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Cloud, das neue Backoffice

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Wenn sich aufgrund der aktuellen Herausforderungen das Homeoffice als massentauglich und effizient erweist, dann könnten die eigenen vier Wände zum Frontoffice werden und das Backoffice liegt in der Cloud.

Es gibt viele und gute Gründe für ein eigenes Rechenzentrum und gegen das Wolkenkuckucksheim. Wer aber bereits in der Vergangenheit seine Telefonanlage und das ERP-System in die Wolke transformiert hat und dessen Mitarbeiter einen hinreichend schnellen Internetanschluss besitzen, konnte in den vergangenen Wochen relativ entspannt seine Verwaltung, Vertrieb, Marketing etc. ins Homeoffice schicken Für SAP-Bestandskunden ist das Homeoffice abseits bunter Fiori-Apps aber nicht trivial, denn zu lange hat SAP auf billige Effekte am Smartphone und Tablet gesetzt.

Die Gesamtstruktur ist bei SAP leider noch nicht Cloud-ready, denn Routinearbeiten lasse sich mittels Fiori nur bedingt effizient und schnell ausführen. Die Umsatzzahlen in der Fiori-App auf dem Tablet sind für den Chef nur dann korrekt, wenn auch alle Buchungen erfasst und abgestimmt wurden.

Der jüngste SAP-Quartalsbericht zeigt einen Rückgang bei den Softwarelizenzerlösen um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch ist es zu früh, daraus Schlüsse zu ziehen, ob es eine Hinwendung zur Cloud oder eine Abwendung von SAP ist.

Für dieses Jahr erwartet SAP nun, dass das Betriebsergebnis in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. und 8,7 Mrd. Euro liegen wird (2019: 8,21 Mrd. Euro). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von minus 1 bis plus 6 Prozent.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
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