Open Source-Kolumne

Open Source ist ein Faktor in der SAP-Community. Linux ist etabliert. Die neuen Themen sind: Apache, OpenStack, ­Hadoop, KVM, Cloud Foundry etc.
Monatlich wird hier die Open-Source-Szene kommentiert.

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Änderung von Geschäftsmodellen mit Blockchain-Technologie

In der Technologie-Gemeinschaft herrscht momentan ein großer Hype um die jüngste explosionsartige Entwicklung von Blockchain-Anwendungsfällen, die weit über die Finanzbranche hinausgehen.

Ursprünglich wurde Blockchain in Übereinstimmung mit Bitcoin als Technologie zur Erschließung der Kryptowährung eingesetzt, jedoch hat sich Blockchain mittlerweile davon befreit und wird gerade für ihr enormes Potenzial in vielen Bereichen entdeckt. Ein Beispiel ist die Möglichkeit der Integration in Unternehmensanwendungen, z. B. SAP. Dieser Bereich war bis vor Kurzem relativ unberührt, bis Equidato Technologies ihr erstes Projekt, SophiaTX, eine Open-Source-Blockchain-Plattform sowie einen Marktplatz für Unternehmen aller Größenordnungen bekannt gab. Als erste Plattform, die sich auf die Integration von Blockchain mit SAP und anderen wichtigen ERP-, CRM- und SCM-Systemen konzentriert, erweitert sie die Möglichkeiten von Unternehmensanwendungen mit jenem Vertrauen und jener Sicherheit der Blockchain-Technologie. Die Plattform kann man sich als drei Komponenten vorstellen. Sie besteht aus einer Blockchain, die auf […]

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Appliance? Lösung? Oder Do It Yourself

Viele verwenden Standardsoftware, bei Systemen Standardkomponenten. War immer so: Ich sage dem Systemanbieter, was ich will. Wenn was nicht funktioniert, eröffne ich ein Ticket. Kann mein Problem aber auch schnell gelöst werden?

Eine maßgeschneiderte Lösung für eine bestimmte Anwendung ist nicht unbedingt eine Appliance, die man anschließt und bis ans Ende ihrer Tage unverändert betreibt. Moderne Lösungen erfordern eine regelmäßige Pflege: Sicherheitslücken müssen gestopft, funktionale Fehler ausgeschlossen werden und Leistungsverbesserungen werden gerne mitgenommen. Wenn ich mich da um jede Komponente selbst kümmern muss und die Einstellungen optimieren will, kann ich ganze Abteilungen damit beschäftigen. Verwenden allerdings viele Anwender die gleiche Lösung, ist es eine Win-win-Situation für Systemanbieter und Anwender, wenn die Lösung vorab definiert ist und auch als Lösung unterstützt werden kann. Sicher, ich kann auf mein Systemhaus setzen, das mir die Lösung hinstellt und u. U. auch betreibt. Aber wie viele Systeme betreibt mein Systemhaus? Ist es bei komplexen unternehmenskritischen Systemen […]

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Best Practice für Open Source auch für Firmen, die „keine“ nutzen?

Oft erhalte ich auf meine Frage an SAP-Ecosystem-Geschäftsführer oder Führungskräfte, in welchem Umfang in ihrem Unternehmen Open Source genutzt wird, die Antwort: „WIR setzen keine ein!“

Das wundert mich, denn Experten berichten, dass in ca. 99 Prozent der Software-Audits Open-Source-Komponenten gefunden werden. Anlass solcher Prüfungen sind u. a. Verhandlungen mit Resellern wie SAP, Firmenübernahmen, strategische Finanzierungsrunden oder Compliance- und Sicherheitsüberprüfungen. Hierbei werden in der Regel Hunderte, teilweise Tausende unterschiedliche Open-Source-Komponenten gefunden. Experten bei Analysten berichten schon länger, dass heute in der Regel schon ein Drittel des Anwendungscodes aus Open-Source- Komponenten besteht. Das gilt auch für die SAP- Community, wo Android, Apache, Git, Java, Linux, Maven, OpenStack, Spring und Hunderte weitere kleinere oder größere Komponenten eine immer wichtigere Rolle in der IT spielen. Daher frage ich mich, wie ich die Aussage auf meine Eingangsfrage interpretieren soll. Hat mein Gesprächspartner keinen Überblick über die hauseigene Softwareentwicklung, ist dem […]

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SAP-Daten optimieren die personalisierte Interaktion mit Kunden

Mit dem Open-Source-Content-Management-System Drupal können Unternehmen die Daten aus ihren SAP-Systemen extrahieren und sie für eine interaktive Kundenkommunikation nutzen, etwa für Service-Portale oder vorausschauende Wartung.

