Editorial

[shutterstock:379587745, Brian A Jackson]

Das verlorene Alleinstellungsmerkmal

Niemand kann SAP das Wasser reichen, wenn es um betriebswirtschaftliche Software geht. Beim Thema ERP ist SAP unerreicht. Die S/7- und S/4-Geschäftsprozesse sind unschlagbar. McDermott verlässt diesen tugendhaften Weg.

SAP-CEO Bill McDermott mag ein großartiger Verkäufer sein – zumindest sich selbst hat er bei seinem Aufsichtsratsvorsitzenden Hasso Plattner hervorragend verkauft. Das Verkaufen liegt dem Amerikaner offensichtlich im Blut. Hier kümmert ihn keine Strategie, kein IT-Megatrend, keine Loyalität zu den SAP-Partnern, kein Wissen um Alleinstellungsmerkmale – Hauptsache, Umsatz und Gewinn stimmen. An seiner Seite ein hochbegabter CFO: Luka Mucic hat es geschafft, die Ausflüge seines Chefs in Non-SAP-Bereiche finanziell abzufedern und positiv darzustellen. Aber selbst Plattner fragt sich mittlerweile, ob Cloud-Experimente wie ein App-Store – ähnlich wie iTunes von Apple – echtes Geld bei SAP bringen. Offensichtlich zweifelt Plattner an der Wirksamkeit des Nachahmens. Denn alles, was SAP momentan tut, haben andere Unternehmen schon vorher gemacht. Anstatt das Alleinstellungsmerkmal zu […]

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Hausmitteilung

[shutterstock:426481501, BrAt82]

Hausmitteilung: der SAP’sche Mehrwert

In regelmäßigen Abständen hinterfragen wir kritisch und konstruktiv unsere Blattlinie. Mit unseren zahlreichen Kommentaren von Mitgliedern der SAP-Szene sind wir klar die Nummer eins: Wir sind die Meinung der SAP-Community!

Ebenso steht in unserem Fokus die notwendige Bildungsarbeit für SAP-Bestandskunden und Partner. Ein Partner fragte vergangenen Monat, ob wir das mit der Bildungsarbeit „wirklich“ ernst meinen. Wir wissen, dass ein Blick in diese E-3 Ausgabe und speziell die Coverstory von 13 Seiten zum Thema IT-Asset-Management jeden Zweifel beseitigen muss. Mehr geht nicht! Der nächste Schritt wäre ein Webinar und persönliches Beratungsgespräch. Somit sehen wir uns als wichtigen Teil der SAP-Community entlang eines Weges, der von Information über Beratung hin zu einer Kaufentscheidung führt. Das E-3 Magazin als Massenmedium steht am Beginn dieses erfolgreichen Weges. Der Mehrwert, den SAP immer anbieten konnte, war der ganzheitliche Ansatz, mit einer betriebswirtschaftlichen Standardlösung die Bedürfnisse in der B2B-Szene mehr als zu befriedigen. Vollkommen zu […]

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Das-aktuelle-Stichwort

Wie nützlich sind KI-Systeme wirklich?

Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit ein viel beachtetes Thema. Die Meinungen darüber gehen allerdings auseinander.

Ob KI-Systeme Gutes oder Schlechtes bewirken, bestimmt der Mensch, vorausgesetzt, er berücksichtigt ein paar einfache Regeln. Schon bei der Frage, was künstliche Intelligenz eigentlich ist, gehen die Meinungen auseinander. Denn noch ist nicht einmal abschließend geklärt, was natürliche Intelligenz ist. Einigen wir uns darauf, dass es im Wortsinne um das Verstehen geht, und dem Verstehen geht ein Lernprozess voraus. KI soll digitale Prozesse „intelligent“ automatisieren. IT-Systeme werden natürlich schon sehr lange genutzt, um Abläufe zu automatisieren. Da wäre beispielsweise der gute alte Cron-Job. In bestimmten Abständen wird eine Aktion ausgeführt, beispielsweise alle fünf Minuten der Papierkorb geleert. Diesen Job erledigen Computer äußerst zuverlässig, sie werden bei der Arbeit nicht müde und finden endlose Wiederholungen auch nicht öde. Allerdings kämen sie […]

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Lizenz Kolumne

SAP UK gegen Diageo: Rechtsfolgen bei Lizenzverstößen vermeiden

Die jüngste Entscheidung im Verfahren SAP UK gegen Diageo Great Britain ist nur eine von mehreren softwarelizenzrechtlichen Auseinandersetzungen, die große Hersteller mit ihren Kunden vor Gericht ausfechten.

