Chefredakteur-Blog

Data Hub Ende

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Vor einiger Zeit bekam ich den Rat, nicht mehr allzu viel Aufmerksamkeit und Papier dem Thema „SAP Data Hub“ zu widmen.

Zugegeben, anfangs als Ex-SAP-Executive Franz Färber auf der Sapphire in Orlando einst das Konzept präsentierte, war ich begeistert.

Die Idee, Daten nicht mehr zu bewegen, sondern die gewünschten Ergebnisse selbst auszuliefern, ist faszinierend. Nur hier hat SAP die Rechnung ohne den Wirten gemacht.

Ein Server, der ständig damit beschäftigt wäre, fremde Datenabfragen intelligent zu befriedigen, ist dann letztendlich für seine ursprüngliche Verwendung wertlos.

Oracle

Der SAP´sche Data Hub macht jeden Server zum Gehilfen eines begehrlichen Prozesses und niemand könnte vorhersagen, wie viel Ressourcen diese Datendienstleistungen brauchen würden.

Was auf dem Papier als genial erscheint, entwickelt sich in der Realität zum unbeherrschbaren Monster. SAP wird noch viel Aufwand betreiben, bis man endlich die Datenkomplexität eines zukünftigen ERP-Systems in der Wolke und on-prem konsolidiert haben wird.

Bleibt zu hoffen, dass die etablierten AnyDB-Szenarien noch bis 2030 halten – aber auch da ist SAP der Community eine Antwort schuldig.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel.: +49(0)8654 77130-21

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