Unternehmen nahezu aller Branchen nutzen SAP-Systeme als Fundament für ihre zentralen Geschäftsprozesse und zur Speicherung von Kunden-, Vertrags- und Produktdaten. Als Kernanwendung steht das SAP-System für Stabilität, Sicherheit sowie Zuverlässigkeit und wird in erster Linie von den eigenen Mitarbeitern genutzt. Gleichzeitig ist sowohl für Unternehmen im B2C- als auch für solche im B2B-Markt ein enormer Bedarf entstanden, um eine Interaktion mit Kunden rund um Produkte und Dienstleistungen über digitale Kanäle zu ermöglichen. Zu den wichtigsten Anforderungen in Digitalisierungsprojekten zur Innovation der Kundenbeziehung zählen Geschwindigkeit und hohe Agilität als Reaktion auf Kundenanfragen und sich ständig ändernde Kundenbedürfnisse. Dort wo es um die Kernprozesse von Unternehmen geht, ist Agilität jedoch selten das Mittel der Wahl um Veränderungen durchzuführen. Die Stabilität eines SAP-Systems […]

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Hadoop und Hana – das perfekte Zusammenspiel

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Durch Internet of Things, soziale Medien und die Auswertungen des Web-Verkehrs fallen immer größere Datenmengen an – Big Data par excellence. Lösungen wie Hadoop sind gerade dafür prädestiniert. Wie lässt sich die Leistung dabei weiter steigern?

Einen wichtigen Ansatzpunkt bietet für viele unserer Kunden eindeutig Hana. Zwar läuft Hadoop auch auf Low-Cost-Servern, aber einen signifikanten Performance-Zuwachs kann man durch die Architektur von SAP erreichen. Und da Zeit vielleicht mehr als je zuvor Geld ist, sehen wir für viele unserer Kunden die Zeit gekommen, darüber nachzudenken, wie Sie durch die Kombination von Hortonworks und SAP noch mehr aus ihrer bestehenden Infrastruktur ziehen können. Rein technisch liegt ein wichtiger Vorteil darin, dass die zu analysierenden Daten im Arbeitsspeicher des Servers zur Analyse hinterlegt werden. Dadurch, dass hier keine externen I/O-Operationen anfallen und der Datenzugriff aufgrund eines anderen Musters erfolgt, sind auch aufwändige Analysen schnell durchführbar. Hana bietet dafür abgestimmte Bibliotheken für Aufgaben innerhalb von Prognosen, Planung, Textverarbeitung, räumliche […]

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An OpenStack kommen SAP-Anwender beim Cloud Computing nicht vorbei

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Es gibt eine ganze Reihe von SAP-Bestandskunden, die mit Open-Source bislang wenig am Hut hatten. Aber: Ohne es vielleicht zu wissen, nutzen sie quasi indirekt Linux, OpenStack, oder Cloud Foundry.

Sei es, wenn sie auf die SAP Cloud Platform zurückgreifen. Sei es, wenn sie ihr Votum für Hana abgegeben haben und Rechnerleistungen sowie den Hana-Betrieb in Form von Managed-Cloud-Services von einem SAP-HostingProvider beziehen – für welche Zwecke auch immer. Mit Hana-Infrastruktur-Themen möchten SAP-Kunden vielleicht derzeit nicht so viel zu tun haben und greifen auf SAP-Managed-Services-Partner zurück. Etliche derartige Dienstleister, die im Kundenauftrag Hana-Systeme verwalten und managen, setzen OpenStack zur Bereitstellung von Infrastructure-as-a-Service-Leistungen (IaaS) aus ihrer Privat-Managed-Cloud-Umgebung ein. Das macht zum Beispiel die FIS ASP Hosting so, aber auch die Telekom – wobei auch Apps im Public-Cloud-Stil über die Telekom Cloud offeriert werden. Die Kerninfrastruktur-Basis hier ebenso: OpenStack. Der Open-Source-/OpenStack-Zug fährt mit rasanter Geschwindigkeit, was die kürzlich abgehaltene Veranstaltung OpenStack Summit […]

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Proprietär oder Open Source: Kein Entweder-oder

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Wer dynamische Analytics-Anwendungen programmiert, will Open Source und kommerzielle Software nach Bedarf undogmatisch nutzen können. Softwarehersteller und Open-Source-Communitys müssen rein in den Dialog.

