Human Resources MAG 21-09

Der Modern Workplace hat Schwächen

[shutterstock_1752369068_ Roman Samborskyi]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Eine Workday-Umfrage über die Stimmung und Prioritäten am Arbeitsmarkt zeigt, dass besonders die Gruppe der 18- bis 34-Jährigen mit der Pandemie zu kämpfen hat.

Workday veröffentlicht die Ergebnisse einer Studie zur Stimmung am europäischen Arbeitsmarkt hinsichtlich der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Leadership, Karriere, Motivation und Homeoffice.

Für einige Mitarbeitende geht die abrupte Umstellung auf Heimarbeit mit verlorenen Karriere-Chancen einher. Das gilt insbesondere für Mitarbeitende zwischen 18 und 34 Jahren, von denen in Deutschland 40 Prozent ihre Möglichkeiten, im vergangenen Jahr neue Verantwortlichkeiten und Fähigkeiten zu erlangen, verringert sehen. Deutlich geringere Befürchtungen hegen die 34- bis 55-Jährigen sowie die Altersgruppe darüber. Hier sehen sich nur 25 beziehungsweise 17 Prozent in ihrer beruflichen Entwicklung ausgebremst.

Im europäischen Vergleich ist die Stimmung in Deutschland damit insgesamt am positivsten. In den neun untersuchten Märkten arbeiteten im vergangenen Jahr 61 Prozent von zu Hause aus. Während die Homeoffice-Zahlen in der Schweiz dem europäischen Durchschnitt entsprechen, belegt das Vereinigte Königreich mit 71 Prozent den Spitzenplatz. Im Vergleich dazu befand sich in Deutschland gerade einmal jeder Zweite in Heimarbeit. Am wahrscheinlichsten war dies für Mitarbeitende in den Branchen Technologie und Telekommunikation (87 Prozent) sowie Mitarbeitende von Finanzdienstleistern (74 Prozent).

Inzwischen planen zwei von drei deutschen Unternehmen auch über die Pandemie hinaus den Home­office-Betrieb. Vorreiter ist auch hier die Technologie-Branche, ebenso wie Unternehmen mit über 5000 Beschäftigten.

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E-3 Magazin

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