MAG 1912 Personal

Deutsche Arbeitnehmer zögerlicher bei Umschulungen

Deutsche Arbeitnehmer zögerlicher bei Umschulungen
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Geschrieben von E-3 Magazin

In den kommenden Jahren werden neue Jobs mit neuen Anforderungen entstehen. Deutsche Arbeitnehmer sind im globalen Vergleich zögerlicher bei Umschulungen.

Das zeigt eine internationale Arbeitsmarktstudie von Stepstone. Ein Teil der Arbeitnehmer in Deutschland ist offen dafür, sich beruflich komplett neu zu orientieren – das ist ein gutes Zeichen.

Dass es aber nur 53 Prozent sind, ist alarmierend. Weltweit sind im Schnitt zwei Drittel bereit, neue Fähigkeiten für einen komplett anderen Job zu erlernen. Damit liegt Deutschland unter den letzten zehn Prozent der Länder.

Geht es um die aktuell absolvierten fachlichen Weiterbildungen, liegen die Deutschen deutlich hinter ihren globalen Kollegen. Während weltweit 65 Prozent regelmäßig Zeit in Weiterbildungen investieren, sind es in Deutschland gerade einmal 38 Prozent.


 

Damit gehören deutsche Arbeitnehmer zur Gruppe der „Zögernden“, also derjenigen, die große Auswirkungen erwarten, aber noch nicht viel tun, um sich darauf vorzubereiten.

In einem Punkt sind sich alle Arbeitnehmer länderübergreifend einig: Um die Anforderungen der zunehmenden Globalisierung und Automatisierung erfolgreich meistern zu können, sind Kommunikationsfähigkeiten die wichtigsten Kompetenzen, die Fachkräfte künftig besitzen müssen.

Nach Einschätzung der Deutschen werden sich diejenigen behaupten können, die zudem Problemlösungs­fähigkeiten, Führungskompetenz und analytische Fähigkeiten besitzen.

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E-3 Magazin

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