Coverstory 1907 MAG 1907

Managed Service SAP on Azure

[shutterstock.com: 697901584, RomarioIen]
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Das Auslagern von IT-Arbeitsschritten beim Betrieb von SAP-Infrastrukturen hat Tradition. Wer will, kann auf Managed Service SAP on Azure als Dienstleistungsfremdbezug zurückgreifen und sich auch in der Hybrid-Cloud-Ära praktischerweise den Rücken freihalten und auf das Wesentliche konzentrieren.

Die Nutzungsmöglichkeiten von Cloud- Services für SAP-Kunden sind heute schon groß und sie steigen kontinuierlich. SAP Hana und S/4, aber auch der Wechsel von SAP hin zu einem Cloud-Anbieter rückt praktisch bei allen SAP-Kunden eine Frage in den Fokus: Wie lassen sich Cloud Services für meine Notwendigkeiten sinnvoll oder bedarfsgerecht verwenden?

In diesem Zusammenhang richten sich die Blicke verstärkt auf hybride Multi­cloud-Umgebungen sowie besonders auf das Themenfeld Infrastruktur mit Infrastructure as a Service, kurz: IaaS. Daneben auch auf Platform as a Service, kurz: PaaS, und zwar durch die SAP-Angebote über die SAP Cloud Platform.

Tatsache ist: Zum einen steigen oder verbessern sich die Leistungsangebote von ­Public-Cloud-Serviceprovidern für das SAP-Umfeld und bezogen auf IaaS praktisch permanent, auch in monetärer Hinsicht.

Scherf

Zum anderen erweitern sich die Use Cases für eine probate und vorteilhafte IaaS-Nutzung als Optionen beim Hana- und -S/4-Einsatz. Zunehmend sind dabei die Vorteile der Kunden aus der verstärkten Zusammen­arbeit der SAP mit Microsoft greifbar.

Daher besonders hoch im Kurs bei SAP-Kunden dabei: die Public-Cloud-Angebote von Microsoft Azure. Was auch im Rahmen der Investitionsumfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe DSAG zu Jahresbeginn belegt wurde.

Fakt ist auch, dass die Themenfelder und konkrete Fragen in Sachen Cloud-Nutzung im Bereich SAP-Infrastruktur Kunden außerordentlich bewegen. Das hat sich auf dem kürzlich abgehaltenen NetApp Summit 2019 gezeigt; ebenso im Rahmen der durchgeführten Roadshow der All for One Group zum Thema „SAP In­frastruktur modernisieren“, bei der auch SAP-on-Azure-Szenarien im Blick standen.

Wie planen, wie konkret umsetzen?

Wie die Cloud für die jeweilige SAP-Infrastruktur nutzen? Wie ein derartiges Projekt konkret angehen und umsetzen? Welche möglichen Fallstricke sind zu vermeiden? Oder: Welche Aufwände sind notwendig und welche Nutzeneffekte lassen sich konkret durch die Cloud-IaaS-Verwendung erzielen? Diese und ähnliche Fragen stehen für viele SAP-Anwender bei der Cloud-Nutzung im Vordergrund.

Alles in allem gibt es einen erheblichen Bedarf, Cloud-Know-how aufzubauen. Ein Teil der Kunden möchte den Cloud-Pfad in Eigenregie beschreiten. Einem anderen Teil wiederum ist daran gelegen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Zum Beispiel die vorhandenen Ressourcen zu bündeln, um Anwendungs- oder Prozessthemen etwa im Zusammenhang mit SAP S/4 Hana selbst abzudecken und eben SAP-Infrastruktur-Betriebsthemen einem erfahrenen Managed-Service-Dienstleister zu übertragen.

Bis hin zu einem kompletten Auslagern. Darauf hat die All for One Group als SAP-Komplettdienstleister reagiert und stellt mit dem Dienstleistungspaket namens „Managed Service SAP on Azure“ SAP-Kunden gebündelte Services für den Cloud-Einsatz zur Verfügung, die auch partiell nutzbar sind.

