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Begrenzter Zugriff für Basisbetreuer

Wer seine SAP-Daten vor Missbrauch schützen will, muss auch die Zugriffsrechte für die SAP-Basisadministratoren beschränken. Sicherheitstests bei Kunden belegen gravierende Schwachstellen in diesem Bereich.

Mit DBACockpit und DB02 stehen den SAP-Basismitarbeitern zwei zentrale Transaktionen zur Verfügung, mit denen sie die SAP-Datenbanken überwachen, steuern, konfigurieren und verwalten können. Zahlreiche Basisfunktionen lassen sich darüber ausführen, zum Beispiel die Überprüfung von Systemstatus und Betriebsarten, Tabellenerweiterungen oder die Indexpflege und -aktualisierung von Tabellen. Zudem enthalten beide Transaktionen den SQL Command Editor, der über sogenannte Open-SQL-Befehle den unmittelbaren Zugriff auf funktionale Tabellen erlaubt. Damit können Anwender auch an geschäftskritische Informationen gelangen, wie Personal- und Finanzbuchhaltungsdaten oder auch Passwort-Hashes. Security Patches für SQL Command Editor dringend beachten SAP hat für den SQL Command Editor zahlreiche Sicherheits-Patches ausgeliefert. Diese Sicherheits-Patches sind unbedingt zu beachten und einzuspielen. Um den Zugriff auf die SAP-Daten zu regulieren, hat SAP zudem eine neue Berechtigung ausgeliefert […]

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Innovationsbremsklotz

Für das exponentielle Datenwachstum der digitalen Transformation sind traditionelle Storage-Systeme ungeeignet. Außerdem sind sie zu teuer und zu unflexibel. 89 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen wollen deshalb wechseln, die große Mehrheit (76 Prozent) zu Software Defined Storage (SDS).

Eine weltweite Studie von Loudhouse zum Thema Storage im Auftrag des Enterprise-Open-Source-Anbieters Suse ergab, dass 74 Prozent der deutschen Unternehmen unzufrieden mit den Kosten ihrer alten Systeme sind. 92 Prozent sehen deutliche Mehrkosten auf sich zukommen, weil die Datenmassen anwachsen. Heute stecken schon sieben Prozent des gesamten IT-Budgets in Speichersystemen. „Unflexible Speichersysteme bremsen die digitale Transformation“ sagt Michael Jores, Regional Director Central Europe von Suse. „Software Defined Storage macht Unternehmen flexibler und leistungsstärker – und damit fit für die Anforderungen der digitalen Wirtschaft. Dabei ist Open Source der sinnvollste Ansatz, um die neuen Systeme skalierbar und zukunftssicher zu gestalten.“ Gründe für den Wandel 94 Prozent sehen digitale Transformation in ihrem Unternehmen behindert durch ungeeignete Storage-Lösungen. Die IT steht schon seit […]

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[shutterstock.com:482070319, Petr Bonek]

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Weit mehr Open Source, als man denkt

Open-Source-Software spielt im SAP-Ecosystem eine immer wichtigere Rolle. Dies zeigt auch der Einsatz einer Vielzahl von Open-Source-Komponenten bei SAP selbst, wie beispielsweise Android, Git, Java, Linux, Maven, MaxDB, OpenStack, Spring und Hunderte weitere Komponenten und Projekte.

Im European Workshop on Software Ecosystems (EWSECO) diskutieren Forscher und Praktiker auch über Entwicklung und Einsatz von Open-Source-­Software in kommerziellen Produkten und im SAP-Ecosystem. Das SAP Community Network (SCN) zeigt über 41.000 Treffer und die dedizierte Webseite „Open Source & SAP“ (https://sap.github.io) listet inte­ressante Projekte in diesem Spannungsfeld. Aber nicht nur SAP, sondern auch viele SAP-Partner und -Kunden nutzen immer mehr Open Source, um eigene Lösungen schneller, sicherer und kostengünstiger zu realisieren. Dieser Trend schafft einen großen Nutzen für SAP und das gesamte SAP-Ecosystem, z. B. durch schnellere Entwicklungszyklen, höhere Entwicklerproduktivität und Qualität bei der Entwicklung von kommerziellen Lösungen. Weitere Vorteile sind die größere Offenheit/Interoperabilität mit anderen Systemen sowie signifikante Kosteneinsparungen u. a. durch den Einsatz von Betriebsumgebungen wie Linux […]

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[shutterstock.com:434444866, Khakimullin Aleksandr]

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Digitales App-Ökosystem im Unternehmen

Die SAP-Anwendungslandschaft verändert sich rapide. Neben den klassischen transaktionalen SAP-Systemen treten immer mehr die User Experience der Anwendungen und die Nutzung von Cloud-Plattformen in den Vordergrund. Durch mobile Technologien, Fiori UX, Web-Apps und Entwicklungen auf der Hana Cloud Platform wandelt sich die IT-Landschaft im S/4-Umfeld zu einem hybriden, digitalen App-Ökosystem.

