Hausmitteilung

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Hausmitteilung: Möbiusband

Ein offener Brief: Sehr geehrter Herr Dr. Leukert, die SAP-Community und die E-3 Redaktion kennen Sie seit vielen Jahren als innovativen, technikbegeisterten Vorstand. Sie haben Großartiges für die SAP-Bestandskunden geleistet und tun dies immer noch. Aber Ihre Präsentationen kommen nicht mehr an. Kurz gesagt: Wir verstehen Sie nicht!

Wir machen uns Sorgen bezüglich Ihrer Auftritte bei öffentlichen Veranstaltungen wie Sapphire, TechEd und DSAG-Jahreskongress. Unsere Erwartungshaltung ist jeweils maximal und leider die darauffolgende Enttäuschung noch größer. Vor einigen Jahren präsentierten Sie automatische Zahlvorgänge vom Auto aus an der Zapfsäule über eine SAP-App auf dem Smartphone. Auch Ihnen sollte bekannt sein, dass Tankstellen einen Großteil ihres Gewinns nicht mit Treibstoff, sondern mit Essen, Zeitungen, Autozubehör etc. machen. Wer im Auto sitzen bleibt, geht als Konsument für den Tankstellen-Shop verloren. Sie erwähnten IoT während einer SAP-TechEd-Keynote und zeigten einen Kaffeeautomaten mit ein paar Sensoren, die über eine SAP-Cloud angefragt werden konnten. Sie müssten es besser wissen: IoT ist Big Data. Hier entstehen Terabyte. Eine CNC-Maschine, die ein 50.000-Euro-Werkstück fräst, wäre der […]

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luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Digitalisierung stellt HR und IT vor große Herausforderungen

2017 wird ein Jahr vielfältiger Herausforderungen: Einem prognostiziert stabilen Wirtschaftswachstum stehen kürzere Produktlebenszyklen und unsichere Rahmenfaktoren für die Planung gegenüber.

Unternehmerische Flexibilität, also externe Mitarbeiter und Dienstleister, werden noch wichtiger. Diese Herausforderungen müssen in hohem Maße durch geeignete HR-Strategien und eine effektive und effiziente Steuerung des Partnerökosystems abgebildet werden. Externe Mitarbeiter werden vor allem über Dienstverträge, Werkverträge oder Arbeitnehmerüberlassung beauftragt. Entsprechend werden Kundenprojekte durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Beschäftigungsformen besetzt, wobei das Verhältnis zwischen internen und externen Mitarbeitern je nach Projekt sehr stark schwankt. Die Steuerung dieses Spannungsfeldes zwischen internen und externen Mitarbeitern wird als Total Workforce Management (TWM) bezeichnet. TWM ist aufgrund des enorm hohen Personalbedarfs im Zuge der digitalen Transformation und gesetzlicher Veränderungen im Umfeld der Arbeitnehmerüberlassung sowie der rechtssicheren Beauftragung externer Dienstleistungen in den meisten Unternehmen strategisch hoch angesiedelt. Diese Entwicklung war Motivation und Anlass für Lünendonk […]

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It Security

Bei Industrie 4.0 kommt die Sicherheit schnell unter die Räder

Vor einigen Jahren prüfte ich das Berechtigungskonzept eines Anlagenbauers mit mehreren Tausend Mitarbeitern – und was musste ich da feststellen: Die Einkäufer eines Werks konnten in den jeweils anderen Werken des Unternehmens Zahlungsläufe auslösen.

Im Falle des Anlagenbauers kam diese Kombination an Berechtigungen durch ein historisch gewachsenes Berechtigungskonzept zustande, in dem Rollen immer weitervererbt und mit zusätzlichen Transaktionen angereichert wurden. Leider ist diese Vorgehensweise bei vielen Unternehmen auch heute noch gängige Praxis und macht es Mitarbeitern einfach, sich auf Kosten der eigenen Firma zu bereichern. Dem wirkt ein gutes SAP-Berechtigungsmanagement entgegen. Es reduziert die Gefahr, dass es zu unberechtigten Zugriffen auf kritische Daten in SAP-Systemen kommen kann. Wesentlich für den Datenschutz in Unternehmen und Organisationen ist ein auf dem neuesten Stand befindliches Berechtigungskonzept. Es belegt, wer in der Firma auf welche Daten Zugriff hat. Ein ausgefeiltes Berechtigungskonzept berücksichtigt auch Mitarbeiter-Vertretungen bei Krankheit und Urlaub. Es berücksichtigt den Wechsel von Mitarbeitern in andere Abteilungen – […]

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b2b2c

Liebe auf den ersten Klick

Der Kunde will nicht von Reizen überflutet, sondern mit emotionalen und für ihn relevanten Inhalten verstanden und begeistert werden. Personalisierung ist deshalb längst kein Trend mehr, sondern Pflicht.

