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B2B2B-Abläufe mithilfe von Process Mining

Viele Unternehmen fühlen sich von der hohen Komplexität unzähliger IT-Systeme und Prozesse überfordert und sehen sich nicht in der Lage, ihre eigenen Prozesse vollständig zu durchblicken.
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18. April 2022

Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie „Trends in Process Improvement and Data Execution“. Die Befragung wurde von Forrester Consulting durchgeführt. Um durch die bessere Nutzung von Daten valide Erkenntnisse über die tatsächlichen Abläufe im Unternehmen zu gewinnen, setzen daher laut Studie immer mehr Führungskräfte auf Process Mining: 61 Prozent der befragten Entscheider stufen Process Mining als wichtigste Technologie zur Verbesserung von Geschäftsprozessen ein und planen, diese in den nächsten zwölf Monaten einzusetzen oder zu evaluieren. Die Technologie ermöglicht ihnen bessere Einblicke in ineinandergreifende Prozesse und die Chance, Ineffizienzen zu beseitigen.

Prozesse entlang der Lieferkette gehören hier ebenso dazu wie der Kundenservice. In diesen Bereichen greifen zahlreiche Systeme wie zum Beispiel Enterprise Resource Planning, Supply Chain Management, IT-Service-Management und Tabellenkalkulationen ineinander. 90 Prozent der Unternehmen, die Process Mining einsetzen, sind zuversichtlich, dass sie ihre Ziele zur Prozessverbesserung in diesem Jahr erreichen werden. „Prozessschwachstellen sind die heimlichen Effizienzkiller eines Unternehmens. Und nur mit Process Mining werden sie sichtbar“, so Professor Wil van der Aalst, Chief Scientist bei Celonis. „Unternehmen, die diese Ineffizienzen erkennen und beseitigen, verbessern nicht nur ihre Ergebnisse, sondern gewinnen auch die nötige Flexibilität, um schnell auf disruptive wirtschaftliche Entwicklungen reagieren zu können.“

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