MAN, Datenbrille, Google Glass

Datenbrille im Hochregal

Im Lager von MAN Diesel & Turbo in Oberhausen werden im produktiven Umfeld Datenbrillen im Bereich der Einlagerung und Kommissionierung sowie in der Steuerung von Hochregalliften eingesetzt. Diese neue Anwendung arbeitet parallel zu der bestehenden mobilen Scannerlösung.

Um die Augmented-Reality-Datenbrille Google Glass im industriellen Umfeld zu nutzen, hat der Implementierungspartner Nxtbase diverse Erweiterungen und Anpassungen vorgenommen. Das Betriebssystem wurde modifiziert, damit keine Kommunikation nach außen bzw. mit dem Internet möglich ist. Weiterhin wurde eine leistungsfähige WLAN-Anbindung umgesetzt. Die Lager-Anwendung kann durch den Anwender nicht verlassen werden, was u. a. Foto- oder Videoaufnahmen durch die Kamera verhindert. Mit der Datenbrille sind die im Lager relevanten Prozesse der Einlagerung und Auslagerung in Echtzeit mit direkter SAP-Anbindung durchführbar. Der Lagerarbeiter erhält alle Information, die für den jeweiligen Arbeitsprozess relevant sind, direkt auf der Brille aus dem produktiven SAP-System angezeigt. Einlagerung und Auslagerung Bei der Einlagerung liegt das Material zunächst auf einem sogenannten SAP-Schnittstellenlagertyp. Dort nimmt der Mitarbeiter das Material auf […]

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Cloud statt neue Hardware

Um zeitnah veraltete IT-Infrastruktur und eine Finanzbuchhaltung durch ein modernes aufzusetzen, entschied sich Butzkies Stahlbau für SAP. Geplant und implementiert wurde das neue System von den ERP-Spezialisten der Kieler Vater-Gruppe. Statt in eine neue Hardware zu investieren, setzt das mittelständische Unternehmen auf eine cloudbasierte Lösung in der Vater Business Cloud.

Das Kerngeschäft des Stahlbauunternehmens Butzkies liegt im Bereich Stahlbau, Stahlhochbau sowie im Stahlanlagenbau und im Industriebau. Für das Tagesgeschäft setzt Butzkies bereits seit Jahren auf die Branchensoftware Steel­Office. Sie bildet sämtliche Abläufe ab, die sich aus dem Tagesgeschäft ergeben. Mit dem PPS-System steuert der Familienbetrieb sämtliche Prozesse, von der Angebots­erstellung über den Materialeinkauf, das Baustellenmanagement bis zum Versand. „Anfragen werden in diesem System erfasst und sofort hinterlegt, bevor wir mit dem Kalkulationsprogramm einen Auftrag berechnen“ berichtet Arne Ruhe, verantwortlich für den Vertrieb und die Projektleitung. Aufgrund der ermittelten Werte wird mit dem Programm dann ein individuelles Angebot erstellt und abgegeben. Erfolgt ein Auftragseingang, können für jeden Auftrag die bereits hinterlegten Details übernommen und das Projekt direkt mit SteelOffice angestoßen werden. […]

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Automatisierter Finanzabschluss – Alles in Sicherheit

Der Kundenkongress von SAP-Partner BlackLine heißt: In the Black. Damit ist alles gesagt, wenn der Abschluss des CFO termingerecht, ohne Überstunden und mit konsistenten Daten erfolgt. Die manuelle Abtimmung per Excel gehört im Zeitalter der digitalen Transformation definitiv der Vergangenheit an.

Die Anforderungen an betriebliche Finanzabschlüsse steigen durch die Globalisierung und Digitalisierung kontinuierlich. Die Abläufe müssen schneller und effizienter werden, sich durchgängig automatisieren und nahtlos in bestehende SAP-Umgebungen einbinden lassen. Zudem benötigen Finanzmanager stets aktuelle, verlässliche, konsistente und stimmige Finanzdaten für weitreichende Business-Entscheidungen. Erreichen lässt sich all dies mit einer Smart-Close-Lösung im Rahmen des Continuous-Accounting-Prozesses. Die Finanzabteilungen von Unternehmen – gleich welcher Größe – sehen sich durch zunehmende digitalisierte und internationalisierte Prozesse mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Finanzverantwortliche auf C-Level-Ebene müssen jederzeit auf eine konsistente, medienbruchfreie Datenbasis zugreifen können, um verantwortungsvolle und tragfähige Entscheidungen zu treffen. Dabei müssen die Daten in einem System abgebildet werden, das die nahtlose Integration in eine ganzheitliche ERP-Umgebung erlaubt – von SAP R/3 Enterprise bis S/4 Simple […]

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Interview

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VAG Interview – Consulting-driven AMS

Michael Rawus, Head of Global IT bei VAG-Armaturen, spricht im E-3 Exklusivinterview über die Baustelle in der SAP-Welt, Digitalisierung, IoT und wie er über die Application Management Services von cbs Corporate Business Solutions seinen Systembetrieb sichert.

