Lünendonk untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der IT-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Die seit 1983 erscheinenden Lünendonk-Listen und -Studien gelten als Marktbarometer.

luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Wie die Digitalisierung den Beratungs- und IT-Markt verändert

Die letzten fünf Jahre waren von der Konvergenz der Märkte geprägt. Managementberatungen haben sich weit in die IT-Umsetzung hineinbegeben und IT-Dienstleister in die Managementberatung. Derzeit beobachten wir erneut starke Bewegungen, die den IT-Dienstleistungsmarkt nachhaltig verändern werden.

Die gegenwärtigen Entwicklungen sind sowohl durch die Kunden der Dienstleister getrieben als auch durch die Strategien der Dienstleister, Wachstum in neuen Märkten beziehungsweise Themen zu erzielen. Wir haben einige der wichtigsten Themen zusammengestellt. Daten verändern alles Egal ob Informationen über Kundenverhalten, Marktentwicklungen, Prozess-Performance oder Produkt- und Servicequalität, Unternehmen sammeln in jeder Sekunde Millionen von Daten. Probleme haben Unternehmen jedoch beim Herausfiltern der relevanten Informationen und der Ableitung von Erkenntnissen. In der Konsequenz sitzen viele Unternehmen zwar auf einem riesigen Datenberg, können ihn aber nur unzulänglich nutzen. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Unternehmen organisatorisch immer noch sehr stark siloorientiert aufgestellt sind und häufig schlechte Stammdaten haben. So ist es sehr schwer bis unmöglich, Geschäftsmodelle so aufzubauen, dass alle Prozesse und […]

Lesen Sie weiter!

(Ältere Beiträge können Sie ohne Abo-Beschränkung lesen)

Informieren Sie sich HIER über unsere Abos

Sie sind schon Abonnent?

Passwort vergessen?
luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

CIOs in der Zeitfalle

Was digitale Transformation bedeutet, wird besonders deutlich, wenn man sich aktuelle Unternehmensstrategien und CIO-Agenden anschaut.

Aus Sicht von Lünendonk lässt sich der Begriff „Digitalisierung“ in drei Streams teilen. Erstens: die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Dazu gehören Themen wie Automatisierung, Abbau von Schnittstellenbrüchen zwischen IT-Systemen und Anwendungen durch Vernetzung sowie die Nutzung von modernen Technologien zur internen und externen Kommunikation Zweitens: die Digitalisierung der Vermarktungskanäle. Aufbau von Frontends (Webshops, Apps etc.)zur Kundenkommunikation und -bindung und Vernetzung der Frontends mit dem IT-Backend, um eine ganzheitliche Sicht auf einen Kundenvorgang zu erhalten. Drittens: die Digitalisierung der Geschäftsmodelle. Entwicklung neuer Produkte und Services, die digitale Komponenten enthalten oder komplett aus digitalen Elementen bestehen. Dazu gehört auch die Analyse der neuen Customer Journey, also das Verhalten des Kunden beim Kauf beziehungsweise Nutzung von Produkten und Services. Unternehmen haben in diesen drei […]

Lesen Sie weiter!

(Ältere Beiträge können Sie ohne Abo-Beschränkung lesen)

Informieren Sie sich HIER über unsere Abos

Sie sind schon Abonnent?

Passwort vergessen?
luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Deutsche Unternehmen nachlässig bei Digitalisierung

Weil jeder nur sein eigenes Digitalisierungsprojekt sieht, mit dem er glänzen möchte, enden die meisten Initiativen in Silos. Deutsche Unternehmen laufen Gefahr, zu scheitern und ihren Wettbewerbsvorsprung zu verlieren.

Es wird in Deutschland immer sehr viel über die Rückständigkeit vieler Unternehmen bei der Digitalisierung gesprochen und geschrieben. Dagegen boomt doch die IT-Branche und die Umsätze der Technologieberater sind in den letzten zwei Jahren so stark gestiegen wie schon lange nicht mehr. Auch die Kunden investieren – je nach Branche unterschiedlich – enorme Summen in die Digitalisierung ihrer Prozesse und in neue digitale Geschäftsmodelle. Rechnet man die IT-Investitionen der Fachbereiche mit ein, haben sich die IT-Spendings in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Schaut man aber genauer hin, enden die meisten Digitalisierungsinitiativen in Silos und werden zu selten miteinander und aufeinander abgestimmt. Gerade in Konzernen ist es typisch, dass die linke Hand nicht weiß, was die rechte macht. Das liegt […]

Lesen Sie weiter!

(Ältere Beiträge können Sie ohne Abo-Beschränkung lesen)

Informieren Sie sich HIER über unsere Abos

Sie sind schon Abonnent?

Passwort vergessen?
luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Digitaler Aufholbedarf – Industrie braucht Mut zum Investieren

Die Wirtschaftswelt ist geprägt durch Digitalisierung, Vernetzung und die Möglichkeiten, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und starre Prozesse zu modernisieren. Wesentliche technologische Treiber sind dabei das Internet of Things, Big Data, Cloud, Social Media, Robotik und künstliche Intelligenz.