Proprietär oder offen, kommerziell oder Open Source – das ist seit Langem eine Gretchenfrage der IT. Auch an der Bewertung von Analytics-Software ist diese Diskussion nicht vorbeigegangen. Allerdings ist es falsch, beim Thema Offenheit einfach nur an Open Source zu denken. Offenheit im Sinne einer flexibel gestaltbaren, agilen IT-Infrastruktur ist mehr als nur frei zugänglicher Quellcode. Sie geht viel weiter. Offenheit ist letztlich die Eigenschaft, die ich von einer Software erwarte, mit der ich knifflige und betriebswirtschaftlich relevante Analytics-Probleme lösen will. Offen heißt in dem Sinne: zugänglich. Unverschlossen. Bereit, von jedem genutzt zu werden. Diese Offenheit sollte sich daher auf sämtliche analytischen Probleme, Nutzer, Kompetenzen, Unternehmensgrößen, Datenvolumen und IT-Umgebungen beziehen. Nur wenn jede erdenkliche Datenquelle eingebunden wird, ist es möglich, […]

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Warum Linux bei speicherintensiven Anwendungen an erster Stelle liegt

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SAP setzt mit Hana schon seit Jahren bei der Entwicklung auf Linux als Serverbetriebssystem und damit auf das leistungsfähigste System für High-Performance-Datenbank-Anwendungen. Diese müssen leistungsfähig gesichert werden.

Neben Suse Enterprise Linux (SLES) kann mittlerweile auch Red Hat als Betriebssystem für Hana verwendet werden. Als Prozessorarchitektur kann ,  oder die noch performantere IBM-Power-Plattform genutzt werden. Die Architektur von Linux ermöglicht der auf In-memory-Technologie basierten SAP-Hana-Datenbank die Berechnung von Echtzeit-Analysen. Dabei werden die Daten auf Speichermedien zwischengespeichert, ansonsten aber im Arbeitsspeicher gehalten. Die Auswertung und Bearbeitung der erhobenen Daten und die Geschwindigkeit ihrer Verarbeitung werden dadurch stark gesteigert. Der unterbrechungsfreie Zugriff auf das SAP-System ist für Unternehmen entscheidend, da es Daten für alle Betriebsteile verwaltet und speichert. Um den Zugriff auf diese Daten unterbrechungsfrei zu gewährleisten, stellt Suse mit dem SLES für SAP-Anwendungen eine Hochverfügbarkeitslösung zur synchronen Datenbankreplizierung zwischen zwei Rechnern zur Verfügung. Die Wichtigkeit der Daten stellt besonders […]

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OpenStack: Raus aus den Kinderschuhen, rein ins große Unternehmen

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OpenStack ist reif für den Einsatz in großen Unternehmen. Vorbei sind die Zeiten, in denen die offene Cloud-Architektur nur in als weniger geschäftskritisch angesehenen Bereichen wie R&D oder bei Testumgebungen ihre Vorteile ausspielen durfte.

Der OpenStack-Summit in Barcelona hat jünst gezeigt: OpenStack nimmt Kurs auf große Unternehmen. Ein zentrales Thema dabei ist die „OpenStack Multi Cloud“. Sie ermöglicht Skalierbarkeit und Interoperabilität unterschiedlicher OpenStack-Clouds über mehrere Regionen und Rechenzentren hinweg. Auch für uns bei NetApp ist dies ein Kernthema: Mit unserem Data-Fabric-Konzept lassen sich Daten und Anwendungen sowohl innerhalb von OpenStack-Clouds als auch in Hybrid-Cloud-Modellen bewegen – natürlich auch in Verbindung mit SAP-Systemen. Beeindruckend finde ich die enorme Zahl an mittlerweile realisierten OpenStack-Projekten – und dass viele große Unternehmen bereits ihre produktiven Umgebungen vorstellen. Größere Unternehmen OpenStack beschränkt sich also nicht mehr nur auf DevOps oder R&D. Vielmehr setzen zunehmend Unternehmen aus sehr sensiblen Branchen darauf – wie Banken, Online-Payment-Anbieter oder Video-Streaming-Dienste. Auch die großen […]

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Das gesamte Potenzial der „ Four Opens “ nutzen

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OpenStack ist anders. Das zeigt das Beispiel, wie Entwickler aus vier Kontinenten eine OpenStack-Funktion für eine Branche mit einer Billion Dollar Umsatz lieferten.

OpenStack ist eine riesige und wachsende Open-Source-Community mit Tausenden Mitwirkenden aus Hunderten Organisationen im Dienste von mehr als 60.000 Mitgliedern. Was OpenStack jedoch wirklich auszeichnet, sind die einzelnen Menschen und die Methoden, wie wir zusammenarbeiten. Bevor ich jedoch erkläre, wie diese Zusammenarbeit funktioniert, möchte ich zuerst erwähnen, warum wir zusammenarbeiten. Natürlich setzen wir uns für die Nutzer ein, die neue Märkte anpacken, wie zum Beispiel die Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (NFV), Bio- und Physikforschung, Finanzdienstleistungen und das Gesundheitswesen. Sie wollen Ihre Telefongespräche verbinden, Ihre Internet-Anwendungen betreiben und Ihre Pakete pünktlich ausliefern. Wenn wir die nächste Generation dieser Branchen antreiben wollen, dann müssen wir bestehende Grenzen überschreiten und OpenStack zur flexibelsten und zuverlässigsten Cloud-Plattform der Welt machen. Wir müssen unterschiedliche Netzwerkmodelle unterstützen […]