Die Nutzung von Standardsoftware ist auf dem Weg, ein Teil des flexiblen digitalen Workplace der Zukunft zu werden. Auch die Art und Weise, wie wir kundenindividuelle Anpassungen im SAP-Umfeld vornehmen, ist davon betroffen. Die Mittel und Wege, mit denen wir in der IT unseren Fachbereichen Lösungen zur Verfügung stellen, verändert sich ebenfalls. Die SAP hat in letzter Zeit viele wichtige Schritte in diese für sie neue Richtung unternommen. Dem vielfach geäußerten Wunsch, das Web als Basis eines Digital Workplace zu nutzen, wurde Rechnung getragen. Insbesondere mit Fiori UX liefern die Walldorfer einen zeitgemäßen, personalisierten Zugang zu S/4 Hana und weiteren Anwendungen. Mit Fiori 2.0 und dem erneuerten Fiori LaunchPad steht beispielsweise ein deutlich aufgewerteter, zentraler Einstiegspunkt in die tägliche Arbeitswelt […]

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Intelligenter Messstellenbetrieb

Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende kann es mit dem Produktivstart der Smart-Meter losgehen. Messstellenbetreiber müssen schnellstmöglich eine vollständige Prozessunterstützung des intelligenten Messbetriebs etablieren. Eine effiziente Prozessgestaltung lässt sich auf Grundlage von SAP IS-U, dem Add-on SAP IM4G und einer Marktkommunikationskomponente realisieren.

Seit Jahresbeginn nimmt der Rollout im intelligenten Messstellenbetrieb (iMSB) Fahrt auf. Im Rahmen von größeren Sanierungen oder Neubauten sind zumindest moderne Messeinrichtungen einzubauen. Mit Marktverfügbarkeit von Smart-Meter-Gateways schreibt das Gesetz dann den Einsatz intelligenter Messsysteme vor. Damit greift automatisch die buchhalterische Trennung des intelligenten Messbetriebs vom traditionellen Verteilnetz- und Zählermanagement. Kurz: Ein Messstellenbetreiber – unabhängig davon, ob grundzuständig oder wettbewerblich – muss schnellstmöglich eine vollständige Prozessunterstützung des intelligenten Messbetriebs etablieren. Eine Herausforderung für Messstellenbetreiber sind die sehr engen Preisobergrenzen, die der Gesetzgeber vorgibt. Dadurch sind sie gezwungen, in Infrastruktur und Applikationen zu investieren, selbst wenn sie anfangs nur wenige Messpunkte managen müssen. Durchgängige Prozessautomatisierung Messstellenbetreiber sind daher gefordert, aus Effizienzüberlegungen eine systemübergreifende automatisierte Prozessdurchführung zu etablieren. Gleichzeitig gilt es die […]

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Speicher

Hadoop & Co.: Ausprobieren erwünscht

Big Data stellt IT-Verantwortliche vor die Herausforderung, ihre Analytics-Kenntnisse ständig zu erweitern, um mit den Ad-hoc-Anforderungen aus dem Business Schritt zu halten. Und das zusätzlich zum Tagesgeschäft. Mit Big Data for IT lassen sich neue Technologien ausprobieren und gleichzeitig wird der Systembetrieb optimiert.

Die digitale Transformation ist im Gange. Hinter dem Stichwort Digitalisierung verbergen sich Chancen, aber auch Herausforderungen für die IT. Sie muss die Erwartungen, die das Busi­ness an sie stellt, erfüllen können, und das möglichst ad hoc. 360-Grad-Analysen, Vorhersagen, Käuferverhalten oder Markttrends werden mehrmals täglich benötigt, um schnell reagieren und rechtzeitig die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Sind die IT-Mitarbeiter nicht mit neuen Technologien wie Hadoop, „R“, Python oder graphenorientierten Datenbanken vertraut, entgehen ihnen und dem Business oftmals große Chancen. Eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zeigt, dass eine große Zahl an Unternehmen noch nicht für Big Data vorbereitet ist. Zur Big-Data-Readiness fehlen unter anderem technisches Know-how und die technische Ausstattung. Die IT sollte sicherstellen, dass sie auf dem neuesten Wissensstand ist […]

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S/4 braucht Zeit und Argumente

2025 ist Schluss mit der SAP Business Suite, der ERP-Lösung von SAP. Diese soll vollständig von S/4 Hana abgelöst werden. Bislang ist der Innovationsmut verhalten. Das musste auch SAP-Technik-Vorstand Bernd Leukert zugeben. Er setzt auf die SAP-Partner, die aus ihrer altbewährten Komfortzone heraus­treten müssen. Doch wie sieht es konkret in der Praxis aus?

