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Außenhandel der Cloud

Mit der Übernahme durch die japanische Mitsui-Chemicals-Gruppe hat der Dentalspezialist Kulzer mit Sitz im hessischen Hanau gemeinsam mit der Heidelberger Unternehmensberatung cbs Corporate Business Solutions sämtliche SAP-Systeme der Dentalsparte aus dem ehemaligen Heraeus-Mutterkonzern herausgelöst. Der anspruchsvolle Carve-out umfasste die gesamte Prozesslandschaft inklusive SAP ERP und GTS-System.

Für den Carve-out wählte Kulzer eine hybride Lösung: ERP on premise als IAAS-Lösung in einem externen Rechenzentrum, GTS in der Cloud. Globale Exportkontrolle und effizientes Zollmanagement im Außenhandel sind komplexe Aufgaben, die beträchtliche Herausforderungen darstellen. Dies ist ein Bereich, der fachlich und technisch extrem kritisch ist. Für Kulzer war schnell klar: Der Eigenbetrieb ist keine Option. So brachten die SAP-Berater aus Heidelberg ihre Komplettlösung cbs SAP GTS Cloud ins Spiel. Mit Erfolg: Sämtliche Prozesse in der Zollabfertigung und im Außenhandelsbereich ließen sich mit der Cloud-Lösung abwickeln. Relokation sämtlicher IT-Systeme Mit der Übernahme von Kulzer durch die Mitsui-Chemicals-Gruppe war eine Herauslösung der Dentalsparte aus dem Heraeus-Konzernverbund notwendig. Einen solchen Carve-out geschäftskonform im gesetzten Zeitrahmen zu realisieren ist äußerst anspruchsvoll. cbs Corporate […]

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SAP-Systeme europareif machen

Bereits letztes Jahr trat die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten in Kraft. Die Verordnung ist ab dem 25. Mai 2018 anzuwenden. Bis dahin haben Unternehmen Zeit, sich entsprechend vorzubereiten und die Verordnung umzusetzen.

Die von der Europäischen Union ins Leben gerufene Datenschutzgrundverordnung wirft insbesondere im Vergleich zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) die Frage auf, was konkret unter ihr zu verstehen ist. Viele in der DSGVO festgelegten Regelungen basieren auf dem BDSG. Wesentliche Erweiterungen der Verordnung liegen in den Bereichen Verbraucherschutz, „Recht auf Vergessenwerden“, Rechenschaftspflichten und Datenportabilität. Hier müssen Unternehmen aktiv werden Während die Regelungen für Datenportabilität oder Rechenschaftspflichten Anpassungen in den internen Abläufen der Unternehmen bedeuten, erfordern Verbraucherschutz oder Löschanspruch Änderungen direkt im Datenschutz. Hier müssen die Unternehmen sicherstellen, dass die Rechte derjenigen, deren Daten gespeichert werden, gewahrt werden. Die große Herausforderung für die Unternehmen ist, die einzelnen Anforderungen aus der Datenschutzverordnung im notwendigen Maße umzusetzen. Vor allem müssen sie frühzeitig aktiv werden, um die […]

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Wie agil reagieren Menschen auf Veränderungen?

Wie sehen die typischen Herausforderungen bei agilen Entwicklungsprojekten für Rollouts aus? Welche Maßnahmen können Organisationen treffen, um Mitarbeiter auf bevorstehende Veränderungen durch den Rollout bestmöglich vorzubereiten? Die richtige Mischung von agilen Entwicklungsprinzipien und klassischem Projektmanagement führt zum gewünschten Projekterfolg.

Ausgangspunkt für diesen Artikel ist ein großes Software-Entwicklungs- und -Einführungsprojekt einer neuen SAP-Software für mehr als tausend Anwender in einem internationalen Großunternehmen. Hierbei mussten zur bereits im System vorhandenen Standardfunktionalität einige für den Kunden essenzielle Funktionalitäten komplett neu entwickelt sowie bestehende Prozesse zunächst analysiert und zum Teil optimiert werden. Agile Methoden sind in aller Munde und werden oftmals als „Heilsbringer“ für allerlei aus Software-Entwicklungsprojekten früherer Tage bekannte Probleme postuliert. Die relativ starre und lineare Vorgehensweise in der klassischen Wasserfall-(Projekt-)Methodik, bei der von der Bedarfsanalyse über die Lösungsdefinition und der anschließenden, oft langwierigen Entwicklungs- und Testphase auf ein schon zu Beginn des Projekts vollständig definiertes Endergebnis hingearbeitet wurde, barg zahlreiche Risiken, das eigentlich gewünschte Ergebnis am Ende dann doch nicht zu […]

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Maschinenbau Vorreiter bei Losgröße 1

Bessere Individualisierbarkeit von Produkten bis hin zur Losgröße 1 gehört zu den revolutionärsten Veränderungen durch Industrie 4.0. Noch sind zwar viele Industrieunternehmen unsicher, wie sie die individualisierte Fertigung stemmen können, bei rund 45 Prozent ist sie aber bereits ein treibendes Motiv der digitalen Transformation.

