It Security

Neue Ansätze beim Schutz vor Ransomware

Attacken wie WannaCry haben gezeigt, dass herkömmliche Schutzmaßnahmen oft unzulänglich sind. Zur Erhöhung der Sicherheit sollten die Benutzerrechteverwaltung und die Applikationskontrolle stärker in den Fokus rücken.

Klar ist, dass traditionelle Sicherheitsansätze, die auf der Nutzung von Antivirensoftware oder Malware-Scannern basieren, für die Ransomware-Abwehr unzureichend sind. Solche Lösungen versuchen, unter Verwendung von Signaturen Angriffe zu erkennen. Wird ein Schädling erkannt, blockiert ihn die Schutzsoftware und verhindert so den Zugriff auf Systemressourcen. Genau an diesem Punkt zeigt sich der gravierende Nachteil dieser Lösungen: Weil sie auf die Mal­ware-Erkennung angewiesen sind, können sie oftmals keine zuverlässige Sicherheit vor der wachsenden Anzahl neuer, bisher unbekannter Ransomware bieten. Unternehmen müssen zusätzliche Maßnahmen ergreifen, gängig sind etwa Blacklisting von Anwendungen, Whitelisting von Anwendungen, Greylisting von Anwendungen sowie Least-Privilege-Kontrolle. Beim Blacklisting können Unternehmen die Ausführung von Malware in ihrer Umgebung verhindern. Beim Schutz vor Ransomware ist diese Methode kaum sinnvoll einsetzbar. Das Whitelisting […]

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Hausmitteilung

[shutterstock:426481501, BrAt82]

KI killt Arbeitsplätze

Seit Ende August bin ich fest davon überzeugt, dass künstliche Intelligenz, also Maschinen, schon sehr bald Tausende von Arbeitsplätzen – zumindest zu meinem Vorteil – vernichten werden.

Warum? Nicht weil Machine/Deep Learning ein unschlagbares Argument ist, sondern weil der Mensch sich selbst im Weg steht oder zumindest vorgibt, unfähig zu sein. Wir haben seit 1. September dieses Jahres ein neues Büro: Unseren Standort in München haben wir aufgelassen und sind nach Freilassing an die deutsch-österreichische Grenze übersiedelt – das hat sehr, sehr viele Vorteile und kaum Nachteile. Jedoch war die Übersiedlung nicht trivial und führte eben zur Erkenntnis: KI killt Arbeitsplätze. Von einem Distributor für Netzwerkartikel erwartete ich eine dringende Lieferung, weil aber das neue Büro noch nicht täglich besetzt ist, vereinbarte ich auf der Website des Logistikunternehmens einen Wunschtag der Anlieferung. Ich sah, dass das Paket schon den größten Teil seiner Reise quer durch Deutschland zurückgelegt […]

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luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Was für IT-Dienstleister in Zukunft wichtig wird

Wir sprechen mittlerweile von einem neuen Produktionsfaktor, gerade in operativen Unternehmensfunktionen wie Produktion, Logistik und Marketing/Vertrieb. Kundenbindung und Kundengewinnung wird heutzutage überwiegend mithilfe von IT-Technologien erreicht.

Daneben wird der Trend zur Automatisierung durch die Möglichkeiten, die der Einsatz künstlicher Intelligenz bietet, auch in den Verwaltungsfunktionen massiv verstärkt. Lünendonk hat sich in seinem aktuellen Marktbarometer „Der Markt für IT-Beratung und IT Service in Deutschland“ mit den Folgen der Digitalisierung auf die IT-Dienstleistungsbranche beschäftigt. Denn nicht nur die Anwenderunternehmen müssen sich mit ihren Strukturen, Prozessen und ihrer Unternehmenskultur auf digitale Themen ausrichten, auch die IT-Provider stehen vor großen Herausforderungen bei der digitalen Transformation. Im Folgenden sind einige Beispiele aufgeführt. 1. Plattform-Ökonomie Industrie-Plattformen greifen die IT-Dienstleister in ihrem Kerngeschäft an: Große Industriekonzerne wie Bosch, Siemens und General Electric haben in den letzten Jahren enorme Investitionen in ihre digitale Transformation gesteckt und IoT-Plattformen entwickelt, die bereits – teilweise erfolgreich – […]

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b2b2c

Paradigmenwechsel im Supply Chain Management

Auf der Sapphire stellte die SAP ihre Entwicklungsstrategie für Demand-Driven MRP vor. Damit unterstützt sie ein Konzept, das die Supply-Chain-Planung endlich an die Business-Realitäten anpasst. Für viele SAP-Anwender ist das noch Neuland.

