B2B2C-Kolumne

B2B2C steht für Business to Business to Customer und umfasst sämtliche Handelskanäle vom Rohstoff bis zum Endkonsumenten.

Mit SAP-Aqisen (Hybris, Concur, Ariba, Fieldglass, SuccessFactors) sind Beschaffung und E-Commerce zunehmend ins Licht gerückt.

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Der Spagat zwischen S/4 Hana und Ariba

Der Support für SAP SRM läuft 2025 aus. Die Konsequenz: Unternehmen müssen ihre zum Teil über Jahre aufgebauten komplexen Einkaufsprozesse neu abbilden. Die Lösung: S/4 Hana und SAP Ariba – und zwar in Kombination.

Einige Prozesse werden in Digital Core von SAP (S/4 Hana) nicht oder nur in begrenztem Umfang angeboten. Das führt dazu, dass IT-Verantwortliche ihre Prozesse zukünftig mit hybriden Ansätzen (on-premise und Cloud) realisieren müssen. Ähnlich wie bei einem hybriden Automobil greifen hier zwei unterschiedliche Technologien ineinander, um in Kombination das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. In der Praxis bedeutet dies für die meisten Geschäftsvorfälle, dass Teilprozesse entweder in S/4 Digital Core, in der Ariba Cloud oder im Ariba Network abgebildet werden müssen. Im „Guided Buying“ beispielsweise startet der Nutzer mit „Ariba Buying“ und steigt dort über den Ariba-Katalog in den Prozess ein. Die Bestellanforderung sowie die Bestellung erfolgen in S/4. Ariba bildet anschließend die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten ab, während Waren- und […]

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Alexa, frag SAP Concur: Wohin geht die Reise?

Aus Concur wird SAP Concur: Rund drei Jahre nach der größten Übernahme in der SAP-Geschichte drückt sich die nahtlose technische Integration ab sofort auch im Markenauftritt aus.

Seit 25 Jahren arbeiten wir bei SAP Concur an der Vision von der perfekten Geschäftsreise. Diesem Ziel sind wir schon ein ganzes Stück näher gekommen: Heute sind wir der führende Anbieter von integrierten Lösungen für das Geschäftsreisemanagement. Und noch immer hungrig! Seit Ende 2014 sind wir auch Teil der großen SAP-Familie. Wir sind stolz darauf, als „born-in-the-cloud company“ SAP bei der Verwirklichung ihrer Cloud-Strategie unterstützen zu können. Und auf den Schultern eines Giganten bieten sich zudem ganz neue Möglichkeiten. Der Grundstein ist gelegt Doch zu Recht forderte die DSAG in der Vergangenheit zunächst von uns ein, dass wir unsere Hausaufgaben machen. SAP-Kunden sind es gewohnt, dass unterschiedliche SAP-Lösungen nahtlos miteinander arbeiten. Und sie erwarten ein Kundenerlebnis, das sich durch Konsistenz […]

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Abenteuer E-Commerce-Implementierung

Definierte Entwicklungsprozesse sind mit einer Methode für schnelle und risikoarme Implementierung bis zur Übergabe exakt plan- und steuerbar – auf Hybris.

Aufgrund ihrer Komplexität beinhalten E-Commerce-Projekte grundsätzlich Risiken. Verzögerungen im Entwicklungsprozess, technische Herausforderungen bei der Anbindung der bestehenden Systemlandschaft mit SAP oder Microsoft-Backend-Systemen oder externen Bezahl-, Scoring- oder Fulfillment-Systemen sorgen dabei aufgrund der zeitlichen Verzögerung und steigender Projektkosten für Unzufriedenheit der Kunden. Bei Smart Commerce haben wir uns dieser Herausforderung gestellt und diese Probleme mit einer definierten Vorgehensweise adressiert. Mit dieser „Smart E-Commerce Implementation“ (SeCI) kann die Projektdauer signifikant auf unter 100 Tage verkürzt werden. Technologische Basis des E-Commerce-Systems ist dabei Hybris Commerce, das sich als individuell anpassbare Plattform für Kunden bewährt hat. Die Implementation arbeitet plan- und steuerbar auf Kundenbedürfnisse hin und vereinfacht komplexe Vertriebslösungen. Sie erfolgt in drei Phasen: Planung, Entwicklung und Go Live. Roadmap zur Implementierung Die Ergebnisse […]

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Die wirklich relevanten Inhalte

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Kunden entscheiden heute spontan, wie und wo sie einkaufen, und verfolgen keine vordefinierten Kontaktpunkte. Der Schlüssel für die erfolgreiche Kundenansprache liegt in personalisierten Angeboten über die für den Kunden relevanten Kanäle.