Herr Rawus, Sie nehmen für den Systembetrieb Application Management Services in Anspruch. Wie sahen Ihre Überlegungen im Vorfeld aus? Michael Rawus: Wir verfügen über eine kleine Mannschaft mit vier Mitarbeitern, die weltweit 600 User supportet. Da gibt es verschiedenste Anforderungen, ob das nun Legal Requirements in Tschechien, Indien oder in Südafrika sind oder prozessuale Fragestellungen. Wir haben eigentlich alle SAP-Kernmodule plus SAP BW im Einsatz. Da müssen wir zwangsläufig auch Expertise von außen einkaufen. Das bringt uns weiter. Als Mittelständler können wir nicht für alles Know-how aufbauen. Ihre Mitarbeiter denken aber sicher nicht nur in IT-Abläufen und Customizing. Rawus: Wir verstehen uns als ganzheitliche Prozessberater und als Umsetzer im System. Wenn wir nicht weiterkommen und in einem Teilbereich nicht das […]

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[shutterstock.com:380628700, Majdanski]

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Daten und Prozesse: Verlässlich und schlank

Daten sind die neue Währung. Die korrekte Erfassung und Verwaltung von Daten legt den Grundstein für mehr Transparenz und Effizienz sowie niedrigere Kosten. Das „First-time-right“-Prinzip gilt als der Königsweg mit schlanken Prozessen und verlässlichen Daten.

Komplexe Entscheidungsprozesse in einem dynamischen Umfeld sind heute quasi der Alltag für Organisationen. Auch Finanzabteilungen durchlaufen einen Wandel, wobei das Rechnungswesen eine Schlüsselposition einnimmt. Nur die fortlaufende Optimierung und Digitalisierung der Prozesse kann hier zum gewünschten Ergebnis führen. Die Rolle der Finanzabteilungen in Unternehmen hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. CEOs, CIOs sowie Vertriebs- und Marketingleiter erwarten von ihren CFOs und deren Teams fundierte Analysen und Entscheidungsgrundlagen, um zur Wertschöpfung beizutragen – möglichst in Echtzeit. Nur so kann das Wachstum von Unternehmen in der heutigen global vernetzten und hochdynamischen Geschäftswelt nachhaltig unterstützt werden. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. In einer weltweiten KPMG-Studie gingen 2016 63 Prozent der befragten CEOs davon aus, dass die Funktion des CFOs […]

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Der individuelle Weg zu S/4

S/4 Hana verspricht Real-Time-Business dank Big-Data-Auswertungen in Echtzeit. Das Prinzip Echtzeit ist für viele Unternehmen nicht ganz einfach zu greifen. Was bedeutet es konkret? Welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch? Wie lassen sich die Chancen für das eigene Business nutzen?

Etwa 40 Prozent der Firmen beschäftigen sich laut einer PAC-Studie strategisch mit dem Thema SAP aus der Cloud und haben ihre SAP-Cloud-Strategie bereits umgesetzt oder ausgearbeitet, entwickeln oder planen diese für die Zukunft. Doch die Befragung zeigt auch, dass viele Unternehmen unsicher sind, was den Umfang der Migration angeht, und sich davor scheuen, den ersten Schritt zu gehen. Ihnen fehlen für die finale Entscheidung überzeugende Busi­ness Cases und sie fürchten die Kosten für die Softwareanschaffung. Hinzu kommen Bedenken, ob die neue Lösung tatsächlich schon so weit ausgereift ist, dass sie im eigenen Unternehmen eingesetzt werden kann. Doch all diese Vorbehalte rücken in den Hintergrund, wenn CEOs den Möglichkeiten von SAP S/4 Hana ins Auge blicken: Real-Time-Business dank Big-Data-Auswertungen in Echtzeit. […]

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Strategischer Einkauf als Innovationstreiber

„Beschaffung“ bezeichnete bis in die 90er fast ausschließlich transaktionale Aspekte und taktisch-operative Funktionen. Die Einkaufsabteilungen waren ausführende Organe zur Abdeckung der Bedarfe der Geschäftsbereiche: Es galt und gilt, deren Bestellungen rechtssicher und richtlinienkonform abzuwickeln.

