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Der Fiori-Trick

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SAP will endlich das Versprechen zum One-Domain-Modell einlösen. Aber das Ziel ist nicht fundierte Informatikleistung, sondern tricksen auf der Benutzeroberfläche.

Fiori und SAP-UI5 sind keine schlechte Erfindung. Warum die preisgekrönte Benutzeroberfläche zu einem Integrationswerkzeug mutieren muss, wird sich so schnell nicht der SAP-Community erschließen.

Jedenfalls hat SAP-Vorstandsmitglied Thomas Saueressig in einem Webinar auf die Bedeutung von End-to-End-Prozessen hingewiesen und angemerkt, dass die Harmonisierung auch mit Fiori realisiert werden kann. SAP-Chef Christian Klein hat die Integration aller Cloud-Zukäufe in das SAP´sche ERP versprochen und erklärt, dass SAP am Ende dieses Jahres zu 90 Prozent das selbstgesteckte Ziel erreichen wird.

In einem SAP-Community-Call hat Vorstandsmitglied Thomas Saueressig versprochen, alles Mögliche zum Gelingen der Integration auf Anwenderebene zu unternehmen. Genaugenommen integriert und konsolidiert SAP aber nicht mehr, sondern versteckt alle Bruchstellen unter der Oberfläche Fiori. Das grafische User Interface wird somit zum Kleister, der alles zusammenhalten soll und dem Anwender einen Eindruck von Harmonie vermitteln muss.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel.: +49(0)8654 77130-21

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