Ziel der Personalisierung ist es, den Kunden auf seinen bevorzugten Kanälen mit maßgeschneiderten Angeboten individuell anzusprechen. Dies ist insbesondere bei fragmentierten, langen Entscheidungszyklen wichtig. Doch wie können die Bedürfnisse, Wünsche und das Verhalten des Kunden ermittelt werden? Der Schlüssel zu diesem Schatz sind Daten. Spuren, die der Kunde hinterlässt wie Fußabdrücke. Sie müssen gesammelt und analysiert werden, um den Kunden entlang der gesamten Customer Journey immer besser kennenzulernen. Nur einen Augenblick – so lange braucht ein Berater in der stationären Filiale, um sein Gegenüber anhand bestimmter Merkmale (Geschlecht, Familienstand, Alter, Stilrichtung etc.) einschätzen zu können. Damit hat dieser Offline-Kanal einen klaren Vorteil gegenüber Online, denn dort dauert es etwas länger, bis solche Hinweise auf die Bedürfnisse erkennbar werden. Dazu ist […]

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Pinguine auf fernsehern mit Linux als schrift

DevOps nicht nur für die SAP Cloud Platform

Bei der SAP Cloud Platform ist das DevOps-Modell für Applikationsentwicklung und -bereitstellung ein Faktum. Linux spielt dabei ebenso eine gewichtige Rolle wie OpenStack und Cloud Foundry, neuerdings auch das Virtualisierungsthema Container.

Mittlerweile wird praktisch täglich auf die SAP Cloud Platform zur Entwicklung von unterschiedlichsten Anwendungs-Apps zurückgegriffen. Von Partnern, die beispielsweise Ergänzungslösungen oder Add-ons entwickeln, aber ebenso von SAP-Kunden, die eigene SAP-Apps aus der Taufe heben. Die Funktionsbandbreiten variieren, die derartige cloud-native Enterprise-Apps aufweisen. Es handelt sich dabei um diverse Microservices, wie etwa eine Mobile-App für eine Bezahlfreigabe bei einer Bestellung. Oder auch um komplette Speziallösungen, die das Business in neuer oder anderer Art und Weise unterstützen, beispielsweise ein neuartiges Vertriebsinformationssystem. Allen gemein ist das Ziel, derartige Anwendungen zusammen mit SAP-Klassik (Business Suite) oder auch mit S/4 möglichst schnell verwenden zu können. Eine agile Anwendungsentwicklung kommt ohne den Einsatz des DevOps-Modells nicht aus. Hierbei werden Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb intelligent miteinander verwoben, mit […]

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Mister No/Name

Vorwärts, immer vorwärts

Unter der Führung von Bill McDermott bewegt sich SAP schnell vorwärts. Das erfreut offensichtlich Hasso Plattner. Uns Bestandskunden ist jedoch die Richtung nicht immer bekannt. Schnelligkeit und Echtzeit ersetzen bei SAP notwendige Richtungsentscheidungen und Strategien.

Wir haben im Juni die Feiertage zu Hause verbracht. Wir haben den Garten gepflegt und ich habe mich auf mein jährliches CIO-Grillfest vorbereitet. Auch mein Sohn kam zu Besuch und brachte ein Stück Holz, ein kleines Brett, sowie die Hälfte eines frischen Lachses mit. Wie man den grillt, weiß ich schon, meinte ich in Richtung meiner Frau. „Lass dich doch auch einmal von neuen Ideen inspirieren“, antwortete sie. Mein Sohn erklärte, dass das Brett für eine Stunde gewässert werden soll, dann auf beiden Seiten im Holzkohlegrill angewärmt werden muss und schließlich könnte man den Lachs mit Zitronen und Rosmarin darauf dünsten und grillen. Ja, immer etwas Neues, immer vorwärts, das Alte und Bewährte gilt nicht mehr – wie bei uns […]

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SolMan - Solution Manager

Anforderungsmanagement mit SolMan 7.2

Das Anforderungsmanagement mit dem SolMan 7.2 ermöglicht die Steuerung des ­Change Management für Innovationen, die durch die Fachbereiche im Unternehmen angefordert werden, und bildet somit eine wichtige Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT.

