Das-aktuelle-Stichwort

SAP Fiori und UI5 Über Umwege in die mobile Welt

Im Frühjahr: Das Thema Mobilität von Geschäftsanwendungen und verbesserte Nutzerakzeptanz ist im SAP Universum weiterhin ein spannendes Thema mit Potenzial. SAPs Antwort darauf sind HTML5-Anwendungen, die in modernen Browsern laufen und mittels des hauseigenen Werkzeugkastens SAPUI5 erstellt werden.

Soweit so gut – nur leider bedeutet eine neue Technologie nicht auch automatisch deren Nutzerakzeptanz. Seit 2013 arbeitet SAP intensiv und anwendungsunabhängig daran, die Nutzerakzeptanz neu zu definieren und liefert mit SAP Fiori ein Designkonzept aus, welches die Umsetzung mobiler Anwendungen auf der Grundlage von SAPUI5 vordefiniert. Partner und Kunden können sich damit auf die Umsetzung der Anwendung konzentrieren ohne aufwendig eine eigene UX-Strategie entwickeln zu müssen und so auch Gelegenheitsanwender zu erreichen. So schön die neue bunte Welt auf den ersten Blick aussieht, so holprig kann sich der Einstieg gestalten. SAP Fiori bedeutet, trotz des Designgrundsatzes der Geräteunabhängigkeit leider nicht, dass jede Fiori App aus der Fiori Apps Library auch automatisch mobil genutzt werden kann. Ein Blick in die […]

Editorial

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Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung

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SAP-Chef Bill McDermott war in Davos, davor in Barcelona auf der SAP-Fkom, Field Kick-off Meeting. Von Flexibilität und Verantwortung war dort nur wenig zu spüren. Das Davos-Thema könnte auch vom Anwenderverein DSAG stammen. Wann beginnt SAP, auf ihre Bestandskunden zu hören?

Warum anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung? Aus Sicht von Bill McDermott läuft das Geschäft rund und simpel – an Hana, S/4 und Cloud Computing führt kein Weg vorbei? Die digitale Transformation im Allgemeinen und Big Data, IoT, Industrie 4.0, Cloud und KI im Speziellen sind die Wachstumstreiber. Zur Sapphire im kommenden Mai in Orlando wird dann auch SAP auf den Megatrend künstliche Intelligenz (KI) mit dem Thema Machine/Deep Learning aufspringen (siehe auch neuronale Netze der Hana Predictive Analysis Library, PAL). Die Bestandskunden brauchen hingegen andere Antworten: Die Community ist in Gefahr auseinanderzubrechen. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass politische Führer sich den Forderungen der Menschen anpassen müssen, die ihnen die Führung anvertraut haben, während sie zugleich eine Vision und einen Weg […]

Hausmitteilung

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Hausmitteilung: IoT & das UPS-Desaster

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Auch im E-3 Magazin findet sich Nützliches, Strategisches und Visionäres zum Thema Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0. Ich bin kein Logistik­experte, aber Beobachter und Betroffener einer logistischen Routineaufgabe, die im Desaster endete: Als engagierter Hobbykoch bestellte ich Anfang Dezember bei BOSfood in Düsseldorf Kochbücher und Zutaten für etwa 500 Euro. Das Logistikunternehmen war UPS und wie schon so oft davor bekam ich eine E-Mail mit der Paketnummer.

Ich würde über diese UPS-Lieferung hier nicht schreiben, wenn sie nicht im totalen Desaster geendet hätte. Was mich beunruhigt, ist der unlogische und desaströse Prozess der UPS-Logistik. Naturgemäß gehen jeden Tag Pakte verloren oder werden beim Transport beschädigt. Wenn jedoch widersprüchliche Prozesse, sich widersprechende Auskünfte und falsche Computerdaten durch wiederholtes Erfassen eines vielleicht kaputten Pakets mit zahlreichen Strichcodes möglich sind, wie können dann jemals komplexe IoT-Prozesse funktionieren? Der Optimist sagt jetzt, dass die Sensoren und RFID-Chips aus dem IoT-Baukasten jedem Strichcode überlegen sind. Und natürlich eine Hana Cloud Platform mit einem Smartphone und Fiori-2-UI (User Interface) jeder E-Mail-Kommunikation weit voraus sind. Der Pessimist sagt, dass noch nie ein Mehr an Technik auch nur irgendein Problem gelöst hätte. Das Thema Strichcode […]

Das-aktuelle-Stichwort

SAP-Sicherheit darf kein Nischendasein fristen

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Hacker machen keinen Unterschied zwischen allgemeinen IT-Systemen und SAP-Applikationen. Folglich muss auch hinsichtlich SAP-Software das Thema Sicherheit stärker berücksichtigt werden.

