Einträge von Matthias Kneissl, Q-Partners

SolMan 7.2: Mehr als die Summe einzelner Werkzeuge

Immer wieder treffe ich auf Kunden, die in der Vergangenheit bei IT-Service-Management- Werkzeugen mehr den Best-of-Breed Ansatz verfolgt haben. Dies wird aber mit dem Solution Manager 7.2 unweigerlich zum Scheitern führen. Solange der Solution Manager nur als reines Vehikel für Early Watch Alerts verwendet wird, stellt dies natürlich keinerlei Probleme dar. Bekommt der Solution Manager nur diesen Stellenwert in einer IT, dann wird bei Weitem der Vorteil des Werkzeugs nicht genutzt und liegt brach. Darüber hinaus sollten sich dann Anwender überlegen, wie sie denn den Umstieg auf S/4 Hana meistern wollen und welche Werkzeuge stattdessen dafür herangezogen werden sollen. Möchte man den Solution Manager sinnvoll ausbauen, so sind zumindest die Lösungsdokumentation und das Change und Request Management (ChaRM) Pflicht. Generell […]

Lösungsdokumentation und Hana Readiness

Bei Weitem nutzen noch nicht alle Kunden die Szenarien des Solution Managers vollumfänglich. Diejenigen, die jedoch die Lösungsdokumentation im Einsatz haben, tun sich mit den erforderlichen Umstellungen schwer. Wer vor zwei Jahren bereits auf die Warnungen von SAP und die künftige Umstellungswelle gehört hat, ist fein heraus. Für alle anderen bedeutet es, Strukturen neu zu gestalten und anzupassen. Dabei gibt es verschiedene Szenarien. Der Umfang des Invests, aber auch des Ergebnisses ist eng miteinander verbunden. Die einfachste Variante ist es, im Rahmen des Upgrades die bestehenden Strukturen zu übernehmen. Dies ist insbesondere dann jedoch nicht zielführend, wenn in der Vergangenheit ein Dokument als Business Blueprint für alle Prozesse im MM-Modul erstellt wurde. Letztendlich soll ja alles künftig auf Prozessschritt­ebene modelliert […]

Der richtige Umstieg auf SolMan 7.2

Für viele IT-Verantwortliche ist die Umstellung auf den Solution Manager 7.2 immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem hat sich auch noch nicht bei allen Kunden herumgesprochen, dass das Wartungsende 31.12.2017 wirklich final ist.Von einer Verlängerung der Wartung durch SAP sollte man – bedingt durch technische Restriktionen – besser nicht ausgehen. Die Planung beginnt damit, dass man sich ganz konkret fragen sollte, auf welcher Plattform der SolMan künftig betrieben wird. Die Hana-Lizenz für den Betrieb des SolMan wird von SAP ohne Lizenzkosten dem Kunden zur Verfügung gestellt.Dies gilt insbesondere auch dann, wenn der SAP-Anwender noch gar kein Hana lizenziert hat. Im Jahr 2020 wird die neue S/4 Hana Business Suite eingeläutet. Spätestens bis 2025 haben dann Kunden den Zwang, […]

SolMan 7.2 Upgrade

Das erhöht die Übersicht, erleichtert die Nutzung und schafft zusätzliche Produktivität beim zentralen Lifecycle-Management-Hub für SAP-Systeme. Obendrein gibt es die neue Version von SAP kostenfrei. Nachteile: Viele SAP-Anwender haben derzeit schlichtweg nicht die erforderlichen Ressourcen frei, um das Upgrade auf Solution Manager 7.2 (SolMan) durchzuführen. Zudem fehlt die Praxiserfahrung mit der neuen Version. Dennoch ist Eile geboten, weil SAP in weniger als 15 Monaten den Support für SolMan 7.1 einstellen wird. Larsen & Toubro Infotech bietet einen Upgrade-Service an, der die Migration von Solution Manager 7.1 auf 7.2 als dediziertes Projekt zum Fixpreis umfasst. Es handelt sich um ein klar umrissenes, auf das Upgrade fokussiertes Projekt, ohne vertragliche Bindung über das Projekt hinaus, betont der IT-Dienstleister. Larsen & Toubro Infotech […]

Ready für Hana mit dem SAP Solution Manager

Für viele IT-Verantwortliche ist das Upgrade des Solution Managers 7.1 und das drohende Wartungsende 31. Dezember 2017 noch ein großes Schreckgespenst. Insbesondere SAP-Anwender, die bereits viele Szenarien nutzen, stellt das Upgrade vor große Herausforderungen. All die bereits eingeführten Szenarien wollen neu angepasst, neu berechtigt, getestet, geschult und implementiert werden. Hier gilt es frühzeitig mit dem Upgrade-Projekt zu beginnen, um noch hinreichend Spielraum zu haben. Zuerst SolMan, dann Hana Anwender, die eine Hana-Umstellung 2017 planen, sollten sich hierbei überlegen, bereits vorab den Solution Manager auf den neuesten Stand zu heben. Im Rahmen einer Hana-Umstellung, aber auch in Vorbereitung auf die neue S/4 Hana Business Suite gibt es einige sinnvolle Module, die den Umstieg massiv erleichtern. Immer zu Beginn einer Hana-Umstellung ereilt […]

