Das-aktuelle-Stichwort

Hadoop und Hana bringen Digitalisierung voran

Im Hinblick auf den digitalen Wandel agieren viele deutsche Unternehmen zurückhaltend, so eine aktuelle Lünendonk-Studie. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle jedoch unumgänglich.

Technologien wie Hana und Hadoop eröffnen hierbei neue Möglichkeiten. Die aktuelle Lünendonk-Trendstudie „Mehrwerte schaffen durch Digitale Transformation“ zeigt, dass viele Unternehmen zögerlich agieren, wenn es um digitale Transformation und innovative Entwicklungen geht. Die Studienautoren erkennen eine Gefahr in der Tendenz, die Chancen durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder die Erschließung neuer Märkte als weniger bedeutsam einzustufen als „Verteidigungsziele“, wie Kundenbindung oder Prozessverbesserungen. Eine solche Einschätzung erschwere mutige und disruptive Innovationen von Geschäftsmodellen, Produkten und Services, heißt es im Fazit. Doch wie können Unternehmen die digitale Transformation vorantreiben und neue Geschäftsmodelle erproben? Traditionelle Systeme und Architekturen sind nicht darauf ausgelegt, die Flut an Daten und Datenquellen agil meistern zu können. Big Data kann daher nur zu Big Business werden, wenn die […]

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It Security

Datenschutz nur mit Datensicherheit

Mit der neuen EU-DSGVO ist Datenschutz zur Chefsache geworden. Verstöße gegen diese Verordnung werden ab Mai 2018 nicht mehr mit maximal 300.000 Euro, sondern mit bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes geahndet, je nachdem welcher Betrag höher liegt. Das lässt die CFOs und CIOs aufhorchen.

Nicht zuletzt wegen der neuen EU-Regeln waren die Vorträge zum Thema Datenschutz bei den diesjährigen DSAG-Technologietagen stark besucht – speziell diejenigen zu Funktionen in SAP, die den Datenschutz gewährleisten können. Fazit: SAP ist für den Datenschutz gut aufgestellt, selbst wenn man für einige Funktionen SAP GRC einsetzen müsste. Allerdings ist Datenschutz wenig wert, wenn die Datensicherheit nicht gewährleistet wird. Hier gilt es, einige offene Hintertüren zu schließen. Im SAP-System selbst sind die Daten durch das Berechtigungskonzept gut geschützt. Durch Datenexporte, Druckaufträge und E-Mails aus SAP verlassen SAP-Daten jedoch den „schützenden Hafen“. Denn in SAP kann man entweder alles herunterladen, auf das man Zugriff hat, oder gar keine Daten exportieren, wenn diese Berechtigung fehlt. Im Zeitalter der „Open Economy“, in der […]

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open source

Warum Linux bei speicherintensiven Anwendungen an erster Stelle liegt

SAP setzt mit Hana schon seit Jahren bei der Entwicklung auf Linux als Serverbetriebssystem und damit auf das leistungsfähigste System für High-Performance-Datenbank-Anwendungen. Diese müssen leistungsfähig gesichert werden.

Neben Suse Enterprise Linux (SLES) kann mittlerweile auch Red Hat als Betriebssystem für Hana verwendet werden. Als Prozessorarchitektur kann ,  oder die noch performantere IBM-Power-Plattform genutzt werden. Die Architektur von Linux ermöglicht der auf In-memory-Technologie basierten SAP-Hana-Datenbank die Berechnung von Echtzeit-Analysen. Dabei werden die Daten auf Speichermedien zwischengespeichert, ansonsten aber im Arbeitsspeicher gehalten. Die Auswertung und Bearbeitung der erhobenen Daten und die Geschwindigkeit ihrer Verarbeitung werden dadurch stark gesteigert. Der unterbrechungsfreie Zugriff auf das SAP-System ist für Unternehmen entscheidend, da es Daten für alle Betriebsteile verwaltet und speichert. Um den Zugriff auf diese Daten unterbrechungsfrei zu gewährleisten, stellt Suse mit dem SLES für SAP-Anwendungen eine Hochverfügbarkeitslösung zur synchronen Datenbankreplizierung zwischen zwei Rechnern zur Verfügung. Die Wichtigkeit der Daten stellt besonders […]

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Das-Letzte-Satire

Der Weg ist das Ziel

Dumm nur, dass die SAP-Bestandskunden nicht warten können. Das wirkliche Leben bleibt nicht stehen. SAP und einige Partner diskutieren lieber Visionen, statt tragfähige Roadmaps anzubieten.

