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SAP-Cloud-Infrastruktur mit OpenStack

Die OpenStack-Initiativen zeigen deutlich: SAP setzt gezielt auf Open Source und beschleunigt damit die eigene Innovationsgeschwindigkeit. SAP-Kunden sollten sich jetzt OpenStack genauer anschauen.

Dass SAP auf Open Source setzt, ist auch für Kunden eine Chance, das eigene Innovationstempo einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen und mit ersten OpenStack-­Projekten die Grundlagen für eine zukünftige SAP-Cloud-Infrastruktur zu legen. SAP und IoT Auf der OpenStack-Konferenz 2016, die Ende April in Austin in den USA stattfand, gab es von SAP gleich zwei interessante Vorträge zu sehen. In einem Keynote-Beitrag berichtete die Referentin darüber, wie OpenStack als Infrastruktur-Layer für eine SAP-basierte IoT-Infrastruktur (Internet of Things) eingesetzt wird. Erwähnt wurde das IoT-Beispiel „Siemens Mindsphere“. OpenStack bildet hier die Basis für die Hana-Cloud-Plattform, die wiederum als Grundlage für Siemens Mindsphere genutzt wird. Standardisierte Schnittstellen Ein anderer Anwendungsfall für OpenStack besteht darin, eine standardisierte Schnittstelle für Cloud-Anwendungen zur Verfügung zu […]

Pinguine auf fernsehern mit Linux als schrift

Suche und Nutzung von Zusatzlösungen leichtgemacht

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Wer weiß schon, von wem es welche Zusatz- oder Ergänzungslösungen für den Hana-Einsatz genau gibt und was sie bieten? Suse Connect hilft weiter.

Längst haben Open-Source-Lösungen in praktisch allen Rechenzentren Einzug gehalten und erfüllen sehr probat die unterschiedlichsten Zwecke. Speziell in SAP-Rechenzentren ist Open Source alleine durch die vielen, vielen Unix-Linux-Migrationen bei SAP-Klassik längst hoffähig geworden. Und durch den stetig steigenden Hana- und S/4-Hana-Einsatz – verbunden mit einer allgemeinen Modernisierung der Data Center in Richtung Software Defined Data Center – erfahren Linux und andere Open-Source-Lösungen einen zusätzlichen Schub; Hadoop etwa, OpenStack oder Cloud Foundry (samt neuen Providermodellen wie IaaS, PaaS, SaaS). Dabei ist die Innovationsgeschwindigkeit, mit der Open-Source-Produkte kontinuierlich weiterentwickelt werden, hoch. Es werden fortlaufend neue Wegmarken in Form von Neuerungen gesetzt. So wie im vergangenen Monat, als Suse mit Suse Connect Suse Linux Enterprise Server für SAP-Anwendungen (SLES) erweiterte. Zentraler Punkt Wer […]

Das-Letzte-Satire

Indirekte Nutzung: Datenhoheit

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SAP ist ein Monster. Es will nicht nur mit neuen Lizenzen gefüttert werden, sondern nimmt auch die Daten der Anwender in Geiselhaft. Hinter „indirekter Nutzung“ verbirgt sich der Daten-GAU für die SAP-Bestandskunden – aber Theseus hat den Minotaurus erschlagen.

Es gibt gute und böse Monster. In den gruseligen Märchen und der griechischen Antike müssen sie mit Jungfrauen und Jungmännern gefüttert werden. Das ist eine grausame Art des Tributs. In der modernen Zeit muss man jährlich Softwarelizenzen erwerben. Ein gutartiges Monster ist R/3, weil es bei richtiger, manchmal sehr teurer Pflege im Gegenzug seinen Besitzern viel Freude machen kann. Es ist gefräßig aber berechenbar. Minotaurus, im Zentrum des von Dädalus erbauten Labyrinths, war ein böses Monster. NetWeaver Foundation for Third Party Applications ist auch ein böses Monster, weil es sich lange versteckt hielt und Anfang vergangenen Jahres mit ungeheurem Getöse aus den Tiefen der PKL hervorbrach (SAPs Preis- und Konditionenliste). Gerüchte über seine Existenz gibt es schon seit vielen Jahren, […]

industrie4-0 Kolumne

Industrie 4.0 auf der Hannover Messe

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Steht uns wirklich ein massiver Umbruch bevor? Hilft uns die Digitalisierung, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Erhöhen integrierte Prozesse der Produktion und Logistik unsere Flexibilität und bleiben wir dabei noch individuell?