Vorreiter beim Thema Losgröße 1 ist der Maschinen- und Anlagebau. Aus diesem Segment streben schon zwei Drittel der Firmen nach der neuen Individualisierungsstufe. Das sind Ergebnisse des bereits zum dritten Mal erhobenen Deutschen Industrie 4.0 Index. Dass gerade der Maschinen- und Anlagebau vorangeht, ist keine Überraschung. Schließlich zeichnet sich diese Branche traditionell durch vergleichsweise niedrige Stückzahlen und die Anpassung nach Kundenanforderung aus. Industrie 4.0 hebt dieses Prinzip auf eine ganz neue Stufe. Ein aktuelles Beispiel wie der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf zeigt, dass Losgröße 1 durch digitale Transformation bereits Realität ist: von der kundenseitigen Konfiguration im elektronischen Frontend bis hin zur Auslieferung eines fertigen individuellen Stanzwerkzeugs. Auch andere Branchen wie die Elektroindustrie ziehen erkennbar nach. So erfolgreich einzelne Unternehmen mit der Losgröße […]

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Die IT der zwei Geschwindigkeiten

Neue Technologien und hohes Innovationstempo versus stabile Anwendungen und wartungsarmer Betrieb – wie lässt sich dieser Antagonismus auflösen? Wie lässt sich der flexible Arbeitsmodus der Zukunft gewinnbringend etablieren? Die „IT der zwei Geschwindigkeiten“ bietet einen erfolgversprechenden Ansatz.

Die Marktforschungsfirma Gartner sagt voraus: Schon in wenigen Monaten sollen drei von vier Unternehmen eine profunde Reife in Sachen bimodaler IT erreichen. Dabei geht es um eine Zweiteilung: Der eine Bereich hält die Systeme am Laufen, der andere treibt die Innovationen voran. Diese IT der zwei Geschwindigkeiten kann man technisch mit einer hybriden Systemlandschaft umsetzen: Das On-Premise-Kernsystem wird um eine Cloud-Plattform erweitert. Für das Kernsystem ist Stabilität und ein möglichst wartungsarmer Betrieb das Ziel. Die Cloud-Plattform hingegen fokussiert sich auf neue Technologien und zielt auf schnelle, innovative Apps. Aus organisatorischer Sicht erfordert die IT der zwei Geschwindigkeiten unterschiedliche Projektmethoden für Kern und Schale, um eine erfolgreiche Umsetzung in diesem Spannungsfeld zu gewährleisten. Das On-Premise-SAP-Kernsystem soll die Stabilität der Kernprozesse des […]

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DSGVO: Fluch oder Segen?

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) soll die Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen vereinheitlichen. Doch was gibt es zu beachten?

Die Datenschutz-Grundverordnung verfolgt zunächst das primäre Ziel, das unübersichtliche Datenschutzrecht der einzelnen Mitgliedstaaten zu vereinheitlichen. Ein weiteres Ziel soll der Datenschutz in Europa aufgrund der anwachsenden Herausforderungen durch Cloud Computing, Big Data, soziale Medien und Suchmaschinen sein. Dabei soll der Grundrechtsschutz des Einzelnen im Vordergrund der Modernisierung stehen. Der Anwendungsbereich der DSGVO Unternehmen müssen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, soweit ihre Tätigkeit eine umfangreiche, systematische und regelmäßige Beobachtung von betroffenen Personen erfordert. Auch eine Verarbeitung zum Beispiel von besonders sensiblen Daten (etwa Gesundheitsdaten) nach Artikel 9 Abs. 1 DSGVO oder Daten über strafrechtliche Verurteilungen oder Straftaten nach Artikel 10 Abs. 1 DSGVO bedarf eines Datenschutzbeauftragten. Das heißt für Unternehmen in Deutschland: Es wird sich voraussichtlich nichts ändern an den bisherigen Voraussetzungen, unter […]

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Wenn Hersteller Händler werden

Vertikalisierung ist in der Wirtschaft kein Fremdwort mehr. Die SAP-Komponente Global Trade Management (GTM) hilft bei der Abbildung neuer Prozesse im Ein- und Verkauf.

