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Schneller Template- Rollout in China

Durch Unternehmenszukäufe bei dem global ausgerichteten Maschinen- und Anlagenbauer J. Wagner ist eine anorganisch gewachsene IT-Landschaft aus SAP- und Non-SAP-Lösungen entstanden. Um das weitere Wachstum zu unterstützen und die Transparenz zu verbessern, hat sich Wagner entschlossen, in allen Firmen der Unternehmensgruppe Schritt für Schritt SAP einzuführen.

Um die Prozesse der Geschäftsbereiche Decorative Finishing und Industrial Solutions abzudecken, hat Wagner ein Template entwickelt. Im nächsten Schritt galt es, das Template am Standort in China auszurollen. Bei dem ambitionierten Projekt waren vor allem das Know-how bei globalen Rollouts und die umfassende Expertise zu den komplexen regionalen Anforderungen in China gefragt. Dabei ging es insbesondere um das spezifische Reporting und das Thema Golden Tax. Aus der anorganisch gewachsenen IT-Landschaft mit international uneinheitlichen Geschäftsprozessen resultieren hohe Wartungskosten sowie eine stark erschwerte Steuerung und Kontrolle der einzelnen Einheiten. Die von der Geschäftsführung definierte Wachstumsstrategie war ohne standardisierte IT und übergreifende harmonisierte Prozesse nicht umsetzbar. Markus Moßmann, Group CIO bei Wagner: „Unser Ziel war es daher, die Komplexität zu reduzieren, harmonisierte Prozesse […]

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SAP-Migration: Gute ICT-Provider tragen Teil des Risikos

Die Uhr tickt: 2025 läuft der Support für die aktuelle SAP Business Suite aus. Mindestens 50.000 SAP-­Anwenderunternehmen müssen sich bis dahin für eine Alternative entschieden haben – etwa S/4 Hana, On-Premise oder aus der Cloud. Immer noch sind deutsche Unternehmen bei der Cloud zurückhaltend.

Im November 2015 hat SAP mit S/4 Hana die nächste Generation seiner Business Suite auf den Markt gebracht. Die Wartung der alten Suite läuft 2025 aus. Mehr als 50.000 Unternehmen müssen bis dahin den Wechsel auf S/4 Hana vollzogen haben, wenn sie weiter bei SAP bleiben möchten. Und das ist nicht so einfach, wie es klingt. Der Umstieg von der aktuellen Business Suite auf S/4 Hana ist in etwa so komplex wie die Migration von R/2 zu R/3. Daher spricht SAP auch nicht von einem Upgrade, sondern von einer Konvertierung. Für die neue Suite wurden nach Angaben von SAP über 400 Millionen Zeilen Code um- oder gänzlich neu geschrieben. Davon sollen die Geschäftskunden spürbar profitieren: Da S/4 Hana keine Stapelverarbeitung […]

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Mehr als eine Oberfläche

Seit der Einführung im Mai 2013 ist viel in der Fiori-Welt passiert und spätestens seit dem Release 2.0 kann man von einer ausgereiften Technologie sprechen.

Es beginnt im Mai 2013: Fiori wird damals als die Lösung vorgestellt, mit der das leicht angestaubte Bild der User-Interfaces komplett modernisiert und verbessert werden soll. Doch die Einführungsrate war relativ gering. Das lag einerseits an der sehr komplexen und aufwändigen Implementierung, andererseits an der Lizenzpflicht für jede einzelne Fiori-Applikation. Neue Technologien kämpfen mit Kinderkrankheiten, das war auch bei Fiori nicht anders. Wieso ist Fiori so wichtig? Fiori ist viel mehr als nur eine Oberfläche. Es ist die neue User Experience von SAP und somit als Oberflächentechnologie für alle Neuentwicklungen bei SAP strategisch gesetzt. S/4 Hana 1610 ist das erste Release, das mit einer holistischen Fiori User Experience ausgeliefert wird. Das bedeutet, dass für alle Module Applikationen in der Fiori […]

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Leitstand

Alles begann mit einem Leitstand

Im Rahmen mehrerer Projekte wie „Integrative Informationssysteme und moderne Auftragssteuerung mit ERP und MES“ führte Haver & Boecker im Laufe der Zeit ein breites Spektrum an Cronetwork-­Modulen ein. Als Bindeglied zwischen führenden ERP-Systemen und der Maschinenebene bettet sich die Lösung in die IT-Infrastruktur ein. Begonnen hat jedoch alles mit einem Leitstand im Jahr 1998.

