Information und Bildungsarbeit von und für die SAP®-Community

Community Short Facts - November 2022

Keine monatlichen SAP-Meldungen sollen außer Acht gelassen werden. Die Short Facts widmen sich den kleineren Neuigkeiten sowie den scheinbar mehr oder weniger wichtigen Statements der Community. Hier ist der Platz für SAP-spezifische Pressemitteilungen, die sonst gerne übersehen werden.
5. Dezember 2022
Shortfacts
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Weißbuch zum S/4-Umstieg

Das Software- und Beratungsunternehmen SNP hat ein Weißbuch zum Thema S/4 veröffentlicht. „Seit dem Launch von SAP S/4 Hana im Jahr 2015 haben wir uns als Pioniere und Vordenker der Mission verschrieben, für SAP-Kunden den Wechsel so einfach, individuell und effektiv wie möglich zu gestalten“, so Gregor Stöckler, COO von SNP. „Auf dieser Mission haben wir mit unserem Bluefield-Ansatz bereits gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern über 400 Transformationsprojekte nach SAP S/4 Hana erfolgreich durchgeführt.“ Mit dem Weißbuch will SNP die gesammelten Erfahrungen an SAP-Anwenderunternehmen weitergeben, über Dos und Don’ts sowie Trends informieren und Einblicke in konkrete Transformationsprojekte nach S/4 geben.

Die IT-Experten haben unter anderem eine Metastudie über die aktuelle Studienlage für die Migration nach S/4 erstellt und dabei vor allem die Motivation, das Timing und die Vorgehensweise untersucht. Besonders lesenswert sind die Analyse von über 2000 SAP-Systemen und daraus abgeleitete Hinweise auf Optimierungen und Modernisierungen von aktuellen SAP-Systemlandschaften, ein Leitfaden zur softwarebasierten und flexiblen Reise nach S/4 sowie eine Einschätzung der gängigen Transformationsansätze.

Georg Stöckler, SNP

"Seit dem Launch von S/4 im Jahr 2015 haben wir uns als Vordenker der Mission verschrieben, den Wechsel so einfach wie möglich zu gestalten."

Gregor Stöckler, COO, SNP


Managed-Security-Paket

Cbs hat mit SecurityBridge, dem führenden Anbieter einer SAP-Security-Plattformlösung, eine Partnerschaft geschlossen, um der wachsenden Nachfrage nach umfassenden und zuverlässigen Serviceangeboten im Bereich SAP-Security für SAP-Bestandskunden gerecht zu werden. Aktuell nehmen Sicherheitsbedrohungen, Abhörskandale und internationale Wirtschaftsspionage deutlich zu. Die Bereitstellung von Diensten und Daten für interne und externe Verbraucher stellt die SAP-Systemlandschaften der Firmen auf den Prüfstand. Cbs bietet neue Sicherheitsservices auf Basis der intelligenten Lösung der SecurityBridge-Plattform. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Kunden gegen die Bedrohung durch einen Cyberangriff auf kritische SAP-Unternehmensanwendungen zu erhöhen.


HR-Dokumentenprozesse

Centric hat seinen Document Builder um eine Standardschnittstelle für die elektronische Signatur von DocuSign ergänzt. Durch die Produktpartnerschaft der beiden Branchenführer können Kunden ihre SAP-integrierte Dokumentenerstellung bis hin zur rechtsgültigen Unterschrift vollständig digital abwickeln. Als tiefe API-Integration wird der DocuSign-Signaturprozess in die Dokumentenbearbeitung mit dem Document Builder integriert. Damit können HR-Abteilungen ohne Projektaufwand eine entscheidende Digitalisierungslücke schließen und die Erstellung von Arbeitsverträgen, Bescheinigungen effizient und rechtssicher abwickeln. Das bringt einen Performance-Schub in die Dokumentenbearbeitung und macht den Signaturprozess für Führungskräfte und HR-Verantwortliche flexibler und transparenter.