Wer den digitalen Wandel in der Fabrik vollziehen möchte, benötigt künftig eine IT-Landschaft, in der Anwendungen miteinander vernetzt und automatisiert laufen und Daten in Echtzeit bereitgestellt werden können. Der digitale Kern S/4 Hana ermöglicht im Zusammenspiel mit der In-memory-Datenbank Hana eine durchgängige und nachhaltige Unternehmenstransformation. S/4 Hana  gibt es on-premise oder in der Cloud. Laut dem SAP-Beratungsunternehmen Phoron schneidet SAP mit S/4 Hana einige Zöpfe ab und bringt bestehende Prozesse sowohl über die Datenbank im Hintergrund als auch vom User Interface her auf eine neue zukunftstaugliche Version. SAP-Anwender profitieren von den neuen Fiori-Oberflächen, die wesentlich intuitiver zu bedienen sind als der SAP GUI, die grafische Benutzeroberfläche eines aktuellen ERP-SAP-Systems. Kunden selbst bekommen mit der Hana-Datenbank eine Plattform geliefert, die zusätzlichen […]

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Planungslücken überbrücken

Lücken im Informations- und Planungsprozess verursachen häufig eine fehlerhafte und unstrukturierte Kommunikation zwischen allen Bereichen der Supply Chain. Unternehmen können ihre Organisation nicht rechtzeitig mit den aktuellen Planungsdaten versorgen, die Prognosequalität wird beeinträchtigt. Integrated Business Planning (IBP) kann hier Abhilfe schaffen.

In vielen heutigen Supply-Chain-Planungsumgebungen existieren Defizite, die Qualität und Effizienz der Planung beeinträchtigen. Meist sind mehrere Insellösungen in den Sales-&-Operations-Planning-Prozess involviert; die einzelnen Abteilungen kalkulieren jeweils ihre Planung mithilfe von Excel-Tabellen, kooperieren aber gleichzeitig zu wenig miteinander, es mangelt also an durchgängigen Informationsflüssen. In der Folge wird teilweise mit veralteten Absatz- und Finanzplänen gearbeitet, Nachfrageänderungen können somit nicht sofort in der Produktionsplanung berücksichtigt werden. Die Leistungsfähigkeit der Planung leidet oftmals darunter, dass mehr Zeit als erwartet zum Aufbau der Daten benötigt wird. Aggregierte Informationen können nicht detailliert werden. Simulationen und der Vergleich verschiedener Szenarien sind oft gewünscht, erweisen sich aber als zu komplex und aufwändig. In der Konsequenz trifft das Management Planungsentscheidungen auf der Basis veralteter Daten, ohne Berücksichtigung der […]

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ERP & S/4 für Serienfertiger

Serienfertiger im Maschinen-, Geräte- und Komponentenbau stehen vor der Herausforderung, ihre Fertigungsprozesse effizienter zu planen, um Termintreue sicherzustellen, Kapazitäten optimal auszuschöpfen und Lagerbestände zu verringern. Das Mittel der Wahl ist meist eine Umstellung der Produktionsplanung auf neue Tools – mit angepassten Templates und vordefinierten Funktionen geht das leichter.

Hersteller innovativer Produkte im Maschinen- und Komponentenbau folgen marktgetriebenen Trends wie Standardisierung, Modularisierung, Plattformstrategien und „Downsizing“. Die Produktionsprozesse wandeln sich hin zu Fließfertigung, synchroner Produktion und dezentralen Arbeitsformen im internationalen Umfeld. Gleichzeitig unterliegen die Produkte aber häufig einer variantenreichen oder kundenauftragsbezogenen Fertigung: Typisch sind komplexe Fertigungsprozesse mit umfangreichen Arbeitsplänen und oftmals langen Durchlaufzeiten. Das erschwert die Planung. Was kann ein ERP-System leisten? Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) arbeiten mit dem klassischen Ansatz des Material Resource Planning (MRP) aus den 70er- und 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. Der Kern dieser Planung ist die Sukzessivplanung, bei der einzelne Teilbereiche schrittweise und zeitlich nacheinander geplant werden. Einflüsse aus späteren Planungsschritten werden dabei nicht berücksichtigt oder beruhen nur auf groben Schätzungen. Im Rahmen der Programmplanung werden Kundenbedarfe und […]

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Zukunft 7.2

Aus funktionaler Sicht müssen Kunden den Wechsel von SAP Solution Manager 7.1 auf 7.2 nicht fürchten. Alle Funktionalitäten der älteren Version werden auch in der neuen Version zur Verfügung stehen und nicht, wie immer wieder zu hören, nur noch Großkunden vorbehalten oder gegen Zusatzlizenzierung nutzbar sein. Stattdessen kommen neue innovative Themen und Funktionen hinzu.

Ein wichtiger Aspekt für die Planung des Releasewechsels liegt darin, dass der offizielle Standardsupport für den Solution Manager 7.1 am 31. Dezember 2017 endet. Kunden, die danach noch den SAP Solution Manager 7.1 nutzen, bekommen weiterhin Unterstützung durch SAP, frei nach deren Grundsatz „support never ends“. Dafür müssen Unternehmen aber im Rahmen des kundenspezifischen Supports gegebenenfalls zahlen oder länger auf Fehlerkorrekturen warten. Gerade im zertifizierten Umfeld, in dem auch SAP-­Solution-Manager-Szenarien und -Prozesse auditiert werden, sehen Prüfer die Nutzung von Software, die nicht länger im Standardsupport unterstützt wird, kritisch. S/4 Hana als Treiber Für viele Kunden entsteht durch die im Unternehmen anstehenden S/4-Projekte großer Druck. Sie müssen bereits im Vorfeld genau planen und entscheiden, welche ersten und welche folgenden Schritte für […]

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