Rund 200 Delegierte um den US-Präsidenten Barack Obama und die Bundeskanzlerin Angela Merkel legten am ersten Tag mit ihrem Besuch auf der Hannover Messe alles lahm. Besucher und Aussteller kamen teilweise mehrere Stunden verspätetet auf ihre Messestände und zu ihren Terminen. Mit dieser Präsenz zeigte das Partnerland USA auf, welche Bedeutung die Hannover Messe und ihre Aussteller für den globalen Industriemarkt und für die führende IT-Nation USA hat. Obama konnte sich persönlich ein Bild machen, dass Deutschland mittlerweile auf Augenhöhe zum Thema Digitalisierung im internationalen Markt mitreden kann. Mittlerweile hat man in Europa mit dieser Plattform eine Vorreiterrolle übernommen. Umbruch – oder Herausforderung Die Erwartungshaltung der Kunden im Markt wird immer größer und qualitativ anspruchsvoller. Die erwartete Variantenvielfalt unserer Produkte […]

Editorial

[shutterstock:379587745, Brian A Jackson]

Von Google lernen

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Wer kann es besser und schneller? Die Großen fressen die Kleinen. Die Schnellen überholen die Langsamen. Das ist Old Economy, in der SAP noch immer verharrt – und andere europäische Konzerne auch. Für die New Economy – wie Google sie vorlebt – gibt es noch keine Definition, dennoch ist der Erfolg offensichtlich.

Von Google lernen heißt: an den Endanwender denken, unabhängig ob dieser ein Endkonsument, Arbeitnehmer oder Topmanager ist. Die klassischen Attribute gelten nicht mehr. Googles Verhalten lässt sich am besten durch Pragmatik und Hausverstand beschreiben. Während SAP und viele europäische Unternehmen noch in Kategorien wie „schnell, groß, umfassend, ästhetisch, beherrschend, autonom, perfekt, elitär“ denken und handeln, findet man bei Google und anderen praktikable und einfache Lösungen, die bestens auf den Nutzer zugeschnitten sind. Das selbstfahrende Auto unterschiedlicher könnte die Lösung nicht sein: Das selbstfahrende Google-Auto, das seit Monaten auf Kaliforniens Straßen unterwegs ist, wird von Europäern mit Ästhetik und Geschmack kaum als solches wahrgenommen. Beim schnellen Hinschauen ist nur schwer auszumachen, wo vorn und hinten ist. Die Antenne aus dem Heimwerkermarkt […]

Hausmitteilung

[shutterstock:426481501, BrAt82]

DSAG & IA4SP

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Die SAP-Community wird von disruptiven Innovationen gebeutelt. Das Beben nennt sich digitale Transformation. Kaum jemand weiß, in welche Richtung es geht, dennoch will jeder der Erste sein.

Fehlende Antworten werden durch Digitalisierung ersetzt. Kaum eine Community hat es deutlicher vorgemacht als die SAP-Szene: Geschwindigkeit und Transformation ist alles! Die Richtung, der Mehrwert, die Kosten, die Altdaten – alles unwesentlich und vernachlässigbar. Was zählt, sind Innovation und Geschwindigkeit: SAP Hana! Drei Jahre lang taumelte SAP von einem Geschwindigkeitsrekord der In-memory-Computing-Datenbank zum nächsten, noch spektakuläreren Rekord. Sinn und Wert blieben auf der Strecke. Wenn nicht Hana, dann Cloud Computing. SAP drängt in die Wolke, weil Cloud-Subskriptionen fettere Gewinne für den globalen ERP-Monopolisten versprechen. Fragen nach Sicherheit, Compliance, Lizenzen, ROI und einer Cloud-Exit-Strategie werden nur zögerlich oder gar nicht beantwortet. SAP stürmt voran und überschlägt sich fast bei der digitalen Transformation. Die Bestandskunden stehen staunend am Wegesrand und reiben sich […]

Das-aktuelle-Stichwort

Sapphire 2016: Sorry Folks

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Es geht mit Riesenschritten und sehr zielstrebig in Richtung Hana und S/4. Dieser Eindruck bestätigte sich abermals auf der Mitte Mai 2016 in Orlando stattgefundenen Sapphire. Hasso Plattner persönlich betonte, dass die SAP Business Suite natürlich weiterentwickelt wird.

