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Digitalisierungskompetenz muss in die Geschäftsführung

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Geschrieben von E-3 Magazin

Wer die digitale Transformation des eigenen Unternehmens erfolgreich vorantreiben will, sollte vor allem ein hohes Maß an Digitalisierungskompetenz in der Geschäftsführung verankern.

Unternehmen mit dem CIO in der Geschäfts-führung weisen einen überdurchschnittlich hohen Industrie-4.0-Reifegrad auf. Das ist eine zentrale Erkenntnis des Industrie-4.0- Barometers 2020, das die Management- und IT-Beratung MHP in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München veröffentlicht hat.

An der Umfrage, die im vergangenen Jahr bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde, nahmen über 200 Experten, insbesondere Führungskräfte aus IT- und Fachabteilungen, aus Unternehmen unterschiedlicher Indus­triezweige im DACH-Raum teil. Im Fokus standen diesmal Cloud Services und die 5G-Technologie.

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Kapazitätsengpässe und veraltete IT-Infrastrukturen bremsen Industrie-4.0-Vorhaben (Quelle: MHP)

Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2020 zwar sowohl beim Technologieeinsatz als auch bei den IT-Infrastrukturen einen positiven Trend. Allerdings blieben die ganz großen Fortschritte aus. Besonders in der Automobilindustrie, die aufgrund neuer Antriebstechnologien und Mobilitätskonzepte aktuell ohnehin vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte steht, stellt der wechselhafte Verlauf der Pandemie eine Herausforderung dar.

Großes Potenzial für die Digitalisierung der industriellen Produktion sehen die Teilnehmer sowohl in Cloud Services als auch in der 5G-Technologie. Beides kann die Basis für bereichsübergreifende Strukturen und Strategien bilden. Allerdings: Der Einsatz dieser Technologien steckt meist noch in den Kinderschuhen.

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