Automatisierte Auftragsverarbeitung

Esker, der Anbieter der gleichnamigen Cloud-Plattform, gab bekannt, dass Suntory Beverage und Food Spain seine Prozesse in der Auftragsverarbeitung und im Kundenservice ab sofort mit Esker automatisiert. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Getränkeherstellern und ist für Erfrischungsgetränkemarken wie Schweppes, La Casera, TriNa und Sunny Delight bekannt. Man wandte sich an Esker, um die manuelle Verarbeitung und die damit verbundenen Fehler zu reduzieren und die Effizienz in der Lieferkette zu steigern, die an die Anforderungen des Vertriebsmodells angepasst ist.

Die Esker-Lösung für die Auftragsverarbeitung nutzt maschinelles Lernen, um häufig wiederholende Aufgaben mit geringem Mehrwert in der Auftragsabwicklung über eine sichere, zentralisierte und cloudbasierte Plattform abzudecken. Esker Synergy AI „lernt“ automatisch, wie Kundenbestellungen verarbeitet werden, und verbessert dabei kontinuierlich sein Verständnis der Daten. So wird die Lösung mit der Zeit immer genauer und effizienter. Ziel ist eine vollständig automatisierte Verarbeitung. Mit der automatisierten Auftragsverarbeitung konnte  Suntory in nur einem Jahr 3400 Stunden Verwaltungsarbeit einsparen und die Fehlerquote erheblich senken.


S/4-Integration für CAT 6.0

SAP-Partner T.con gab bekannt, dass das Manufacturing Execution System CAT 6.0 von SAP für die Integration mit SAP S/4 zertifiziert wurde. Unternehmen nutzen die im SAP Store verfügbare Lösung, um Produktionsumgebungen mithilfe von MES-Modulen zu digitalisieren. Mehr als zwei Dutzend Unternehmen rund um die Welt setzen die MES-Lösung ein. Michael Karl, Product Owner MES bei T.con: „Die erneute Zertifizierung beweist, dass MES CAT der optimale zentrale Baustein für den Aufbau einer digitalisierten Produktion auf Basis eines vollintegrierten Systems ist. Für unsere Kunden signalisiert das Zertifikat Investitionssicherheit. Es gewährleistet, dass unsere Software auch mit zukünftigen SAP-Releases funktioniert.“ Ein State-of-the-Art-User-Interface, das dem Werker einen intuitiven Zugang zu Informationen ermöglicht, ist ein Beispiel für so eine Neuerung. Aufgrund von offenen Standard-Schnittstellen ist MES CAT optimal für den Aufbau hybrider Systemlandschaften geeignet, bei denen Mission-Critical-Systeme wie die Fertigungssteuerung als On-prem-System abgebildet werden. Hier stehen Faktoren wie die Ausfallsicherheit im Vordergrund.


Carve-out mit 22 SAP-Systemen

Nach dem Verkauf von Globus aus dem Migros-Konzern stand das Unternehmen vor der Aufgabe, den IT-Carve-out zu vollziehen, das heißt die Auslösung aller IT-Systeme der Migros hin zu neuen Dienstleistern. Insgesamt mussten rund 75 Prozent aller IT-Services der Globus-Systemlandschaft herausgelöst werden, darunter auch die SAP-Systeme, deren Basis bei der Itesys wieder aufgebaut wurde. Retailsolutions aus der Schweiz agierte als Migrationspartner an der Seite von Globus. Insgesamt wurden 14 SAP-ERP-Systeme und 8 Java-basierte Systeme in die Umgebung des neuen Basisproviders der Itesys integriert.

Der Ablösungsprozess wurde in mehreren Teilen umgesetzt. Zunächst die Reporting-Systeme BW, Portal und BO, dann folgten die Retail- und Pipe-Systeme und zuletzt das Finanz- und HR-System sowie das PO. Etwa 150 Schnittstellen sind die Basis für einen Datenaustausch zwischen verschiedenen in- und externen Systemen und ermöglichen so die Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse sowie den weiteren störungsfreien Ablauf der Geschäftsprozesse.