Bei den meisten Unternehmen besteht hier erheblicher Nachholbedarf. Zeitgemäß ist die Unterschätzung des Security-Themas nicht mehr. Nur eine vollständig integrierte und umfassende Cyber-Defense-Strategie, die sich über die gesamte IT erstreckt, kann zuverlässig vor heutigen und künftigen Gefahren schützen. Das heißt, eine Ausklammerung von SAP aus einem ganzheitlichen Security-Konzept im Unternehmen kann nicht zielführend sein. Auch eine reine Fokussierung der Security auf Infrastruktur-Themen wird der aktuellen Bedrohungslage nicht mehr gerecht. Ebenso wie bei einem umfassenden Gesundheits-Check-up niemand auf die Idee käme, bei den Untersuchungen das Herz außen vor zu lassen, sollte es auch hinsichtlich SAP-Anwendungen klar sein, dass diese bei der Umsetzung von Security-Strategien nicht ausgeklammert werden dürfen. Schließlich sind SAP-Anwendungen das „Herzstück“ vieler Unternehmen, über das alle zentralen Geschäftsprozesse gesteuert […]

Lizenz Kolumne

Zauberwort: Aktives SAP Lizenzmanagement

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Eine echte Herausforderung für jeden Lizenzmanager: Seit SAP die Themen indirekte Nutzung, Third-Party-Lizenzen und Engine-Vermessung als lukrative Einnahmequellen entdeckt hat, reicht es nicht mehr aus, nur die eigenen User richtig zu klassifizieren.

Dem Lizenzmanager wird es wahrlich nicht leicht gemacht und so schaut mancher schon mal zweifelnd auf die Ergebnisse der LAW-Konsolidierung und fragt sich: „Wie kommen die bloß darauf?“ Denn selbst wenn man für die richtige Lizenzermittlung auf eine Software vertraut, zeigt jetzt die Konsolidierung der einzelnen Ergebnisse in der LAW nicht das erwartete Ergebnis. Wer daran nicht schon genug verzweifelt, dem kann sein SAP-Accounter noch mehr Anlass zum Grübeln geben. Denn eigentlich müsste man noch die Kosten für die Third-Party-NetWeaver-Foundation-Lizenz in Rechnung stellen und bei der Engine-Vermessung läuft auch nicht alles korrekt. Man möge doch bitte die neuesten Hinweise vom SAP Market Place herunterladen, diese installieren und dann noch einmal vermessen. Dafür hat der Lizenzmanager wenig Verständnis. Was kommt denn […]

[shutterstock:563991226, Dolly Right]

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Big Data braucht neue Instrumente

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Big Data ist inzwischen zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden. Vor Kurzem widmete sich eine Podiumsdiskussion der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) in Bad Neustadt der Frage, wie sich große Datenmengen veredeln lassen und welche Chancen sich daraus ergeben. Mit dabei waren Vertreter von Hochschulen (TU München, Universität Passau), Industrie (Siemens) und IT (FIS-ASP).

Dass Big Data kein kurzfristiger Hype ist, sondern einer der wesentlichen Wachstumstreiber der nächsten Jahre, darüber herrscht im Allgemeinen Einigkeit. Auf Basis der VBW-Studie „Big Data im Freistaat Bayern – Chancen und Herausforderungen“ hat der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft deshalb konkrete Handlungsempfehlungen formuliert, wie sich die großen Potenziale von Big Data bestmöglich nutzen lassen. Auf Basis von Big Data können Unternehmen ihre internen Prozesse optimieren und sogar ganz neue Geschäftsmodelle entwickeln. Für die Nutzung der Daten müssen Service-Provider auf neue Instrumente setzen und diese vor allem integrieren. So entwickeln sich soziale Medien wie Facebook zu wertvollen Datenquellen, die für gezielte Kundenkampagnen genutzt werden können. Hybride Cloud-Szenarien beschleunigen das Datenwachstum, die Anbindung an Cloud-Plattformen fördert die verteilte Datenhaltung. Allein diese Beispiele […]

noname

IoT versus HCP

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Mit katastrophalen Messergebnissen hat das neue Jahr begonnen. Ein erster IoT-Feldversuch mit Hunderten von Sensoren hat gezeigt, dass die SAP’sche Hana Cloud Platform auf Big Data nicht vorbereitet ist. Schuster, bleib bei deinem Leisten!

