Einträge von Monika Pürsing, zetVision

Industrie 4.0 nur mit verlässlichen Stammdaten

Technische Grundlage hierfür seien intelligente, digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich wird: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Produktions- und Logistikprozesse zwischen Unternehmen im selben Produktionsprozess werden intelligent miteinander verzahnt, um die Produktion noch effizienter und flexibler zu gestalten. Durch die Vernetzung der Unternehmen der Wertschöpfungskette sei es möglich, nicht mehr nur einen Produktionsschritt, sondern die ganze Wertschöpfungskette zu optimieren. So können intelligente Wertschöpfungsketten entstehen, die zudem alle Phasen des Lebenszyklus des Produktes miteinschließen – von der Idee eines Produkts über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis hin zum Recycling. So weit die Idee. Das Würzburger Forschungs- und Beratungsinstitut für Unternehmenssoftware Business Application Research Center […]

High Noon für Stammdatenmanagement

Ganz ähnlich wie in dem Hollywood-Klassiker ist es mit dem Thema Stammdatenqualität. Seit Jahren wird immer wieder auf die mangelnde Datenqualität und das unzureichende Stammdatenmanagement in vielen Unternehmen hingewiesen. Hier einige Beispiele: Laut der von Steria Mummert Consulting vorgelegten „Europäischen biMA-Studie 2012/13“ gibt es in 34 Prozent der Unternehmen keinen geregelten Prozess für ein Datenqualitätsmanagement. Ein wirkungsvolles Stammdatenmanagement ist in 38 Prozent der Unternehmen gar nicht vorhanden. 2013 konstatierten laut einer Studie des Fraunhofer IAO 51 Prozent der befragten Unternehmen, schlechte Qualität der Produktionsdaten mache in starkem/sehr starkem Maße kurzfristige Eingriffe in die Produktionssteuerung notwendig. 2014 sagten 36 Prozent der für eine Barc-Studie befragten Unternehmen, sie seien mit der Datenqualität sehr unzufrieden (7 Prozent) oder eher unzufrieden (29 Prozent). Bei […]

Digitaler Schlüsselfaktor

In ihrer „Digitalen Strategie 2025“ schreibt die Bundesregierung, zentraler Rohstoff des digitalen Wandels seien Daten. Der Umgang mit ihnen sei entscheidender Erfolgsfaktor modernen Wirtschaftens. „Die Schlüsselkompetenzen erfolgreicher Unternehmen werden auf lange Sicht in der Erfassung, Verarbeitung, Verknüpfung und dem Schutz von Daten liegen – und in der Ableitung konkreter Maßnahmen und Methoden.“ Laut einer PwC-Studie aus dem Jahr 2014 sind für die Zukunft 90 Prozent aller Unternehmen davon überzeugt, dass die Fähigkeit, große Datenmengen effizient zu analysieren und effektiv zu nutzen, für den Erfolg ihres Geschäftsmodells von entscheidender Bedeutung sein wird. Wichtiges Element dieser großen Datenmengen sind Stammdaten. Als Stammdaten bezeichnet man statische Grunddaten oder Referenzdaten zu betriebsrelevanten Objekten wie etwa Produkten, Materialien, Lieferanten, Kunden, Mitarbeitern und Finanzen. Merck ist […]