Spätestens seit der Sapphire lässt sich aus SAP-Kreisen immer häufiger der Begriff „Demand-Driven MRP“ vernehmen. Was dahintersteckt, ist ein Paradigmenwechsel im Supply Chain Management, der nicht nur traditionelle Planungsansätze über den Haufen wirft, sondern auch kaum mehr für möglich gehaltene Performance-Steigerungen ermöglicht. Dass sich die SAP mit dem „Demand-Driven Material Requirements Planning (DDMRP)“-Konzept beschäftigt und dieses nun auch in ihren Software-Lösungen umsetzt, ist längst überfällig. Denn die traditionellen Supply-Chain-Planungsansätze stammen noch aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und sind von extrem genauen Fore­casts abhängig. In der heutigen volatilen Business-Welt sind exakte Vorhersagen der Nachfrage jedoch schlicht unmöglich, weshalb Forecasts für die meisten Produkte zu über 50 Prozent falsch sind. Die Konsequenzen sind dramatisch: Falsche Mengen werden eingekauft, produziert oder an […]

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Pinguine auf fernsehern mit Linux als schrift

Hana und Linux on Power: Von Big zu Little Endian

Mit der Verfügbarkeit von Hana 2.0 und Suse Linux SLES for SAP 12 auf Hana-on-Power-(HoP)-Systemen wurde die Byte-Reihenfolgeverarbeitung von Big auf Little Endian umgestellt. Was das bedeutet.

D urch die Verfügbarkeit von IBM-Power-Systemen für SAP Hana hat sich der Kreis der Hana-Server-Anbieter erweitert. Und es ist deutlich vernehmbar, dass IBM mit ihren Hana-on-Power-(HoP)-Servern etwa seit Jahresbeginn die Vertriebs- und Marketingaktivitäten im SAP-Umfeld erhöht hat. Gleichzeitig passen sich die HoP-Systeme auf Basis von Power-8-Prozessoren in technischer Hinsicht gewissen Hana-Begebenheiten oder auch -Standards an. Wobei der Hana-1.0-Hana-2.0-Wechsel eine Art Richtungsänderungsmarkstein darstellt. Das Thema, das dabei von Belang ist: Mit Hana 2.0 und Suse Enterprise Linux Server (SLES) 12 for SAP Applications werden die HoP-Systeme mit P8-Prozessoren bei der internen Byte-Reihenfolgeverarbeitung/-Speicherung von Big Endian auf Little Endian umgestellt – was bedeutet, dass fortan alle Hana-Server-Systeme eine Little-Endian-Byte-Reihenfolgeverarbeitung/-Speicherung aufweisen; sowohl Hana-on-Intel-Systeme wie auch eben Hana-on-Power-Systeme in den Ausprägungen Scale-out und Scale-up. […]

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IA4SPBANNER

SAP-Workflows mobilisieren

Papier ist out. Arbeits- und Genehmigungsprozesse digital ohne Medienbruch gehören heute zum guten Ton. Seit sich Smartphone und Tablet auch im Unter­­nehmen durchgesetzt haben, sollen elektronische Workflows ebenso mobil werden.

Unter der Federführung eines Kunden wurden vor der Projektarbeit die Themen im IA4SP-Partnerverband eingehend diskutiert und anhand der konkreten Kundensituation konzeptioniert. Die größten Herausforderungen im Projekt waren die Anpassung an moderne Browser ohne aufwändige Neuprogrammierung der Weboberflächen, die Unterstützung mobiler Geräte sowie die gemeinsame Nutzung von verschiedenen Benutzeroberflächen: SAP GUI, WebDynpro und mobile Devices. Im Unternehmen wird international für alle Mitarbeiter ein Workflow genutzt, um Investitionen zu beantragen und alle weiteren Kommunikationsprozesse zu steuern: Es können Rückfragen gestellt, Dokumente angefügt und Genehmigungsschritte an andere Mitarbeiter weitergeleitet werden. Die Businesslogik liegt mit technischen Attributen und Ereignisse im SAP-System. „Der Investitionsworkflow ist ganz zentral in unserem Unternehmen verankert und wird intensiv genutzt. Darum ist es wichtig, dass er stabil funktioniert. „Wenn wir […]

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Mister No/Name

Open Source & Cloud Computing

Etwa vor einem Jahr vertieften Microsoft und Suse bei einem Meeting in den USA ihre Partnerschaft. SAP hat zwei IT-Unternehmen zusammengebracht, die Stütze und Konkurrenz für den ERP-Weltmarktführer aus Walldorf werden könnten.