Die Digitalisierung ist längst kein Innovationsthema mehr – wir stecken schon heute mittendrin. Vor allem im Handel sind die Herausforderungen deutlich zu spüren: Das Verhalten und die Erwartungshaltung der Kunden ändern sich in einer Geschwindigkeit, mit der Händler nur schwer mithalten können. In der digitalen Welt wird zu jeder Zeit, über alle Kanäle und in Wechselwirkung zur physischen Welt eingekauft. Digitale und physische Welten verschwimmen immer mehr. Der Schlüssel für einen Wettbewerbsvorteil liegt in der effizienten Nutzung der Kundendaten. Nicht umsonst werden Daten als das Gold des 21. Jahrhunderts deklariert. Wer es schafft, mithilfe seiner Daten seine Kunden zu verstehen, wird sie langfristig an sich binden, neue Kundengruppen erreichen und dem Wettbewerb auch in Zukunft einen Schritt voraus sein. Aber […]

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Paradigmenwechsel im Supply Chain Management

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Auf der Sapphire stellte die SAP ihre Entwicklungsstrategie für Demand-Driven MRP vor. Damit unterstützt sie ein Konzept, das die Supply-Chain-Planung endlich an die Business-Realitäten anpasst. Für viele SAP-Anwender ist das noch Neuland.

Spätestens seit der Sapphire lässt sich aus SAP-Kreisen immer häufiger der Begriff „Demand-Driven MRP“ vernehmen. Was dahintersteckt, ist ein Paradigmenwechsel im Supply Chain Management, der nicht nur traditionelle Planungsansätze über den Haufen wirft, sondern auch kaum mehr für möglich gehaltene Performance-Steigerungen ermöglicht. Dass sich die SAP mit dem „Demand-Driven Material Requirements Planning (DDMRP)“-Konzept beschäftigt und dieses nun auch in ihren Software-Lösungen umsetzt, ist längst überfällig. Denn die traditionellen Supply-Chain-Planungsansätze stammen noch aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und sind von extrem genauen Fore­casts abhängig. In der heutigen volatilen Business-Welt sind exakte Vorhersagen der Nachfrage jedoch schlicht unmöglich, weshalb Forecasts für die meisten Produkte zu über 50 Prozent falsch sind. Die Konsequenzen sind dramatisch: Falsche Mengen werden eingekauft, produziert oder an […]

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Womit man Maverick Buyer über Nacht zu Beschaffern macht

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SAP Ariba kooperiert in Europa für sein Feature Spot Buy mit Mercateo und nutzt dessen B2B-Vernetzungsplattform Unite als Infrastruktur. Damit wird für den nicht-strategischen Einkauf ein shopping-ähnliches Einkaufserlebnis möglich.

Tail-End-Spend-Management, indirekte Bedarfe, Ad-hoc-Bestellungen, Freitextbestellungen, Maverick Buying – seien wir ehrlich: Dies sind nicht gerade die Lieblingsthemen einer Einkaufsabteilung. In der Regel intransparent, schwer zu managen, unhandlich für den Besteller und viel zu teuer im Prozess, haftet der Randbedarfsbeschaffung oft ein Schmuddelkind-Image an. Man meidet die Auseinandersetzung, weil das Thema komplex ist und meist viel Aufwand bei gleichzeitig wenig „Ruhm“ bedeutet. Hat ein Unternehmen die Herausforderung dann angenommen und die Optimierung der indirekten Beschaffung auf seine Agenda gesetzt, werden Potenziale längst nicht ausgeschöpft. Lieferantenauswahl aus dem bestehenden Portfolio und Katalogmanagement stellen oft Herausforderungen dar. Kataloge liegen noch immer nicht selbstverständlich in elektronischer Form vor, Stammdaten werden aufwändig manuell gepflegt. Und auch nach der Bestellung sieht es nicht viel besser aus: […]

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Liebe auf den ersten Klick

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Der Kunde will nicht von Reizen überflutet, sondern mit emotionalen und für ihn relevanten Inhalten verstanden und begeistert werden. Personalisierung ist deshalb längst kein Trend mehr, sondern Pflicht.