Das familiengeführte Mittelstands­unternehmen Haver & Boecker mit Hauptsitz im westfälischen Oelde vereint mit Drahtweberei und Maschinenfabrik zwei Unternehmensbereiche unter einem. In Sachen Fertigungsoptimierung setzt man seit 2002 in der Maschinenfabrik auf die MES-Lösung Cronetwork von IT-Dienstleister und MES-Anbieter Industrie Informatik. Zu dieser Zeit setzte man auf den äußerst leistungsfähigen graphisch-elek­tronischen Leitstand FI-2 von IDS Scheer. Als das State-of-the-Art-Produkt im Jahr 2000 von Industrie Informatik übernommen und unter dem Namen Cronetwork Feinplanung weiterentwickelt wurde, musste man bei Haver & Boecker nicht lange überlegen. „Wir waren auf der Suche nach Kontinuität. Die klare Positionierung von Industrie Informatik als Anbieter von professionellen MES-Lösungen für die diskrete Fertigung hat uns überzeugt“ berichtet der verantwortliche Produktionsleiter Andreas Bauer. Das kontinuierliche Wachstum und die schnellen Reaktionszeiten […]

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Customize it!

Mit der fortschreitenden Digitalisierung geht auch eine zunehmende Individualisierung einher. Produzierende Unternehmen müssen sich dementsprechend aufstellen. Es gilt, das eigene Angebot digital zur Verfügung zu stellen – und zwar so, dass B2B-Kunden ihre gewünschte Produktvariante individuell konfigurieren können.

Nach Mechanisierung, Industrialisierung und Automatisierung stehen produzierende Unternehmen also vor der Herausforderung, die vierte umfassende Veränderung hinsichtlich der Organisation und Steuerung industrieller Wertschöpfung zu gestalten: die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und -modellen. Wird dies erfolgreich umgesetzt, lassen sich Kundenwünsche und die Verfügbarkeit erforderlicher Ressourcen nahezu in Echtzeit miteinander abgleichen. Ebenso können die für die Produktion erforderlichen Daten innerhalb kürzester Zeit an das produzierende System übergeben werden. Somit sind Unternehmen in der Lage, sowohl kundenindividuell als auch kosteneffizient zu produzieren. Kunden erwarten zunehmend auch im B2B-Bereich, dass sie ihre Wunschprodukte online selbst konfigurieren und komfortabel bestellen können. Entscheidend bei der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Geschäftsmodelle: Der Mehrwert und Nutzen für den Kunden sollte immer im Mittelpunkt stehen. Weitere Erfolgsfaktoren sind eine klare […]

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Pump Management 1705

Grundlage der Globalisierung

KSB, ein globaler Hersteller im Pumpen- und Armaturenmarkt, hatte sich das Ziel gesetzt, ein global vernetzter Hersteller zu werden. Dazu wurden lokale Systeme durch globale abgelöst, Materialstämme auf die Migration vorbereitet, weltweite Prozesse und Tools für ihre Überwachung geschaffen.

Seit rund zehn Jahren optimiert KSB seine Stammdaten im ERP-System von SAP mit der Unterstützung und der Software von Simus Systems aus Karlsruhe. Die Zusammenarbeit begann mit der Unterstützung bei dem Aufbau eines Klassenmodells und der Einführung einer Klassen- und Merkmalsverwaltung für SAP 4/5. Zwar sollte dies als führendes System fungieren, die Benutzerschnittstelle für die Konstrukteure jedoch benutzerfreundlicher, flexibler und performanter sein: „Konstrukteure denken eher in Tabellenstrukturen und sind nicht unbedingt Freunde der Pflege einzelner Datensätze, wie sie der SAP-Standard vorsieht“ sagt Karlheinz Steier, der mit Strategie, Prozessen und Strukturen befasst ist. Die Software Simus Classmate wird seither als Klassen- und Merkmalsverwaltung für mehrere SAP-Mandanten eingesetzt. Sie basiert auf einem effizienten Datenmodell, das geschickt mit Ausprägungen und Merkmalen umgehen kann. […]

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Außenhandel in der Cloud

Mit der Übernahme durch die japanische Mitsui-Chemicals-Gruppe hat der Dentalspezialist Kulzer mit Sitz im hessischen Hanau gemeinsam mit der Heidelberger Unternehmensberatung cbs Corporate Business Solutions sämtliche SAP-Systeme der Dentalsparte aus dem ehemaligen Heraeus-Mutterkonzern herausgelöst. Der anspruchsvolle Carve-out umfasste die gesamte Prozesslandschaft inklusive SAP ERP und GTS-System.

Für den Carve-out wählte Kulzer eine hybride Lösung: ERP on premise als IAAS-Lösung in einem externen Rechenzentrum, GTS in der Cloud. Globale Exportkontrolle und effizientes Zollmanagement im Außenhandel sind komplexe Aufgaben, die beträchtliche Herausforderungen darstellen. Dies ist ein Bereich, der fachlich und technisch extrem kritisch ist. Für Kulzer war schnell klar: Der Eigenbetrieb ist keine Option. So brachten die SAP-Berater aus Heidelberg ihre Komplettlösung cbs SAP GTS Cloud ins Spiel. Mit Erfolg: Sämtliche Prozesse in der Zollabfertigung und im Außenhandelsbereich ließen sich mit der Cloud-Lösung abwickeln. Relokation sämtlicher IT-Systeme Mit der Übernahme von Kulzer durch die Mitsui-Chemicals-Gruppe war eine Herauslösung der Dentalsparte aus dem Heraeus-Konzernverbund notwendig. Einen solchen Carve-out geschäftskonform im gesetzten Zeitrahmen zu realisieren ist äußerst anspruchsvoll. cbs Corporate […]