Der Aufgabenbereich hat sich immer mehr erweitert: Es wurde erkannt, dass der Einkauf einen immer höheren Wertbeitrag liefern kann, wenn die Einkaufsvolumina übergeordnet gebündelt werden und der Einkauf selbst stärker mit den Geschäftsbereichen zusammenarbeitet. Diese Entwicklung wurde zunächst getrieben vom Wunsch nach Kosteneinsparung. Der immer höhere Grad der Automatisierung des Einkaufs sorgte dann nicht allein für Kostenreduzierungen, sondern führte auch zur Freisetzung von Ressourcen, durch die immer mehr strategische Aufgaben wahrgenommen werden können, ohne dass Compliance und gültige Richtlinien vernachlässigt werden: Die „Beschaffung“ wurde sukzessive zum „strategischen Einkauf“ als Business Partner für alle Geschäftsbereiche mit den Zielen, einen hohen Wertbeitrag für das Unternehmen zu realisieren, Innovationen mit Lieferanten voranzutreiben und ein konsequentes Lieferanten- und Beschaffungsrisikomanagement zu betreiben. Eventuell wird die […]

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Das Eisberg-Paradoxon

80 Prozent aller Informationen sind unstrukturiert. Daran ändert auch SAP nichts! Was SAP-Anwendern fehlt, ist der 360-Grad-Blick auf alle Informationen und nicht nur auf die strukturierten.

Mit Informationen verhält es sich wie mit Eisbergen: Nur rund 20 Prozent befinden sich sichtbar über Wasser. 80 Prozent aber liegen versteckt darunter. Diese Analogie belegt das Dilemma von Unternehmen, die strategisch ausschließlich auf SAP und rudimentäre Archivlösungen setzen. Nur circa 20 Prozent der erzeugten Informationen, sogenannte strukturierte Daten, sind für sie sicht- und nutzbar, analog zum Eisberg – ein Paradoxon! Das birgt Risiken im täglichen Geschäft und kollidiert mit der digitalen Transformation vieler Geschäftsmodelle. Das Informationsmanagement ausschließlich auf SAP zu bauen ist ein Traum, der bis heute nicht in Erfüllung gegangen ist. SAP-Systeme basieren auf strukturierten Datenmodellen und adressieren vor allem Transaktionen sowie End-to-end-Prozesse. Die technologischen Anforderungen von Dokumentenmanagement und Archivierung finden sich hier nicht wieder. Deshalb sind DMS-Funktionen […]

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Schneller Template- Rollout in China

Durch Unternehmenszukäufe bei dem global ausgerichteten Maschinen- und Anlagenbauer J. Wagner ist eine anorganisch gewachsene IT-Landschaft aus SAP- und Non-SAP-Lösungen entstanden. Um das weitere Wachstum zu unterstützen und die Transparenz zu verbessern, hat sich Wagner entschlossen, in allen Firmen der Unternehmensgruppe Schritt für Schritt SAP einzuführen.

Um die Prozesse der Geschäftsbereiche Decorative Finishing und Industrial Solutions abzudecken, hat Wagner ein Template entwickelt. Im nächsten Schritt galt es, das Template am Standort in China auszurollen. Bei dem ambitionierten Projekt waren vor allem das Know-how bei globalen Rollouts und die umfassende Expertise zu den komplexen regionalen Anforderungen in China gefragt. Dabei ging es insbesondere um das spezifische Reporting und das Thema Golden Tax. Aus der anorganisch gewachsenen IT-Landschaft mit international uneinheitlichen Geschäftsprozessen resultieren hohe Wartungskosten sowie eine stark erschwerte Steuerung und Kontrolle der einzelnen Einheiten. Die von der Geschäftsführung definierte Wachstumsstrategie war ohne standardisierte IT und übergreifende harmonisierte Prozesse nicht umsetzbar. Markus Moßmann, Group CIO bei Wagner: „Unser Ziel war es daher, die Komplexität zu reduzieren, harmonisierte Prozesse […]

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SAP-Migration: Gute ICT-Provider tragen Teil des Risikos

Die Uhr tickt: 2025 läuft der Support für die aktuelle SAP Business Suite aus. Mindestens 50.000 SAP-­Anwenderunternehmen müssen sich bis dahin für eine Alternative entschieden haben – etwa S/4 Hana, On-Premise oder aus der Cloud. Immer noch sind deutsche Unternehmen bei der Cloud zurückhaltend.

Im November 2015 hat SAP mit S/4 Hana die nächste Generation seiner Business Suite auf den Markt gebracht. Die Wartung der alten Suite läuft 2025 aus. Mehr als 50.000 Unternehmen müssen bis dahin den Wechsel auf S/4 Hana vollzogen haben, wenn sie weiter bei SAP bleiben möchten. Und das ist nicht so einfach, wie es klingt. Der Umstieg von der aktuellen Business Suite auf S/4 Hana ist in etwa so komplex wie die Migration von R/2 zu R/3. Daher spricht SAP auch nicht von einem Upgrade, sondern von einer Konvertierung. Für die neue Suite wurden nach Angaben von SAP über 400 Millionen Zeilen Code um- oder gänzlich neu geschrieben. Davon sollen die Geschäftskunden spürbar profitieren: Da S/4 Hana keine Stapelverarbeitung […]

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