Nebenbei bemerkt ist die All for One Group Microsoft Cloud Solution Provider (CSP). Das Leistungsangebot richtet sich sowohl an Kunden der All for One Group als auch an alle übrigen Kunden der SAP-Community und deckt sämtliche Aspekte des „Plan, Build and Run“ inklusive Application Management oder Service Management auf Basis definierter SLAs in der Azure Cloud ab.

Darüber hinaus: In der mittels Azure als Plattform zu realisierenden intelligenten Integration von SAP- und Microsoft-Applikationen (zum Beispiel Fiori/M365, IoT, und andere mehr) liegen die strategisch relevanten Mehrwerte, die in der Regel auf die Digitalisierungsstrategien der Kunden zielen.

Abbildung 2 Herausforderunen

Ergebnisse aus dem Studienreport „SAP-Betrieb in der Public Cloud“ von Crisp Research in Kooperation mit der All for One Group auf die Frage: „Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich konfrontiert, wenn es um den Betrieb von SAP-Lösungen auf IaaS/PaaS-Plattformen in der Public Cloud geht?“ n = 180

Gebündeltes SAP- und Microsoft-Know-how

Eingeflossen sind dabei das langjährige Erfahrungs-Know-how als Hosting- und Outsourcing-Anbieter beziehungsweise als Managed-Services-Spezialist mit über 2500 Systemumgebungen (auf Cisco/NetApp und in Azure), die für SAP-Kunden im In- und Ausland in Großrechenzentren am größten Cloud-Datacenter-Standort Deutschlands in Frankfurt von der All for One Group bis hin zum SAP-Komplettbetrieb betreut werden.

Ebenso stützt sich Managed Service SAP on Azures auf ein profundes Wissen und weitreichendes Praxis-Know-how, berücksichtigt um Anwendungsnotwendigkeiten und Infrastrukturerfordernisse in puncto SAP, aber auch in Sachen Microsoft sowie bezogen auf die Azure Cloud.

Managed Service SAP on Azure beinhaltet sowohl Beratungsleistungen und Architektur-Consulting als auch Design-/Setup-, Orchestrierungs- und Betriebsservices bei einer SAP-IaaS- sowie PaaS-Cloud-Nutzung. Und das sowohl in organisatorischer, technischer und betriebswirtschaftlicher sowie in anwendungsspezifischer Hinsicht.

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Cloud-Nutzung in der Praxis

Nach Erkenntnissen der All for One Group ändern oder erweitern sich die Cloud-Anwendungsszenarien praktisch kontinuierlich. Kunden, aber auch Managed Service Provider nutzen heute Azure vor allem im Rahmen von SAP Backup und Restore oder beim Disaster Recovery als kosten­effektive Infrastruktur.

Oder auch um SAP-Entwicklungs-, Schulungs- und Testsysteme in der Public Cloud zu betreiben. Fakt ist aber auch: Erste Kunden sind bereits global produktiv auf Azure. Und immer mehr Unternehmen machen sich Gedanken, wie sie die Cloud für den Produktivbetrieb nutzen können. Im Fokus beispielsweise: internationale Rollouts von SAP-Systemen, egal wo man weltweit eine Niederlassung eröffnet oder eine Tochtergesellschaft tätig ist.

Man könnte sagen: Azure eilt voraus und ist schon da. Es liegt nahe, überall dort, wo der Einsatz von SAP S/4 Hana konkret im Fokus steht und sich viele IT-Verantwortliche mit einem Verfallsdatum ihrer herkömmlichen In­frastruktur konfrontiert sehen, einen Umstieg auf Azure zu prüfen.

Über den Autor

Michael Scherf, All for One Group

Michael Scherf ist Mitglied der Geschäftsführung bei der All for One Group.

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