Clustern mit ChaRM

Einige IT-Verantwortliche haben sich in der Vergangenheit damit beschäftigt, das Change Request Management einzuführen. Das Credo, das ich hier immer predige, heißt: Eine Anforderung einer Fachabteilung wird über einen Änderungsantrag genehmigt und führt dann zu einem oder mehreren Changes. In dieser Aussage steckt bereits die erste Frage: Warum eigentlich mehrere Changes? Es ist ja nun so, dass der Solution Manager auch im Change Request Management mehrere Vorgangsarten beherrscht. Unter einer Vorgangsart versteht man im Wesentlichen ein Konstrukt aus einem Workflow, einer Definition des Change-Formulars, also der Oberfläche und insbesondere bei Changes im SAP- Umfeld natürlich auch mit dem Anschluss an das Transportwesen. Kein anderes Change-Management- Werkzeug stellt diese Verknüpfung des Workflows mit der Importmechanik über die STMS so gut dar […]

Ganzheitliches IT-Management

Die Abbildung von Support und IT-Prozessen ist sicherlich der erste Schritt, um den SAP Solution Manager weiter zu nutzen und in Stellung zu bringen. Sind der Service Desk sowie das Change Management erst einmal eingeführt, gewinnt das Thema Kosten- und Leistungsverrechnung mehr und mehr an Bedeutung. Spätestens dann, wenn IT-Verantwortliche detailliert Rechenschaft ablegen müssen oder selbst wissen wollen, in welcher Senke die Aufwände versickern, wird dies wichtig. Nun kann man mit dem SolMan natürlich auch flankierend zu den IT-Prozessen wunderbar die Aufwände messen und darstellen, einiges gilt es jedoch hierbei zu beachten. Mein Ziel ist es immer, zu vermeiden, dass es bei Berichten und Auswertungen Interpretationsmöglichkeiten gibt. Diese Situation ist spätestens gegeben, wenn Daten redundant in unterschiedliche Werkzeuge eingepflegt werden. […]

Releasemanagement unter neuem Vorzeichen

Wer mich kennt, weiß ja, dass ich schon immer ein Freund von Releasemanagement war und das auch immer wieder Kunden gegenüber in Workshops und Beratungstagen mitteile. Leider fällt es mir gar nicht so leicht, Anwender in Workshops und Beratertagen davon zu überzeugen. Die üblichen Gegenargumente sind, der Fachbereich könne nicht auf die Anforderungen warten, sondern muss diese umgehend, wenn sie fertig sind, auch produktiv gesetzt bekommen. Bohrt man tiefer nach, stellt sich heraus, dass der Fachbereich beim Test mitunter doch sehr lange warten konnte. In Summe sind wir es im SAP-Umfeld leider aus unserer Historie gewohnt, fast täglich Änderungen zu importieren. Einige SAP-Anwender sprechen dann in diesem Kontext gerne von einem „täglichen Release“. Während wir es in anderen Anwendungen gewohnt […]

ChaRM-Offensive

Mit Version 7.2 des s ändert SAP einiges auch im Change Request Management, vor allem in der Verknüpfung von Change Requests mit der Dokumentation. Dies war bislang immer ein wunder Punkt, wenn ich mit Kunden über das Change Management und auch die Verwaltung der damit verbundenen Dokumentation gesprochen habe. Eine ChaRM-Einführung macht definitiv Sinn, muss aber auch gut geplant sein. Es ist unmöglich, das sozusagen als U-Boot in der SAP-Basis zu lancieren und dann irgendwann auftauchen zu lassen. Da das Change Management alle Disziplinen von der Antragsstellung bis hin zur Produktivsetzung über einen Workflow abbildet, sind natürlich auch verschiedene Bereiche in der IT bis hin zur Fachabteilung involviert. Der erste Schritt beginnt mit einer wesentlichen Zielsetzung. Warum will eine IT-Abteilung […]

Das Schweizer Taschenmesser

Der SolMan wird oft mit dem Anspruch der „Single Source of Truth“ benannt. Die verschiedenen Einsatzszenarien lassen sich zwar zum Teil auch eigenständig betreiben, sobald jedoch ineinander sinnvoll greifende Prozesse gefragt sind, kommt man hier nicht mehr weiter. Ein Service Desk kann durchaus standalone betrieben werden, sobald jedoch Themen wie Testmanagement oder ChaRM ins Spiel kommen, macht nur noch eine integrierte Sichtweise Sinn. Jetzt ist es ja so, dass viele Unternehmen diverse Funktionen des Solution Manager bereits anderweitig abgebildet haben. Am häufigsten ist das Incident Management in anderen Händen, auch das Monitoring wird häufig über andere Tools wahrgenommen. Spätestens dann, wenn jedoch aus einem Incident ein Change oder aus einem Monitoring Alert ein Incident entstehen soll, sind Schnittstellen gefragt. Mit […]