Früher war es nicht besser, aber überschau­barer und geordneter. Ich schreibe hier nicht über meinen Schreibtisch im Besonderen und mein Büro im Allgemeinen: Besprechungen in meinem Büro beginnen immer mit einem Verschieben von Aktenbergen und dem Suchen neuer, freier Stellplätze. Aber nach drei Minuten ist Platz genug für frischen Kaffee und notwendige Unterlagen und Pläne. Einer dieser Strategiepläne betrifft die Themen Open Source und Cloud Computing. Open Source war früher nicht besser, aber aus SAP-Bestandskundensicht überschaubarer, weil auf Linux und MaxDB beschränkt. Cloud Computing gab es vor zehn Jahren noch nicht, da beschäftigte man sich mit Outsourcing, Hosting und Virtualisierung. Und niemals hätte ich vermutet, dass Microsoft und Suse ein harmonisches Paar werden – nicht ganz freiwillig, aber momentan äußerst […]

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[shutterstock.com:99508331, Dmitrijs Mihejevs]

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Digitalisierungspower aus dem Add-on Store

Viele Unternehmen arbeiten daran, ihr Geschäftsmodell unter Nutzung digitaler Technologien zu erneuern. Mit einem ESM bringen sie digitale Innovationen einfach und sicher auf Kurs. Aber auch die richtigen Add-ons sind entscheidend.

Alles muss schneller, einfacher und digitaler werden: In vielen Unternehmen sieht die „IT-Realität“ aber noch anders aus. Heterogene Technologiestrukturen und eine kaum durchdringliche Funktionalitätsvielfalt mit zahllosen Customizing- und Parametrisierungsoptionen verursachen eine hohe Komplexität und Kosten, viel Wartungsaufwand und lange Entwicklungszyklen. Auch IT Service Management (ITSM) und ITIL-Standards können dieses grundlegende Problem nicht lösen. Flexibilität? Fehlanzeige! Dem hohen Veränderungstempo der digitalisierten Kunden und globalen Märkte sind diese „Altsysteme“ nicht mehr gewachsen. Ein Umbau käme einer Sisyphos-Aufgabe gleich. Dabei, so die Meinung vieler Studien, Analysen und Experten, ist die Weiterentwicklung vorhandener IT-Services zu Business-Services ein idealer Hebel für eine zügige und erfolgreiche digitale Transformation. Quick wins sind insbesondere in den Bereichen HR-, Finanz- und Kundenmanagement sowie im Serviceportfolio- und Katalog-Management möglich. Eine […]

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Platzgummer Face

SAP stoppt die Lizenzvermessungen bei den Bestandskunden

Die regelmäßigen, manchmal überraschenden Lizenzvermessungen gehören der Vergangenheit an. Mit Leonardo Machine Learning macht SAP den Bestandskunden das ERP-Leben leichter.

Die digitale Transformation hat letztendlich auch das unliebsame Thema „Lizenzvermessung bei den SAP-Bestandskunden“ erfasst. Was früher mühsam im SAP-System der Bestandskunden ausgeführt und evaluiert werden musste, soll in Zukunft ganz ohne Zutun und Belästigung erfolgen. Die KI-Komponente (künstliche Intelligenz) aus SAP Leonardo macht es möglich und der Vorstand in Walldorf jubelt: eine technische Revolution! SAP hat alle Kunden- und Vertragsdaten in Leonardo Machine Learning eingespeist, damit erarbeitet sich das System ein grobes Konzept für mögliche Lizenzverstöße und entwickelt einen Angriffsplan. Ergänzt wird die Analyse in Leonardo durch das SAP’sche CRM und Daten aus dem SolMan. Sehr wichtig sind auch die Zugriffsstatistiken auf das SAP Support Portal, wo sich die Bestandskunden über die Cloud Identity mit ihrem S-User anmelden. Aus den […]

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Editorial

[shutterstock:379587745, Brian A Jackson]

Zwischen den Stühlen

ERP kann auch eine Reise nach Jerusalem sein. Wenn die Musik aufhört zu spielen, kann es sein, dass man keinen Platz findet. Noch spielt SAP lustig auf.

Momentan tanzt SAP auf allen Festen. Kein IT-Thema wird ausgelassen. Man muss offensichtlich die Feste feiern, wie sie fallen. Aber der Katzenjammer wird unvermeidlich sein, denn für viele Ausflüge in Non-ERP-Gebiete fehlt SAP die Grundlage. Kein Fest will man auslassen. Wenn aber weder die Kenntnis noch eine Roadmap existieren, kann die Veranstaltung schnell zum Desaster werden. Zwischen alle Stühle setzt sich auch gern jemand, der keine genauen Kenntnisse von sich und seiner Umwelt hat. Zwischen den IT-Welten mäandert SAP – und nicht nur, weil es der Titel des aktuellen DSAG-Jahreskongresses ist. SAP hat das Cloud Computing für sich erkannt, erzielt aber die höchsten Deckungsbeiträge aus seinem On-premise-Ecosystem. SAP hat das Cloud Computing für sich entdeckt, hat aber keine Antwort auf […]

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