Er ist aber auch der Meinung, dass es SAP-Bestandskunden geben wird, die noch weitere zehn Jahre sehr erfolgreich ECC 6.0 nutzen werden. Die Zukunft jedoch ist eine andere: Unmissverständlich demonstrierten sowohl SAP-Technikvorstand Bernd Leukert als auch Hasso Plattner in ihrer jeweiligen Keynote, dass sämtliche Werkzeuge für einen erfolgreichen Releasewechsel bereitstehen. Hasso Plattner ließ während seiner Keynote einen simulierten Wechsel von ERP/ECC 6.0 mit Modifikationen und Add-ons auf AnyDB nach S/4 auf Hana zeigen. Natürlich war nicht die Zeit, einen detaillierten Blick auf die eigen geschriebenen Z-Funktionen zu werfen, aber der Transport erfolgte mit fast fertigen SAP-Werkzeugen, sodass ein Standardwechsel schon bald ohne Eskalation möglich sein könnte. Fairerweise räumte Hasso Plattner ein, dass sich der Prozess bei größeren Kunden mit vielen […]

Lizenz Kolumne

Gut geplant ist halb gewonnen

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SAP-Lizenzmanagement beginnt nicht erst bei der Vertragsunterzeichnung mit SAP, sondern schon mit der Planung zum Vertragsinhalt und der Ausgestaltung.

Beim SAP-Lizenzmanagement ist nicht nur der vertragliche Rahmen zum Zeitpunkt des Abschlusses zu definieren, sondern auch zu berücksichtigen, was in den Folgejahren bei Softwarepflege geschehen könnte. Diese sollte genauer betrachtet werden, da SAP die zugrunde liegenden AGB wie auch die Bestandteile und Definition der Preis- und Konditionsliste einem Veränderungsprozess unterwirft. Dies ist durchaus üblich, da der technische Fortschritt neue Regelungen notwendig macht und neue Technologien und Lösungen in die Preis- und Konditionsliste integriert werden. Ggf. entfallen auch ältere Preiskomponenten. Bei Vertragsschluss sollte auch daran gedacht werden, welche Regelungen gelten, wenn zu einem späteren Zeitpunkt Nachkäufe erfolgen. Dass es dafür gute Gründe gibt, zeigt die Diskussion der letzten zwei Jahre rund um die Lizenz der SAP NetWeaver Foundation for Third Party […]

Mister No/Name

Kaufsoftware

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Kaufsoftware ist ein hässliches Wort – „on premise“ und „Lizenzen“ klingen wesentlich intellektueller. Letztendlich wird uns aber nur „Kaufsoftware“ vor dem Untergang retten. Und manche Mitmenschen decken sich auch wieder mit Gold ein.

Mit meinem erwachsenen, nicht mehr bei uns wohnenden Sohn hatte ich ein spannendes Streitgespräch über den Wert von Gold. Rein physikalisch und chemisch macht Gold nicht viel her und kann durch andere Edelmetalle ersetzt werden. Aber Gold wird von einigen Zentralbanken wieder vermehrt gekauft und steigt demnach im Preis. Auch ich habe mit meiner Frau diskutiert, Goldbarren zu kaufen. Die Diskussion um den Wert des Goldes ist in unserer Familie noch nicht entschieden. Ein ähnliches Gespräch hatte ich bei einem Group-CIO-Meeting in London, dort ging es aber nicht um Gold, sondern um SAP-Lizenzen. Auf dem Meeting wurde folgendes Szenario zum Besten gegeben: Stellen Sie sich vor, Sie sind CIO einer fast perfekten SAP-Business-Suite-7-Installation. Fast alle Anwender inklusive der Geschäftsleitung sind […]

Shopping Cart and Stars

SAP, IBM und das Ei des Kolumbus

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Gute Ideen sind oft einfach, aber nicht naheliegend. Heute geht es um SAP-Kunden, die Merchandising-Angebote flexibel per Cloud anbieten, ohne auf viele Funktionen und Sicherheit zu verzichten.

SAP-Kunden legen die Messlatte bei der Sicherstellung des Kerngeschäftes sehr hoch. Idealerweise lassen sich die gleichen Kriterien auch für Lösungen ansetzen, die sich um das Kerngeschäft gruppieren. Wie der Anbieter im folgenden Beispiel. Nubizz hat sich dem E-Commerce verschrieben und bietet sowohl Einzelkomponenten als auch komplette E-Commerce-Lösungen an. Die Dortmunder haben eine Lösung gefunden, die gleichen Qualitätsmerkmale eines SAP-Systems auf E-Commerce zu übertragen. Zusätzlich werden Lösungen zu Herausforderungen angeboten, die in der Cloud umfangreiche Prozesse mit Kunden und Partnern bedienen, aber von den Benutzern einfach zu handhaben sind. Beispielsweise die Distribution von Merchandising-Artikeln, also Werbemitteln, durch einen Hersteller. Hier werden beachtliche Budgets dafür aufgewendet, tolle Werbemittel zu designen und herstellen zu lassen. Der Prozess der Distribution ist häufig wenig automatisiert […]