Viele Unternehmen, die den SolMan für ihre ITSM-Prozesse nutzen, haben einen Eingangskanal für Anforderungen vom Fachbereich schmerzlich vermisst. Die Anforderungen werden heute noch in umständlichen und langwierigen Prozessen gesammelt, evaluiert und an die IT-Abteilung weitergegeben. Nicht selten werden Anforderungen einfach per E-Mail an den Verantwortlichen geschickt. Papierformulare sind auch noch ein häufiges Medium, um eine Anforderung zu formulieren und zu beschreiben. Diese wandern dann durch unzählige Schreibtische und Gremien, bis alle notwendigen Genehmigungen gesammelt und alle Beteiligten informiert sind. Im besten Fall werden Anforderungen in selbstgebauten Tools verwaltet und dann als Änderungsanträge im Solution Manager manuell oder über Schnittstellen überführt. Rückmeldung über den aktuellen Stand der Entwicklung bekommen die Anforderer dann oft nur über organisatorische Kanäle. Dies kann sich jetzt […]

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Digitale Transformation: Services durchgängig managen

Die Digitalisierung stellt CIOs und IT-Leitern neue Aufgaben. IT-Services bereitstellen und managen reicht nicht mehr. Es gilt, die digitale Transformation des Unternehmens voranzutreiben. Der Schlüssel dazu ist ein neuartiges Service Portfolio Management.

Business und IT wachsen in der digitalen Transformation zusammen. Die IT im Unternehmen ist gefordert, bestehende Services mit Blick auf aktuelle Marktanforderungen weiterzudenken oder völlig neu zu entwickeln. Der Weg dorthin führt über ein Service Portfolio Management, das Business- und IT-Services aus ganzheitlicher Per­spektive abbildet – ein weiterer wichtiger Baustein für ein zukunftsorientiertes Enterprise Service Management. Kontinuierliche Service-Inventur Damit die IT das Business wirklich umfassend unterstützen kann, muss ein Überblick über alle bestehenden Services her. Nur so lassen sich alle geschäftlich benötigten Services für ein nahtloses Business IT Alignment identifizieren, aufbauen und bereitstellen. Inventur ist also angesagt – und das nicht nur einmal im Jahr, sondern im Sinne eines kontinuierlichen Managements. Schließlich verändert die digitale Transformation die Märkte und Anforderungen […]

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Editorial

[shutterstock:379587745, Brian A Jackson]

Die Dekonstruktion des SAP-Ecosystems

SAP zerlegt das eigene Ecosystem, weil der Vorstand glaubt, dass man in einer Cloud-First-Welt keine Partner und Verbündete mehr braucht. Der Bestandskunde in der Cloud ist Geldquelle und nicht mehr Freund und Diskussionspartner.

Man erzählt sich in der SAP-Community die Anekdote, dass Hasso Plattner einst den einzigen Porsche Carrera mit Anhängerkupplung besaß, damit er sein damals noch wesentlich kleineres Segelboot immer dabeihaben konnte. Woher wir das wissen? Zu dieser Zeit hatte einer der größten österreichischen SAP-Bestandskunden ein massives ERP-Problem. Kurz entschlossen fuhr Plattner auf seinem Weg nach Süden in Wien vorbei. Er parkte Porsche und Segelboot auf dem Kundenparkplatz, half, das Problem zu lösen, und reiste weiter Richtung Mittelmeer. Von Beginn an war der SAP-Bestandskunde auch Entwicklungspartner, Ideengeber, Testzentrum und immer offen für betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische Diskussionen. Das „hässliche“ Wort IP – Intellectual Property – gab es damals im aktuellen Verständnis noch nicht. Ideen, Konzepte und Lösungen wurden mannschaftlich ausgetauscht und bewertet. […]

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Das-aktuelle-Stichwort

Industrie 4.0 nur mit verlässlichen Stammdaten

Industrie 4.0, so heißt es bei der vom Bundeswirtschafts- und Bundesforschungsministerium gemeinsam gesteuerten Plattform Industrie 4.0, verzahnt die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik.

Technische Grundlage hierfür seien intelligente, digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich wird: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Produktions- und Logistikprozesse zwischen Unternehmen im selben Produktionsprozess werden intelligent miteinander verzahnt, um die Produktion noch effizienter und flexibler zu gestalten. Durch die Vernetzung der Unternehmen der Wertschöpfungskette sei es möglich, nicht mehr nur einen Produktionsschritt, sondern die ganze Wertschöpfungskette zu optimieren. So können intelligente Wertschöpfungsketten entstehen, die zudem alle Phasen des Lebenszyklus des Produktes miteinschließen – von der Idee eines Produkts über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis hin zum Recycling. So weit die Idee. Das Würzburger Forschungs- und Beratungsinstitut für Unternehmenssoftware Business Application Research Center […]

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