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Corona beschleunigt Digitalisierung im Mittelstand

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[shutterstock: 1146107879, Creative Lab]
Geschrieben von E-3 Magazin

Der deutsche Mittelstand wird digitaler, Corona wirkt als Treiber. Flexible IT hilft gegen die Folgen der Pandemie. Zu diesem Ergebnis kommt die Telekom in einer neuen Studie.

46 Prozent der befragten Unternehmen haben Geschäftsmodelle, Produkte und Services während der Coronakrise kurzfristig angepasst. Mehr als die Hälfte führte neue Arbeitsplätze im Homeoffice ein oder weitete das Angebot aus. Fast drei Viertel boten ihren Mitarbeitern an, im Homeoffice zu arbeiten. Diese Schritte haben die Digitalisierung im deutschen Mittelstand insgesamt beschleunigt. Besonders deutlich wird das Tempo bei der Produktivität.

Die digitale Transformation erreicht mit 56 Indexpunkten und einem Plus von vier Zählern gegenüber dem Vorjahr einen neuen Höchststand. Beispiele sind verbesserte Arbeitsabläufe und Strukturen. Mobiles und flexibles Arbeiten erleichtern den Transfer von Arbeitsplätzen ins Homeoffice. Dort sind Teams räumlich voneinander getrennt und arbeiten doch effizient zusammen.

Gefragt waren deshalb vor allem Tools für die Zusammenarbeit und für effizientere Abläufe. Unternehmen investierten kurzfristig in mobile Endgeräte und mobile Business-Anwendungen. Das hat die Digitalisierung insgesamt vorangetrieben. Auch das Gesundheitswesen, das Dienstleistungsgewerbe und der Handel nutzen verstärkt digitale Lösungen. Die Beziehung zu Kunden fragt nicht nach Lockdowns.

Viele Firmen nutzen deshalb für den Kontakt digitale Kanäle und soziale Netzwerke. Dort vermarkten sie ihre Produkte und Services. Unternehmen kommunizieren so topaktuelle Angebote und beraten per Video. Das scheint weitgehend gelungen: Der Indexwert für den Bereich Beziehung zu Kunden steigt im Vergleich zum Vorjahr um drei Punkte auf 58 Zähler. Viele Mittelständler haben außerdem ihre Geschäftsmodelle mit digitalen Produkten weiterentwickelt. Hier steigt der Indexwert ebenfalls um drei Punkte auf 51.

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Die Digitalisierung des Mittelstands. Stand: November 2020.

Konstant wichtig mit 68 Indexpunkten bleiben der Schutz und die Sicherheit von Daten. Die Corona­krise zwingt außerdem zum Spagat zwischen Sparen und Investieren. Sinkender Umsatz und begrenzte Budgets führen zu klaren Prioritäten bei Investitionen. Dazu zählen mobile Endgeräte, Tools für Kommunikation und Kollaboration sowie VPN-Lösungen. Auch im Fokus: der Schutz und die Sicherheit von Daten. T

ools in der Cloud, privates WLAN und ungesicherte Arbeitsräume im Homeoffice bergen neue Gefahren. Trotz der Krise halten 60 Prozent der Unternehmen an ihrem IT-Budget fest. 18 Prozent der Unternehmen stellen ihre Investitionen dagegen zunächst zurück. Diese Unternehmen finden sich vor allem in stärker von der Krise betroffenen Branchen wie dem Gastgewerbe.

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