Jahres. Das hat der Digitalverband Bitkom in seinem aktuellen Branchenbarometer erhoben.

In der Spitzengruppe folgen Big Data und das Internet of Things. Das hat die jährliche Trendumfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach liegt das Thema IT-Sicherheit, wie bereits vor zwei Jahren, mit 59 Prozent der Nennungen an der Spitze.

Der Dauerbrenner Cloud Computing folgt mit 58 Prozent dicht dahinter. Damit konnte Industrie 4.0 im Vergleich zum Vorjahr einen Platz gutmachen und landet erstmals unter den drei wichtigsten Themen:

Die Digitalisierung von Produktionsprozessen unter dem Schlagwort Industrie 4.0 nennen 54 Prozent der befragten Unternehmen. Auf 51 Prozent kommt die Auswertung großer Datenmengen (Big Data).

Das „Internet der Dinge“ folgt auf Platz fünf. 47 Prozent der IT-Manager betrachten das Internet of Things als wichtiges Digitalthema.

„Alles, was vernetzt werden kann, wird vernetzt – vom Auto bis zur Zahnbürste. Möglich machen das leistungsfähige Mikrochips, leichte Sensoren und die mobilen Datennetze“

sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

„Das Internet der Dinge eröffnet unzählige Anwendungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen.“

Nach Schätzungen von Marktforschern werden im laufenden Jahr weltweit mehr als sechs Milliarden Gegenstände mit dem Internet verbunden sein.

Die steigende Bedeutung der Vernetzung zeigt sich auch bei den weiteren Digitalthemen des Jahres. So konnte sich das Thema Smart Home mit 27 Prozent in diesem Jahr vom elften auf den siebten Rang vorschieben.

„Die Schlagzahl bei der Heimvernetzung steigt“

sagte Rohleder.

Neben neuen Marktteilnehmern bieten immer mehr Hersteller klassischer Haus­technik Produkte an, die per Internet verbunden sind und zum Beispiel über eine Smartphone-App gesteuert werden können.

Neuen Schwung bekommt auch das Thema E-Health, das es in den vergangenen Jahren nie unter die Top 10 geschafft hat und jetzt auf dem neunten Platz liegt (Vorjahr: Platz 14). 21 Prozent der befragten Unternehmen nennen E-Health als wichtiges Thema.

„Die rasante Verbreitung von Fitness-Trackern und Gesundheits-Apps zeigt, welches Potenzial digitale Technologien in der Prävention und in der medizinischen Versorgung haben“

sagte Rohleder.

Gleichzeitig wurde mit der Verabschiedung des E-Health-Gesetzes im vergangenen Jahr eine wichtige Grundlage für die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelegt.

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