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Das Cloud-Sicherheitsniveau

Das Cloud-Sicherheitsniveau
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Geschrieben von E-3 Magazin

Die Modernisierung der IT und die damit verbundene Cloud Transformation sind und bleiben Topthemen von CIOs im Jahr 2020. Die Veränderungen in der IT-Organisation werden laut der Lünendonk-Studie „IT-Strategien und Cloud-Sourcing im Zuge des digitalen Wandels“ deutlich.

Die Entwicklung geht dabei sehr stark hin zu hybriden Modellen, weil Cloud- und On-premises-Lösungen künftig mehr oder weniger nebeneinander existieren werden.

Aus unterschiedlichen Gründen ist es für viele Unternehmen auch gar nicht möglich, bestimmte Teile ihrer IT-Altsysteme in die Cloud zu transferieren, beispielsweise weil aufgrund von Prozessanforderungen die Anwendungen unverändert bestehen bleiben müssen oder regulatorische Anforderungen gegen eine Cloud-Migration sprechen (siehe auch Seite 24).

Beim Thema Datensicherheit ziehen 55 Prozent der befragten IT-Entscheider sogar bereits die Cloud dem On-premises-Betrieb vor, weil die Cloud-Provider aus Sicht der Befragten höhere Sicherheitsstandards bieten können.

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Allerdings gilt es laut 79 Prozent der Studienteilnehmer auch zu beachten, dass hybride IT-Landschaften zu höheren Sicherheitsanforderungen führen, die sich aus der Vernetzung von lokal installierten Anwendungen mit den Cloud-Lösungen ergeben.

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Frage: Welche der nachfolgenden Themen sind für Unternehmen derzeit relevant und wo arbeiten Sie mit externen Beratern zusammen? Quelle: Lünendonk-Studie 2019 „IT-Strategien und Cloud-Sourcing im Zuge des digitalen Wandels“, Januar 2020

Laut der Lünendonk-Studie legen 40 Prozent der befragten CIOs und IT-Manager im Jahr 2020 einen Schwerpunkt auf die Migration von On-pre­mises-Anwendungen in die Cloud. 36 Prozent der befragten Manager wollen darüber hinaus einen Fokus auf den Aufbau von Hy­brid-Cloud-Modellen setzen.

Bei der Frage, warum Unternehmen überhaupt Daten in die Private oder Public Cloud verlagern, geht es den meisten Unternehmen (78 Prozent) in erster Linie um technische Themen wie den flexiblen und skalierbaren Betrieb der Anwendungen.

72 Prozent sehen ferner die Abdeckung von Lastspitzen als wesentlichen Grund dafür an, ihre Anwendungen in der Cloud zu betreiben. „Altsysteme haben häufig das Problem, dass sie nicht über offene Schnittstellen zur Anbindung von Drittanwendungen verfügen, sodass neue digitale Produkte oft nur mit sehr hohem Aufwand integriert werden können.

Die Migration von Altanwendungen in die Cloud ist daher ein beliebtes Instrument bei der IT-Modernisierung“, erläutert Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk und Hossenfelder und Studienautor.

Für die meisten der befragten IT-Entscheider ist aufgrund der vielen neuen Anforderungen an die IT-Abteilung die Neuausrichtung der IT-Organisation sehr relevant.

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