Unternehmen lizenzieren Software auf der Grundlage unterschiedlicher Lizenzparameter, Geräte oder Prozessoren in einem Server. Wird die Zahl überschritten, verletzt ein Unternehmen in vielen Softwarelizenzmodellen automatisch die Lizenzbestimmungen. Der Verstoß geschieht oft gar nicht bewusst. Das liegt an der hohen Komplexität der Vertragsbedingungen, Lizenznutzungsrechte und Lizenzmodelle. Heikel wird es, wenn Named User ins Spiel kommen. Im Fall SAP UK gegen Diageo Great Britain entschied der High Court of England and Wales zugunsten von SAP. Das Unternehmen hatte den Getränkehersteller wegen indirekter Benutzer auf 55 Millionen Pfund verklagt. Eine Entscheidung mit gravierenden Auswirkungen für große Unternehmen, die kundenseitige Systeme mit Anbindung an SAP-Datenbanken betreiben. Seit 2004 lizenziert Diageo mySAP Business Suite anhand einer bestimmten Zahl von Named Usern. Vor einigen Jahren erstellte […]

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Mister No/Name

IoT für alle

Eine Idee wird zum Albtraum. Internet of Things ist ein gutes Konzept, aber im wirklichen Leben ein kaum zu beherrschendes Monster. Eine interne Konferenz von IT- und Produktionsleitern in unserem Konzern hat Erstaunliches zutage gebracht.

Es war ein internes Meeting in Toronto, das unsere weltweiten IoT-Aktivitäten konsolidieren und neu einnorden sollte. Herausgekommen ist Bekanntes und Überraschendes – leider schauen meine Freunde von SAP und DSAG nun ziemlich alt aus. Der letzte gute Rat: Schuster, bleib bei deinem Leisten. Es ist eine ambivalente Situation. End-to-End bedeutet, dass der ERP-Anbieter am Tisch sitzen sollte, somit ist auch bei uns ein Platz für SAP reserviert. Schwierig wird es, wenn SAP sich als IoT-Spezialist und Anbieter in Szene setzt. Wir hatten kurz überlegt, Technikvorstand Bernd Leukert einzuladen, aber sein vergangenes Jahr in Rom vorgetragenes Verständnis von IoT war wenig überzeugend. Vorausschauende Wartung basierend auf Sensoren in den modernen Lokomotiven der italienischen Staatsbahn ist wahrscheinlich eine gute Idee, aber weder […]

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IT-Security & Risk Management – blinde Flecken der digitalen Agenda?

Obwohl die hohe Bedeutung der Informationssicherheit und Risikosysteme für die Umstellung auf digitale Geschäftsmodelle unumstritten ist, zeigen sich im Reality Check immer wieder große Schwächen im Schutz der Unternehmens- und Kundendaten.

Die Hannover Messe zeigte eindrucksvoll, wie die Digitalisierung der Produktion und vor allem die Vernetzung des gesamten gesellschaftlichen Ökosystems konkret aussehen werden. Dass diese Themen keine Trends mehr darstellen, sondern pure Realität, zeigen konkrete Geschäftsmodelle von Industrieunternehmen, basierend auf Robotertechnologien, Cloud und Big Data Analytics sowie die Marktreife von IoT-Geräten für den Privathaushalt (Amazon Alexa etc.). Diese überwiegend auf Technologien basierenden Geschäftsmodelle haben offene Schnittstellen, die Kooperation mit anderen Marktbegleitern und Kunden über Cloud-Plattformen und vor allem das Entstehen sensibler Daten zur Folge. In Summe eine große Herausforderung für die Security-Netzwerke und die Com­pliance-Anforderungen. Das belegt auch die Lünendonk-Studie „IT-Security und Risk Management – Digitale Bedrohungsszenarien im Fokus von Business und IT“. In der Studie „IT-Security und Risk Management“ hat […]

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KI Kolumne OS

Kein Kampf um die Weltherrschaft

Künstliche Intelligenz (KI) gehört derzeit zu den Top-Themen der IT. Eine erstaunliche Karriere für einen Begriff, der zwar schon lange virulent ist, in der Vergangenheit jedoch meist ein Schattendasein in Hörsälen oder Laboratorien führte.