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[shutterstock.com:497068513, Marian Weyo]

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SAP-Systeme europareif machen

Bereits letztes Jahr trat die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten in Kraft. Die Verordnung ist ab dem 25. Mai 2018 anzuwenden. Bis dahin haben Unternehmen Zeit, sich entsprechend vorzubereiten und die Verordnung umzusetzen.

Die von der Europäischen Union ins Leben gerufene Datenschutzgrundverordnung wirft insbesondere im Vergleich zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) die Frage auf, was konkret unter ihr zu verstehen ist. Viele in der DSGVO festgelegten Regelungen basieren auf dem BDSG. Wesentliche Erweiterungen der Verordnung liegen in den Bereichen Verbraucherschutz, „Recht auf Vergessenwerden“, Rechenschaftspflichten und Datenportabilität. Hier müssen Unternehmen aktiv werden Während die Regelungen für Datenportabilität oder Rechenschaftspflichten Anpassungen in den internen Abläufen der Unternehmen bedeuten, erfordern Verbraucherschutz oder Löschanspruch Änderungen direkt im Datenschutz. Hier müssen die Unternehmen sicherstellen, dass die Rechte derjenigen, deren Daten gespeichert werden, gewahrt werden. Die große Herausforderung für die Unternehmen ist, die einzelnen Anforderungen aus der Datenschutzverordnung im notwendigen Maße umzusetzen. Vor allem müssen sie frühzeitig aktiv werden, um die […]

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Wie agil reagieren Menschen auf Veränderungen?

Wie sehen die typischen Herausforderungen bei agilen Entwicklungsprojekten für Rollouts aus? Welche Maßnahmen können Organisationen treffen, um Mitarbeiter auf bevorstehende Veränderungen durch den Rollout bestmöglich vorzubereiten? Die richtige Mischung von agilen Entwicklungsprinzipien und klassischem Projektmanagement führt zum gewünschten Projekterfolg.

Ausgangspunkt für diesen Artikel ist ein großes Software-Entwicklungs- und -Einführungsprojekt einer neuen SAP-Software für mehr als tausend Anwender in einem internationalen Großunternehmen. Hierbei mussten zur bereits im System vorhandenen Standardfunktionalität einige für den Kunden essenzielle Funktionalitäten komplett neu entwickelt sowie bestehende Prozesse zunächst analysiert und zum Teil optimiert werden. Agile Methoden sind in aller Munde und werden oftmals als „Heilsbringer“ für allerlei aus Software-Entwicklungsprojekten früherer Tage bekannte Probleme postuliert. Die relativ starre und lineare Vorgehensweise in der klassischen Wasserfall-(Projekt-)Methodik, bei der von der Bedarfsanalyse über die Lösungsdefinition und der anschließenden, oft langwierigen Entwicklungs- und Testphase auf ein schon zu Beginn des Projekts vollständig definiertes Endergebnis hingearbeitet wurde, barg zahlreiche Risiken, das eigentlich gewünschte Ergebnis am Ende dann doch nicht zu […]

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Maschinenbau Vorreiter bei Losgröße 1

Bessere Individualisierbarkeit von Produkten bis hin zur Losgröße 1 gehört zu den revolutionärsten Veränderungen durch Industrie 4.0. Noch sind zwar viele Industrieunternehmen unsicher, wie sie die individualisierte Fertigung stemmen können, bei rund 45 Prozent ist sie aber bereits ein treibendes Motiv der digitalen Transformation.

Vorreiter beim Thema Losgröße 1 ist der Maschinen- und Anlagebau. Aus diesem Segment streben schon zwei Drittel der Firmen nach der neuen Individualisierungsstufe. Das sind Ergebnisse des bereits zum dritten Mal erhobenen Deutschen Industrie 4.0 Index. Dass gerade der Maschinen- und Anlagebau vorangeht, ist keine Überraschung. Schließlich zeichnet sich diese Branche traditionell durch vergleichsweise niedrige Stückzahlen und die Anpassung nach Kundenanforderung aus. Industrie 4.0 hebt dieses Prinzip auf eine ganz neue Stufe. Ein aktuelles Beispiel wie der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf zeigt, dass Losgröße 1 durch digitale Transformation bereits Realität ist: von der kundenseitigen Konfiguration im elektronischen Frontend bis hin zur Auslieferung eines fertigen individuellen Stanzwerkzeugs. Auch andere Branchen wie die Elektroindustrie ziehen erkennbar nach. So erfolgreich einzelne Unternehmen mit der Losgröße […]

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