Service- und Instandhaltungsprozesse digitalisieren

MobileX präsentierte eine Serviceplattform zur Digitalisierung von Field-Service- und Instandhaltungsprozessen. Mit dem Angebot im Abomodell können Unternehmen ohne Integrationsprojekt mit der Digitalisierung ihrer Field-Service- und Instandhaltungsprozesse starten. Die Cloud-Lösung verbindet alle Beteiligten wie Disponenten, Techniker, Service- und Instandhaltungsleiter sowie Subdienstleister miteinander und bildet alle relevanten Prozesse von der Auftragsanlage über die Einsatzplanung der Techniker, die Auftragsbearbeitung vor Ort bis zur Dokumentation digital ab. Die Oberfläche der Serviceplattform ist intuitiv und anwenderfreundlich, sodass die Mitarbeiter ohne eine Schulung damit starten können. Die Serviceplattform eignet sich für Unternehmen ab zehn Technikern oder Instandhaltern.

Durch das Abomodell wissen Unternehmen genau, mit welchen Kosten sie rechnen müssen, und sparen sich Investitionen in den Erwerb von Lizenzen, Serverinfrastruktur, Updates, Betrieb und Wartung. Mit der webbasierten Lösung planen Disponenten die Einsätze ihrer Außendiensttechniker oder Instandhalter per Plantafel oder Karte. Sie verwalten Kundendaten, Ressourcen, Material und technische Objekte. Dabei behalten sie den Überblick über den aktuellen Status und erhalten die Rückmeldungen zu den Aufträgen von den Technikern oder Instandhaltern. Durch den direkten Im- und Export von Kundendaten ermöglicht die Serviceplattform Unternehmen einen schnellen Start in die Cloud ohne Integrationsprojekt.


Terminologiedatenbank

Die Pflege von Stammdaten gilt vielen Industrieunternehmen als zeitaufwendig und unbedeutend. Doch aktuelle, gut strukturierte, vollständige und eindeutige Stammdaten bilden eine wichtige Grundlage für Fortschritte in der Digitalisierung. An vielen Stellen im Unternehmen werden Beschreibungen benötigt, die sich auf Stammdaten zurückführen lassen: Sie finden sich in Bestellungen des Einkaufs, als Materialkurztexte, in Artikelbeschreibungen oder Angeboten des Verkaufs und werden von vielen Händen in ERP-Systemen gepflegt. Wie wäre es, wenn diese Texte automatisch aus vorhandenen Daten erzeugt würden? Dies schaffen Software-Tools von Simus Systems.

Sie analysieren Bezeichnungen, zerlegen die vorhandenen Begriffe in Bausteine, erkennen unterschiedliche Schreibweisen und qualifizieren sie nach häufiger Verwendung. Daraus lässt sich leicht eine Terminologiedatenbank ableiten, die das Begriffssystem an die umgebenden PDM- und ERP-Systeme weitergibt. Im zweiten Schritt werden die definierten Begriffe zur regelbasierten, automatischen Textgenerierung verwendet. Überall im Unternehmen tauchen nun aktuelle, einheitliche und aussagekräftige Beschreibungen auf! Was für deutsche Texte gilt, gelingt auch bei Übersetzungen. Die automatische Übertragung in beliebige Fremdsprachen spart internationalen Unternehmen Arbeitsaufwand und Kosten.


In die S/4-Cloud

SAP-Partner SNP hat das Unternehmen Mykita, einen High-End-Hersteller von Brillendesign mit Sitz in Berlin, erfolgreich in die S/4-Cloud migriert. Mykita hat in dem über zwei Jahre laufenden Projekt alle weltweiten Standorte gleichzeitig in die neue SAP-Cloud-Lösung überführt. Dem Unternehmen kam dabei die Expertise von SNP aus mehreren durchgeführten Migrationsprojekten zugute. Das Projekt hatte ein Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro.  Ziel des Projekts war es, ausgewählte Prozesse von Mykita neu zu gestalten. Zudem wollte das Berliner Unternehmen die historisch gewachsene, unübersichtliche IT-Landschaft durch die Einführung von S/4 Hana modernisieren.

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