Präsent war KI vor allem im Umfeld der Science-Fiction-Kultur: KI, das war der legendäre Computer HAL 9000 aus dem Kubrick-Film „2001: Odyssee im Weltraum“, und er war intelligent genug, gegen die Besatzung des Raumschiffs Discovery vorzugehen. Derartige Dystopien, in denen Roboter womöglich gleich die Weltherrschaft übernehmen, sind mit KI ebenso untrennbar verbunden wie handfestere Befürchtungen, etwa dass intelligente Systeme die Menschen verdrängen könnten – sprich: sie um ihren Lebensunterhalt bringen. Und während heute Techniker und Marketeers gleichermaßen von den Möglichkeiten der KI schwärmen, macht sich bei vielen Mitarbeitern und Kunden zumindest Skepsis breit. Kommt die Robokratie? In einer Umfrage, die Pegasystems unter 6000 Konsumenten durchgeführt hat, äußerten über 70 Prozent der Befragten Ängste hinsichtlich der Auswirkungen von KI; fast ein […]

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Shopping Cart and Stars

Schnellere Pferde

Die technischen Hilfsmittel, um Kunden zu befragen, sind vorhanden. Woran es mangelt, sind die adäquate Fragestellung und das Ziehen der richtigen Schlüsse.

Henry Ford, der Gründer von Ford Corp. war ein bemerkenswerter Mensch in seiner Vision den meisten seiner Zeitgenossen voraus. Ein Satz, der ihm zugeschrieben wird, ist „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt, schnellere (bessere) Pferde.“. Im Gründungsjahr von Ford Corp. 1903 rieten namhafte Bankiers ab, in das Unternehmen zu investieren „The horse is here to stay but the automobile is only a novelty, a fad“. Selbst das renommierte Magazin Scientific American schrieb 1909 “… dass das Automobil praktisch die Möglichkeiten seiner Entwicklung erreicht habe…“. Ford ließ sich von solchen Aussagen nicht abhalten. Jeff Bezos von Amazon nennt das für sein Unternehmen die wahre ‘Kundenobsession’. “Auch, wenn sie es noch nicht wissen, die Kunden wollen […]

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b2b2c

Disruptive Geschäftsmodelle mit SAP?

Viele etablierte Unternehmen stehen vor einem Innovationsdilemma. Sie müssen ihre bewährten Geschäftsprozesse mit innovativen Ideen verbinden und sie schnell umsetzen. Wie kann man das mit der alten Welt unter einen Hut bringen? Die Lösung lautet IT der zwei Geschwindigkeiten, oder wie Gartner es nennt: bimodale IT.

Unter bimodaler IT versteht man die Kombination aus klassischer und agiler IT. Die klassische IT entwickelt Ideen, macht einen detaillierten Plan und setzt ihn dann minutiös um. Das ergibt auch Sinn, wenn es um die Abbildung komplexer geschäftskritischer Prozesse geht. Bei den grundlegenden Vorgängen muss die Basis stimmen und sie müssen ein stabiles Ergebnis produzieren. Ganz anders dagegen die agile IT: Sie entwickelt Ideen und „fängt dann einfach mal an“. Die Umsetzung der Idee in IT-Prozesse wird mit jedem Sprint an die sich ändernde Umwelt angepasst. Das wiederum ergibt Sinn, wenn eine Idee schnell auf den Markt gebracht werden muss oder neue Ideen einfach mal eben ausprobiert werden sollen. Die Kunst für Unternehmen besteht also darin, mit den erfolgreichen Geschäftsprozessen […]

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Mit CIO-Organisation in die digitale Transformation

Mit der Digitalisierung werden CIOs und IT-Leiter zu Treibern künftigen geschäftlichen Wachstums. Erfolgsentscheidend sind ein Paradigmenwechsel in der IT und eine ganzheitliche Servicierung von Unternehmen über ein Enterprise Service Management (ESM).

Die Digitalisierung,  verändert Märkte mit unglaublicher Geschwindigkeit. Mein Ziel ist es, digitale Veränderungen des Geschäftsmodells und weiteres Wachstum von Bechtle bestmöglich zu unterstützen. Aus diesem Grund überführe ich meine IT-Organisation konsequent in eine unternehmerische CIO-Organisation: weg von einem technisch-fokussierten Denken und hin zu einer konsequent wertschöpfenden Projekt- und Serviceorientierung. Projekt- und serviceorientiert denken Bis 2020 wollen wir von derzeit mehr als 7700 Mitarbeitern an 70 Standorten in der DACH-Region und in 14 europäischen Handelsgesellschaften auf 10.000 Mitarbeiter wachsen und einen Umsatz von fünf Milliarden Euro erzielen. Die CIO-Organisation denkt den digitalen Wandel innovativ und mit einem geschärften Blick für optimierte Abläufe, Margen und Erträge des Business weiter. Im Fokus: Mensch und Business-IT-Alignment Bei Bechtle steht der Mensch am Anfang der […]

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