Es ist zum Verzweifeln: Draußen vor der Tür fließt das Leben schnell vorüber und gefühlt wird es durch das Internet immer schneller. Die Antwort der SAP: immer neue Tricks und Versprechungen wie Virtual Reality (VR), künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) und natürlich SolMan. Die SolMan-Roadmap wird immer gefährlicher und unsicherer, sodass nur noch Humor hilft: Der Weg ist das Ziel! Viel zu spät hat SAP vergangenes Jahr ihre Bestandskunden nachdrücklich und nachweislich auf die neue Version 7.2 aufmerksam gemacht. Viel zu spät hat SAP vergangenes Jahr den Ramp-up-Zyklus für den neuen SolMan 7.2 gestartet. Viel zu spät hat SAP dieses Jahr die Erkenntnisse aus dem Ramp-up in die neue Version eingepflegt. Das Ergebnis: Einen stabilen, ausgereiften und getesteten […]

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[shutterstock.com:99508331, Dmitrijs Mihejevs]

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Business und IT gemeinsam auf Kurs

Will ein CIO ein Unternehmen ins digitale Zeitalter steuern, muss er die Servicierung der Organisation vorantreiben und das Geschäftsmodell mitgestalten. Erfolgskritisch ist das Miteinander von IT und Fachbereichen. Gefragt sind Business-IT-Alignment, eine Demand-Organisation und gutes Capability Management.

Der digitale Wandel erfordert neue Paradigmen: CIOs sind heute immer stärker als Gestalter und Wertschöpfer gefordert. Sie müssen ihre IT in eine serviceorientierte Organisation transformieren, die Geschäftsprozesse und IT-Services präzise auf den Bedarf des Business ausrichtet. Das jedoch erfordert ein Höchstmaß an Business-IT-Alignment, also eine möglichst nahtlose Verknüpfung von Prozessmanagement und IT Service Management. Dafür muss die IT das Business und den Bedarf der Fachbereiche zunächst einmal wirklich verstehen. Ihrem neuen Selbstverständnis als „Demand-Organisation“ folgend, sollte sie sich permanent fragen, was die Fachbereiche des Unternehmens brauchen, um einer zunehmend digitalisierten Umwelt und veränderlichen Kundenwünschen besser gerecht zu werden als andere. Die richtigen Antworten auf diese Frage erfordern eine neue Denkhaltung: „Der Kunde zuerst“ muss die Maxime lauten, denn das klassische […]

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Shopping Cart and Stars

Der Herr der Dinge

Das Internet der Dinge wird die Zukunft (fast) jeder Branche ­prägen. Es geht nicht nur darum, möglichst viele Systeme ans Internet anzubinden. Wichtiger ist, wie Sie die gewonnenen Daten nutzen und die Systeme aus Daten und Entscheidungen lernen.

Am 17. Februar wurde in den Münchener Highlight Towers das Watson IoT Center eröffnet. Es ist das erste und bisher einzige Hauptquartier einer IBM-Brand außerhalb der USA. Es ist auch ein Bekenntnis zur DACH-Region und die Wertschätzung der hiesigen Industrie. Über 1000 IoT-Experten, davon viele von Kunden und Partnern, stellen das Innovationsökosystem in München dar. In den Präsentationen von Kunden wie BMW, Daimler, Schaeffler konnten die über 600 Gäste sehen, wie weit Lösungen schon gediehen sind und wohin die Reise führt. Dabei war 1997 die Entwicklung zu Watson nicht abzusehen. In dem Jahr gewann erstmals der Rechner Deep Blue einen Mensch-gegen-Maschine-Schachwettbewerb und bezwang Garri Kasparow. Das war der Start für eine neue Richtung der SW-Entwicklung. Deren Ziel ist es, selbstlernende […]

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Hausmitteilung

Hausmitteilung: Die längste Praline der Welt

SAP scheint mehr und mehr der neuen Technik zu verfallen, anstatt sich auf das wirkliche Leben zu konzentrieren.