Optimistisch betrachtet ringt einem SAP Bewunderung und Staunen ab. Es gibt kaum ein IT-Anwendungsfeld, wo SAP nicht versucht, den Fuß in der Tür zu haben. Der Community wird es als Innovation verkauft, dahinter steckt aber das Unvermögen einer transparenten, logischen, stringenten Unternehmenspolitik. Schon Ende vergangenen Jahres hörte ich auf Meetings: SAP tanzt auf zu vielen Hochzeiten. Diesen Eindruck kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Auf der SAP Select in Berlin wurde jedes nur erdenkliche IT-Thema angeschnitten. Damit wurde die Veranstaltung zu einer Aneinanderreihung von Schlagwörtern. Man könnte nun deren Auftreten quantifizieren und daraus eine Rangordnung ableiten, diese Aufgabe will ich jedoch unseren Werkstudenten überlassen. Die Hana- und S/4-geprägte SAP hat ein fundamentales Problem: Die Anliegen der Bestandskunden werden theoretisch auf […]

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Licht auf die dunkle Seite des Internets

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Cyber-Kriminelle nutzen zunehmend das Darknet, um im Verborgenen ihre kriminellen Geschäfte zu betreiben – oft auf Kosten von etablierten Marken.

Dass Markenpiraten im Internet zunehmend zur Gefahr für Umsatz, Reputation, Marketingeffizienz und Kundenbindung werden, haben mittlerweile viele Unternehmen erkannt. Das genaue Ausmaß dagegen bleibt weiterhin oft im Dunkeln. Denn statt nur im sichtbaren Teil des Netzes zu agieren, nutzen Cyber-Kriminelle längst auch versteckte Bereiche wie Deep Web und Darknet, um im Verborgenen ihren kriminellen Geschäften nachzugehen. Markeninhaber sollten daher mithilfe spezieller Monitoring-Technologien diese Gefahrenzonen in ihre Security-Strategie mit einbeziehen. Über 600 Millionen Passwörter von Linkedin-, Fling-, Tumblr- und Myspace-Accounts boten Cyber-Kriminelle im Sommer 2016 im sogenannten Darknet an. Zwar waren die Zugangsdaten mindestens drei Jahre alt, trotzdem ist der Imageschaden enorm. Zugleich offenbart so ein Verbrechen, welche Gefahren von diesem Teil des Netzes ausgehen. Immer häufiger erfolgen die Angriffe aus […]

[shutterstock:572387182, yuttana Contributor Studio]

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Die richtige Maschine fürs Bauprojekt

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Workforce-Management-System unterstützt die standortübergreifende Planung von Baumaschinen.

Das Bauunternehmen Leonhard-Weiss wurde 1900 als Familienunternehmen gründet. Heute beschäftigt die Gruppe über 4.400 Mitarbeiter. Zu den Geschäftsfeldern gehören der Straßen- und Netzbau, der Gleis­infrastrukturbau sowie der Ingenieurbau und Schlüsselfertigbau. Der Bereich Straßen- und Netzbau umfasst den Bau von Straßen, Wegen und Versorgungsnetzen. Hauptsächlich in Süddeutschland sind dabei 400 Maschinen und 180 Maschinisten im Einsatz. Diese gilt es für die Einsätze auf den verschiedenen Baustellen entsprechend den spezifischen Anforderungen zu disponieren. Zehn Baumaschinendisponenten sind in den Hauptstandorten Göppingen und Satteldorf sowie in den Niederlassungen Günzburg und Bad Mergentheim dafür verantwortlich, die Baumaschinen und Maschinisten zu planen. Auch die Anmietung von fremdem Equipment und die Transportbestellung gehört zu ihren Aufgaben. Diese Planung erfolgte bis 2009 auf unterschiedliche Weise in Excel, auf […]