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Digitalisierung der Automobilbranche

[shutterstock.com: 1489717889, Gorodenkoff]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Die Bedeutung des Finanzbereichs von Automobilherstellern wird erheblich zunehmen. Wo Unternehmen in Deutschland diesbezüglich stehen, zeigt eine Studie von MHP.

Die Unternehmen der Branche müssen einerseits finanzielle Mittel bereitstellen, um innovative Produkte, Services und Geschäftsmodelle auf den Weg zu bringen. Andererseits müssen sie dauerhaft Liquidität und Rentabilität sicherstellen – wie wichtig das ist, zeigt die aktuelle Krise. Die verschiedenen Finance-Disziplinen sind dafür die Grundlage.

Die digitale Transformation bietet die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit des Finanzbereichs zu steigern und für die anstehenden Herausforderungen fit zu machen. Wo OEMs und Zulieferer in Deutschland diesbezüglich stehen, hat die Management- und IT-Beratung MHP gemeinsam mit der Georg-August-Universität Göttingen und der Universität Groningen untersucht. Die Ergebnisse sind in der Studie „Die Digitalisierung des Finanzbereichs in der Automobilbranche“ veröffentlicht.

77 Prozent der Teilnehmer stimmen der Aussage zu, dass IT-Lösungen künftig eine größere Rolle im Aufgabenportfolio des Finanzbereichs spielen werden. Allerdings sind nur 48 Prozent mit der aktuellen technischen Infrastruktur (der Hardware und den Netzwerken) zufrieden, 40 Prozent mit der Systemlandschaft (der Software).

Wie würden Sie die Qualität der finanzrelevanten Systemlandschaft Ihres Unternehmens beschreiben? Unsere Systemlandschaft… – Gut erkennbar: Größere Unternehmen stehen vor größeren Herausforderungen in Bezug auf die Systemlandschaft. n = 95 (Quelle MHP)

Wohl auch deshalb nutzen nur 27 Prozent der Studienteilnehmer digitale Technologien regelmäßig. Geeignet sind die Lösungen eher für einfachere Aufgaben wie die Bereitstellung von Daten (63 Prozent Zustimmung) oder deren Analyse (49 Prozent Zustimmung). Die Analyse von polystrukturierten internen und externen Daten ist dagegen lediglich bei elf Prozent der Teilnehmer möglich.

In der Studie, für die mehr als 100 Verantwortliche aus Automotive-Unternehmen – darunter sämtliche deutsche OEMs – befragt wurden, werden die empirischen Ergebnisse übersichtlich dargestellt und nach unterschiedlichen Kriterien ausgewiesen. So lassen sich auch Abhängigkeiten erkennen und differenzierte Aussagen treffen. Die Beurteilung der Ziele einer digitalen Transformation hängt maßgeblich davon ab, ob eine digitale Strategie vorhanden ist. Wenn ja, werden sämtliche abgefragten Ziele positiver eingeschätzt.

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E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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