Während die digitale Transformation und Disruption beispielsweise in der Medienbranche bereits weit fortgeschritten ist (Beispiele: Netflix, Amazon Prime, Bild.de), stehen die meisten Industriebranchen erst am Beginn ihres digital journey. Kürzer werdende Innovationszyklen, die Volatilität der Märkte sowie neue Wettbewerber, die die traditionellen Geschäftsmodelle etablierter Unternehmen infrage stellen, bedrohen aber immer stärker auch die Industriebranche. Während der Handel bereits auf Amazon, Zalando und Co. reagiert, sind Industrie­unternehmen noch sehr zögerlich, wenn es um Veränderungen und Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle geht. Jedoch sind Wettbewerber aus dem Silicon Valley mit großen Entwicklungskapazitäten ausgestattet und haben eine komplette Restrukturierung bisheriger Wertschöpfungsketten im Fokus. Diese Strategie setzen sie auch konsequent um, wie sich am Beispiel der Automobilbranche zeigt. Aber wie gut sind große Unternehmen in Deutschland […]

luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Neuausrichtung der Sourcing-Strategien

Was genau planen CIOs in Deutschland in den kommenden Monaten, um ihre Unternehmen fit für das digitale Zeitalter zu machen? Für nicht wenige IT-Leiter steht die Bedrohung im Raum, durch die IT-Kompetenz der Fachbereiche überflüssig zu werden. Sie müssen also gegensteuern.

Bei den 2017 geplanten Maßnahmen der IT handelt es sich um eine Reihe an Einzelthemen zur Modernisierung der IT-Systeme. Dazu gehören die Optimierung des Stammdatenmanagements, Altsoftware-Modernisierung, immer noch die Virtualisierung, die fortschreitende Standardisierung der Applikationsebene und eine Neujustierung der Make-or-Buy–Strategien. Diese Projekte binden enorme Ressourcen und Projektmitarbeiter, die an anderer Stelle, zum Beispiel bei Digitalisierungsthemen und der Innovationsentwicklung, fehlen. Entsprechend heiß läuft derzeit auch der Markt für IT-Dienstleistungen, der laut den Planungen der Anbieter im kommenden Jahr erneut um rund 7 Prozent zulegen soll. Nur: Projektmitarbeiter und IT-Spezialisten sind trotzdem knapp und die Nachfrage nach externer IT-Unterstützung übersteigt seit einiger Zeit – in gewissen Themen – das Angebot. Die Anbieter sind dennoch optimistisch, auch weil die Kunden für viele Themen […]

luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Keine Industrie 4.0 ohne Logistik 4.0

Bei Industrie 4.0 geht es bei der Digitalisierung häufig nur um die Produktion. Unternehmen nutzen neue Technologien, um Maschinen zu vernetzen, Geschäftsprozesse zu beschleunigen oder die Kosten für Serienfertigung zu senken. Aber wie kommen die automatisiert hergestellten Waren dann zum Kunden?

Lieferketten werden im Zuge von Industrie 4.0 zu Liefernetzwerken, die Wertschöpfungskette wird zum Wertschöpfungsnetzwerk. Für Logistiker bedeutet das Herausforderung und Chance zugleich. Eine Logistik 4.0, und damit eine komplette Digitalisierung der gesamten Lieferkette, muss her. Bei intelligenten Lieferketten geht es um die Steuerung des Ökosystems von Lieferanten, Produktion, Logistik und Absatz. Sie sind damit ein sehr wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0, denn erst durch die Kombination von vernetzten Maschinen und Anlagen mit den IT-Systemen und den Lieferketten aller beteiligten Unternehmen können Produktions– und Absatzprozesse neu gestaltet werden. Möglich wird dies vor allem durch die Verknüpfung aller beteiligten Wertschöpfungsketten sowie des Datenaustauschs mittels Sensoren und IP-Adressen in Echtzeit. Teile der Produktionsplanung und der Beschaffung, der Tourenplanung und Transportberechnung werden eigenständig von […]

luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Digitale Agenda der CIOs

Technologien wie Big Data, Cloud und immer schnellere IT-Systeme sowie der Preisverfall für Hardware und Speicherplatz befeuern die digitale Transformation zu digitalen Geschäftsmodellen. Jedoch befinden sich die meisten Unternehmen erst am Beginn.