Es gibt eine TV-Werbung, die mich fasziniert: In einem voll besetzten U-Bahn-Wagen beschäftigen sich alle Fahrgäste mit ihren Smartphones – keiner hat Blickkontakt zu seinem Nachbarn. Nur zwei junge Leute, eine Frau und ein Mann, schauen sich verlegen an – offensichtlich besitzen sie kein Smartphone oder es gibt für sie keinen Grund, auch während der Fahrt eines zu verwenden. Sie gehen aufeinander zu, als plötzlich der Mann sich an die Brust greift und so tut, als ob sein Smartphone vibriert. Die Frau schaut verlegen schüchtern auf die Seite. Aus der Brusttasche holt der Mann einen länglichen Duplo-Schokoladenriegel, deutet kurz ein Telefongespräch an und gibt dann den Riegel an die Frau mit den Worten „Für dich“. Happy End! Ob dieser Werbefilm […]

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SolMan - Solution Manager

SolMan 7.2: Mehr als die Summe einzelner Werkzeuge

Mit dem SolMan 7.2 steht ein vollumfängliches Werkzeug zum Management und vor allem zum Übergang in Richtung S/4 zur Verfügung. Die Vorteile des Werkzeugs zeigen sich jedoch erst im Verbund.

Immer wieder treffe ich auf Kunden, die in der Vergangenheit bei IT-Service-Management- Werkzeugen mehr den Best-of-Breed Ansatz verfolgt haben. Dies wird aber mit dem Solution Manager 7.2 unweigerlich zum Scheitern führen. Solange der Solution Manager nur als reines Vehikel für Early Watch Alerts verwendet wird, stellt dies natürlich keinerlei Probleme dar. Bekommt der Solution Manager nur diesen Stellenwert in einer IT, dann wird bei Weitem der Vorteil des Werkzeugs nicht genutzt und liegt brach. Darüber hinaus sollten sich dann Anwender überlegen, wie sie denn den Umstieg auf S/4 Hana meistern wollen und welche Werkzeuge stattdessen dafür herangezogen werden sollen. Möchte man den Solution Manager sinnvoll ausbauen, so sind zumindest die Lösungsdokumentation und das Change und Request Management (ChaRM) Pflicht. Generell […]

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b2b2c

Handel im Wandel

Sprachsteuerung, Sensoren, das Internet der Dinge und Machine Learning verändern das Einkaufsverhalten grundlegend und sorgen für einen Paradigmenwechsel im digital gestützten Handel.

Nach nunmehr 20 Jahren E-Commerce stehen Systemanbieter und Händler im digital gestützten Handel vor neuen Herausforderungen. Ging es in den letzten Jahren noch darum, einen Onlineshop mobil zu machen, zu personalisieren oder stationäre Läden durch Online-Reservierungen oder Click & Collect zu integrieren, verändert sich das Kaufverhalten grundlegend. Conversational Interfaces Wir erleben zum Beispiel den Übergang von Bildschirm zu Conversational Interfaces. Bereits heute kann man durch Sprache, Gesten oder Berührungen seinen Einkauf erledigen. Gesteuert durch reale/virtuelle Oberflächen wird die Produktsuche zu einem Gespräch mit dem Bot, welcher dann mit einem oder mehreren Onlineshops interagiert. Zwar werden klassische und durch Nutzer bediente Onlineshops im digital gestützten Handel nicht verschwinden, aber die Bedeutung wird abnehmen. Bots wie Watson, Alexa, Siri, Google-­Home, ChatShopper oder […]

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Editorial

SAP gefährdet die digitale Transformation

Es ist mehr als ein Release-Wechsel, das weiß auch SAP über die digitale Transformation. Dennoch versucht man mit der jüngsten ERP-Version und einer In-memory-Computing-Datenbank die SAP-Community davon zu überzeugen, dass Hana, Fiori, Cloud und S/4 hinreichend ausreichend sind.

CIOs klagen, dass die digitale Transformation zu oft nur als technische Aufgabe gesehen wird, dann heißt es aus der Geschäftsleitung: „Unsere Techniker und Ingenieure werden das schon zum Laufen bringen!“ Die meisten CIOs und CCoE-Leiter wissen es besser: Die digitale Transformation geht ans Eingemachte. Hier verändern sich Geschäftsprozesse und Modelle. Somit ist der gesamte C-Level eines Unternehmens gefordert. Es auf die Schultern der CIOs abzuladen ist kurzfristig, unfair und sicher nicht nachhaltig. Aber SAP versucht genau dieses Bild zu vermitteln, dass die digitale Transformation mit ein paar Software-Tipps und -Tricks aus Walldorf schon zu stemmen ist. Genug Fiori-Apps, etwas Cloud Computing aus der HEC und HCP, „real Real­time“ mit Hana – wie Ex-Technikvorstand Vishal Sikka der Community glauben machen wollte […]

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