Ziel der Personalisierung ist es, den Kunden auf seinen bevorzugten Kanälen mit maßgeschneiderten Angeboten individuell anzusprechen. Dies ist insbesondere bei fragmentierten, langen Entscheidungszyklen wichtig. Doch wie können die Bedürfnisse, Wünsche und das Verhalten des Kunden ermittelt werden? Der Schlüssel zu diesem Schatz sind Daten. Spuren, die der Kunde hinterlässt wie Fußabdrücke. Sie müssen gesammelt und analysiert werden, um den Kunden entlang der gesamten Customer Journey immer besser kennenzulernen. Nur einen Augenblick – so lange braucht ein Berater in der stationären Filiale, um sein Gegenüber anhand bestimmter Merkmale (Geschlecht, Familienstand, Alter, Stilrichtung etc.) einschätzen zu können. Damit hat dieser Offline-Kanal einen klaren Vorteil gegenüber Online, denn dort dauert es etwas länger, bis solche Hinweise auf die Bedürfnisse erkennbar werden. Dazu ist […]

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Disruptive Geschäftsmodelle mit SAP?

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Viele etablierte Unternehmen stehen vor einem Innovationsdilemma. Sie müssen ihre bewährten Geschäftsprozesse mit innovativen Ideen verbinden und sie schnell umsetzen. Wie kann man das mit der alten Welt unter einen Hut bringen? Die Lösung lautet IT der zwei Geschwindigkeiten, oder wie Gartner es nennt: bimodale IT.

Unter bimodaler IT versteht man die Kombination aus klassischer und agiler IT. Die klassische IT entwickelt Ideen, macht einen detaillierten Plan und setzt ihn dann minutiös um. Das ergibt auch Sinn, wenn es um die Abbildung komplexer geschäftskritischer Prozesse geht. Bei den grundlegenden Vorgängen muss die Basis stimmen und sie müssen ein stabiles Ergebnis produzieren. Ganz anders dagegen die agile IT: Sie entwickelt Ideen und „fängt dann einfach mal an“. Die Umsetzung der Idee in IT-Prozesse wird mit jedem Sprint an die sich ändernde Umwelt angepasst. Das wiederum ergibt Sinn, wenn eine Idee schnell auf den Markt gebracht werden muss oder neue Ideen einfach mal eben ausprobiert werden sollen. Die Kunst für Unternehmen besteht also darin, mit den erfolgreichen Geschäftsprozessen […]

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Einkauf der Zukunft – kein Weg zurück

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Der digitale Wandel revolutioniert jeden Aspekt des Geschäftslebens, von operativen Prozessen bis zum Customer Engagement. Wie so vieles ist auch der Einkauf heute digital. Einen Weg zurück gibt es nicht.

Der Beweis liegt so nah wie der Coffeeshop ums Eck: Dort sind eine Menge Menschen mit Smartphones und Tablets zu sehen – der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten und -plätzen wird hier zur Realität. Durch den mobilen Zugang zum Internet, aber auch zu IoT-Daten können Entscheider immer und überall auf wichtige Informationen zurückgreifen. Zugleich ermöglichen Business-Netzwerke eine hochgradig effiziente, produktive und wertorientierte Zusammenarbeit, selbst wenn die Teammitglieder weltweit verstreut sind. Für Einkaufsexperten ist dies nicht der erste grundlegende Wandel. Sie sind die „unbekannten Helden“, die seit vielen Jahren dem Mantra folgen: „Nur niedrigere Kosten sind gute Kosten.“ Besonders innovative Vertreter ihrer Zunft nutzen Self-Service-Portale, mobile Apps, Automatisierung der Bestell- und Rechnungsverarbeitung, Cloud-Lösungen und Social-Collaboration-Tools, um Prozesse zu rationalisieren und Ausgaben zu […]

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Handel im Wandel

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Sprachsteuerung, Sensoren, das Internet der Dinge und Machine Learning verändern das Einkaufsverhalten grundlegend und sorgen für einen Paradigmenwechsel im digital gestützten Handel.

Nach nunmehr 20 Jahren E-Commerce stehen Systemanbieter und Händler im digital gestützten Handel vor neuen Herausforderungen. Ging es in den letzten Jahren noch darum, einen Onlineshop mobil zu machen, zu personalisieren oder stationäre Läden durch Online-Reservierungen oder Click & Collect zu integrieren, verändert sich das Kaufverhalten grundlegend. Conversational Interfaces Wir erleben zum Beispiel den Übergang von Bildschirm zu Conversational Interfaces. Bereits heute kann man durch Sprache, Gesten oder Berührungen seinen Einkauf erledigen. Gesteuert durch reale/virtuelle Oberflächen wird die Produktsuche zu einem Gespräch mit dem Bot, welcher dann mit einem oder mehreren Onlineshops interagiert. Zwar werden klassische und durch Nutzer bediente Onlineshops im digital gestützten Handel nicht verschwinden, aber die Bedeutung wird abnehmen. Bots wie Watson, Alexa, Siri, Google-­Home, ChatShopper oder […]