Vor allem in der Mode- und Life­stylebranche haben sich die Kunden längst daran gewöhnt, dass Hersteller zum Händler werden und eigene Flagshipstores unterhalten, ihre Ware direkt im Internet vertreiben und sich parallel zum klassischen Handel weitere Absatzorte und -möglichkeiten erschließen. Neben dieser Strategie, die von Experten als „Vorwärtsvertikalisierung“ beschrieben wird, entdecken nun viele Hersteller auch den Vertikalisierungsweg rückwärts: Zahlreiche Produktionsunternehmen erfinden sich neu, stellen sich im Einkauf neu auf und werden selbst als Rohstoff- oder Materialhändler tätig. Die Grenze zwischen Herstellung und Handel war nie trennscharf. Jetzt verschwimmt sie immer mehr. Digitalisierung aller Abläufe und die technischen Möglichkeiten unter den Schlagwörtern „Industrie 4.0“ und „Internet der Dinge“ machen vieles möglich. Ein klassischer Stahlhändler wird zum Beispiel ein Industrieplattformbetreiber, der für […]

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Heute bestellt – morgen geliefert

Das Schweizer Medizinlabor Viollier optimiert die Prozesse in der Logistik und modernisiert sein Auslieferungslager. Viollier setzt auf mobile Datenerfassung. Gemeinsam mit Trimaster führte das Unternehmen das SAP-Add-on MSB Mobisys Solution Builder in nur sechs Monaten ein. Nun lassen sich die Prozesse im Auslieferungslager annähernd papierlos, effektiver und effizienter abwickeln.

Viollier ist mit über 680 Mitarbeitern, die an über 20 Standorten tätig sind, das führende medizinische Labor der Schweiz. Es steht mit seiner Labormedizin Arztpraxen und Kliniken an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. Dabei setzt das Unternehmen auf eine flächendeckend hohe Qualität in der Kundenbetreuung. Ein Netzwerk von 80 eigenen Fahrern holt täglich schweizweit, ganz gleich ob in der Stadt oder über Land, Laborproben bei Ärzten und Kliniken ab und transportiert diese in eines der Analyselabore von Viollier. Flankiert wird dieser Service auf vielfachen Kundenwunsch durch v-shop, ein Onlineshopsystem, in dessen Sortiment das Unternehmen mittlerweile über 1.600 lagergeführte Medizinprodukte vorhält. So holt der Kundendienst nicht nur Laborproben ab, sondern kann die Praxen und Krankenhäuser auch […]

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Lagerveränderung

Derzeit hat das SAP-Eco-System die beiden Lagerverwaltungssysteme Extended Warehouse Management (SAP EWM) und SAP Warehouse Management (WM) im Einsatz. Das wird sich ändern.

Gründe für die Veränderung bei den SAP-Lagerverwaltungssystemen sind die Release-Strategie von Ende 2016 und das Auslaufen der Nutzungsrechte von SAP WM oder SAP LE-TRA (Transportabwicklung) Ende 2025 – sowohl in der SAP S/4 Hana Suite als auch im SAP ECC. Diese Entwicklung berücksichtigen viele SAP-Anwender bei ihren strategischen Überlegungen zur Gestaltung ihrer anstehenden Lagerverwaltungsprojekte. Dabei entscheiden Lizenz- und Implementierungskosten sowie der benötigte Funktionsumfang darüber, ob die bestehende SAP-WM-Installation weitergeführt oder ein Redesign in Verbindung mit einer Implementierung von SAP EWM angestrebt werden soll. Die funktionale Entscheidung basiert hingegen auf Aspekten, die über den Standard-Funktionsumfang des SAP WM hinausgehen. Ist eine Anbindung von Fördertechniken und automatischen Lagersystemen möglich? Lassen sich innerbetriebliche Transporte auf mehrere Arbeitsschritte aufteilen? Wie sieht es mit der […]

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Motor für den digitalen Einkauf

Die Digitalisierung wird die Bedeutung des Einkaufs deutlich steigern. Ein wichtiger Stellhebel sind die Cloud-Dienste von SAP Ariba.

Datenmanager, Netzwerker, Systemspezialist: So heißen die Rollen, die Einkäufer künftig beherrschen müssen, um den Herausforderungen gewachsen zu sein. Auch in der Beschaffung führt die digitale Transformation zu einem exponentiellen Anstieg an Daten, der neue Möglichkeiten für Echtzeit-Entscheidungen und strategische Planungen schafft. „Die Einkaufsorganisationen haben die Chance, aktiv in die Steuerung der Lieferkette einzugreifen und durch die Digitalisierung einen zusätzlichen Beitrag für die gesamte Wertschöpfung zu leisten“ bringt es Sebastian Asshauer, Associate Partner von Apsolut, auf den Punkt. Dies allerdings setzt eine gezielte Sammlung und Auswertung der Big Data voraus – unter fachkundiger Nutzung von State-of-the-Art-Technologien und -Methoden für Data Warehouse, Data Mining und Forecasting. Verstärkte Vernetzung erforderlich Als wichtiger Teil der Wertschöpfungskette muss sich der Einkauf verstärkt vernetzen, um kein […]

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