Die Digitalisierung der Gesellschaft ist eine der zentralen Herausforderungen, denen sich Unternehmen derzeit und in den nächsten Jahren stellen müssen. Studien von Lünendonk zeigen aber, dass der Großteil der CIOs den Grad der Digitalisierung ihrer Unternehmen aktuell noch als mittelmäßig einschätzt. In den kommenden zwei Jahren soll die digitale Transformation jedoch laut den Planungen der CIOs bereits so weit fortgeschritten sein, dass ein deutlich höherer Digitalisierungsgrad erreicht ist. Dieser geplante Anstieg führt unweigerlich zu Veränderungs- und Anpassungsprojekten an den Geschäfts- und IT-Prozessen. Aber auch die Unternehmensstrategien verändern sich und es entstehen neue Möglichkeiten, Produkte und Dienstleistungen zu digitalisieren und über digitale Kanäle zu vermarkten sowie Kunden an das Unternehmen zu binden. Darüber hinaus werden Industrie 4.0 und Internet der Dinge […]

luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Digitale Transformation: Muss es immer so schnell gehen?

Alles spricht über Digitalisierung, die entsprechende Disruption und Start-ups als Heilsbringer. Dabei entsteht leider oft der Eindruck, Digitalisierung bedeutete vor allem Innovationen rund um Apps, Big Data und das Entwickeln neuer, datenbasierter Geschäftsmodelle.

Wer mit Start-ups kooperiert, ist ganz weit bei seiner digitalen Transformation. Dies trifft sicher für einen Teilbereich der Digitalisierung zu, greift aber viel zu kurz. Der digitale Wandel stellt eine große Herausforderung für alle Bereiche der Gesellschaft, des Privatlebens und für Unternehmen dar und ist daher eine sehr komplexe Angelegenheit. Die Digitalisierung, wie wir sie derzeit verstanden haben möchten, beruht auf mehreren Säulen: die Neuausrichtung der Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der technologischen Möglichkeiten. die Anpassung der Unternehmensprozesse auf Trends zur Vernetzung und stärkeren Integration der Kunden und Partner in die eigenen Wertschöpfungsprozesse. die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle sowie auf digitale Technologien basierende Services. die Neuausrichtung der bisherigen IT-Architektur hin zu einer offenen und flexiblen IT-Architektur. Modernisierung der „alten“ IT-Prozesse durch Standardisierung, Konsolidierung […]

luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Digitaler Umbau befeuert die IT-Dienstleistungsbranche

Deutsche Unternehmen investierten 2015 so viel wie noch nie in IT-Technologien. Auf 37,2 Milliarden Euro, 2,6 Prozent mehr als 2014, beziffert Bitkom das Marktvolumen für IT-Dienstleistungen.

Lünendonk hat vor Kurzem seine Branchenbarometer, die Lünendonk-Listen, veröffentlicht und dazu die führenden IT-Dienstleister in Deutschland befragt. Insgesamt wurden 95 IT-Dienstleister analysiert, die zusammen rund 28 Milliarden Euro Umsatz in Deutschland erzielen und damit drei Viertel des Gesamtmarktes. Daran wird schon ersichtlich, dass der deutsche Markt für IT-Dienstleistungen durch eine sehr starke Spitze mit wenigen großen Anbietern geprägt ist. Dies hängt im Wesentlichen mit zwei Faktoren zusammen: Erstens, die Lieferantenkonsolidierung durch die Kunden. Dadurch haben viele Großunternehmen und Konzerne die Anzahl ihrer Beratungs- und IT-Dienstleister radikal reduziert. Die Folge ist, dass eine vergleichsweise geringe Zahl an IT-Dienstleistern größere Auftragspakete übertragen bekommen und so kräftig wachsen konnten. Zweitens bevorzugen Kunden bei Digitalisierungsprojekten Umsetzungslösungen aus einer Hand. Dienstleistungspartner bekommen folglich sehr häufig […]

luenendonk text in front of 2 men shaking Hands

Industrie 4.0 – Just do it

Industrie 4.0 zählt zu den wichtigsten Themen der deutschen Wirtschaft. CIOs können von der Umstellung der industriellen Produktion auf komplett digitalisierte und miteinander vernetzte Fertigungsprozesse stark profitieren.

Für Top-Manager aus der Industrie sowie für die Politik ist Industrie 4.0 nicht weniger als entscheidend für die zukünftige Überlebensfähigkeit der deutschen Industrie im internationalen Vergleich. Das Konzept Industrie 4.0 gilt aufgrund revolutionärer Technologien als vierte Stufe der industriellen Revolution. Im Kern geht es dabei um die intelligente Verknüpfung sämtlicher Technologien, Prozesse, Unternehmensökosysteme und „Dinge“ zu einem digitalen Gesamtkonzept. Dabei ist jedoch aus meiner Sicht die Veränderungs- und Anpassungsbereitschaft und -fähigkeit der Mitarbeiter DER zentrale Faktor bei der Umstellung auf digitale Prozesse. Allein Strategien und eingesetzte Technologien werden nicht zu einer Transformation in der Produktion führen. Vielmehr muss sich der „way of working“ verändern, indem virtuelle Arbeitsumgebungen geschaffen werden, Innovationen zugelassen werden und vor allem schnell ausprobiert werden können, ohne […]